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Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember

Eutin Veranstaltungen
Oktober 2016

 

noch bis 03. Oktober 2016

Landesgartenschau Eutin 2016:
Eins werden mit der Natur!

Logo Landesgartenschau Eutin 2016Vom 28. April bis 03. Oktober 2016 lässt die Landesgartenschau Eutin erblühen.

Auf einer Fläche von 27 Hektar entlang des großen Eutiner Sees gibt es zu Land und zu Wasser einiges zu bestaunen:
Das Eutiner Schloss mit historischem Schloss- und revitalisiertem Küchengarten, 6.500 m² Blütenmeer, einen Gärtner- und Regionalmarkt, die Blumenhallenschauen, die Haus- und Kulturgärten, den Wasser-, Kirch- und den Rosengarten, einen imposanten Rhododendronhain sowie mehr als 1.500 einzelne Veranstaltungen.

Veranstaltungen unter www.eutin-2016.de

Kassen-Öffnungszeiten:
09:00 – 19:00 Uhr

Gelände-Öffnungszeiten:
09:00 Uhr bis 30 Minuten nach Sonnenuntergang, außer bei Sonderveranstaltungen

Eintritt:
Erwachsene 16,- €, ermäßigt 14 €
Kinder 7 bis 17 Jahre 5 €
Kinder bis 6 Jahre frei

Ort: Haupteingang, Oldenburger Landstr. 18 (Anfahrt über den Jungfernort), 23701 Eutin
www.eutin-2016.de


noch bis 03. Oktober 2016

„Schlussakkord der 159 blumigen Tage“

Logo Landesgartenschau Eutin 2016Das Beste kommt zum Schluss:
der letzte Beitrag der Blumenhallenschauen präsentiert noch einmal die Höhepunkte aller Produkte aus dem Garten, die bereits viel Freude bereitet haben.

Ein Schwerpunkt liegt darüber hinaus bei den Früchten und Gemüsen zum Erntedank: Äpfel, Birnen,
Zwetschgen, Kürbis, Kartoffeln und anderen Gemüsearten werden dem Besucher anschaulich und
in unterschiedlichen Präsentationen gezeigt und können durch Riechen, Sehen und Fühlen von
Düften, Strukturen und Oberflächen mit den Sinnen wahrgenommen werden.

Eriken, Chrysanthemen, Alpenveilchen, Stauden, Gräser und fruchttragende Gehölze untermauern diese
Flächen szenisch.

täglich von 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: Landesgartenschau-Ticket
Erwachsene 16,- €, ermäßigt 14 €
Kinder 7 bis 17 Jahre 5 €
Kinder bis 6 Jahre frei

Ort: Kuhstall & Torhaus, LGS Eutin 2016, Haupteingang, Oldenburger Landstr. 18 (Anfahrt über den Jungfernort), 23701 Eutin
www.eutin-2016.de


01. und 02. Oktober 2016

Der echte Norden feiert in Eutin:
70 Jahre Schleswig-Holstein.

Plakat 70 Jahre Schleswig-Holstein in EutinDas Land Schleswig-Holstein feiert seinen 70. Geburtstag am 01. und 02. Oktober in Eutin.

Neben einem offiziellen Festakt des Landes in der Reithalle bei den Schlossterrassen (Samstag, 01.10., 12 Uhr) und einem ökumenischen Gottesdienst in der St. Michaelis-Kirche (Samstag, 01.10., 14 Uhr; Sonntag 02.10., 10 Uhr)  laden Land und Stadt Eutin zum Bürgerfest für alle Altersgruppen ein.
Ein unterhaltsames Angebot mit viel Information, Kultur, Sport und Spiel erwartet die BesucherInnen am ersten Oktoberwochenende.

Das Bürgerfest:
Sechs verschiedene Themenmeilen finden sich auf dem Festgelände in der Innenstadt und laden zu einem ausgedehnten Bummel ein. Diese sind entsprechend ausgeschildert und farblich gekennzeichnet.  Aussteller aus den Bereichen Umwelt, Natur und Tourismus präsentieren sich auf dem Marktplatz (grüne Meile). Die Themen Glaube, Integration, Soziales und Gesellschaft sind rund um den Kirchplatz angesiedelt (lila Meile).

Auf dem Schlossplatz dreht sich alles um die Themen Sport, Freizeit und Gesundheit (orange Meile).  Im sogenannten Sportpark werden an beiden Tagen mehr als 20 Sportarten präsentiert. Bei allen Aktionen ist das Publikum selbstverständlich eingeladen mitzumachen. Eine Auswahl: Handball, Fußball, Tischtennis, Tennis, Bogenschießen, Stand Up Paddling, Triathlon, Zumba, Gymnastik, Gesundheitssport, Extremsport mit Wolfgang Kulow und mehr. Ein großer Kletterturm und eine Riesenrutsche sorgen für zusätzlichen Spaß. Außerdem wird Kinderschminken angeboten.

Hilfe, Schutz und Rettung sind die Themen der roten Meile auf dem Parkplatz Segenhörn. Hier präsentieren sich eindrucksvoll u. a. der Landesfeuerwehrverband, die Bundeswehr, die Luftrettung und auch die Rettungshundestaffel.  Auch hier gibt es viele Aktionen zum Mitmachen und Ausprobieren.

Die Themenpalette rund um Wissenschaft, Technik, Energie und Innovation wird auf der blauen Meile auf dem Parkplatz „Am Stadtgraben“ dargestellt. Mit dabei sind u. a. die Fachhochschule Kiel, das Fraunhofer Institut, das Forschungszentrum Borstel und das Land Schleswig-Holstein.

Die gelbe Meile steht für Kunst, Kultur und Bildung. Hier präsentieren sich u. a. die Universität Flensburg, die Fachhochschule Lübeck oder der Landesverband der Volkshochschulen. Diese Meile sorgt am Stadtgraben für spannende Informationen und Aktionen.

Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Auf der Stolbergstraße gibt es kulinarische Genüsse mit den Partnern von „Feinheimisch“ und einen Landmarkt. Alle Aussteller präsentieren sich einheitlich in weißen Pagodenzelten. Insgesamt präsentieren sich mehr als 100 Vereine, Verbände, Institutionen und andere Aussteller auf dem Landesgeburtstag in Eutin.

Programm:
Samstag:
Sparkasse Holstein Bühne 14:00 – 18:00 Uhr, Moderation: Knuth Kossek
14:00 Uhr Kulturhelden
16:30 Uhr Tim Linde
NDR Bühne 19:00 – 22:00 Uhr, Moderation: Jan Bastick
18:30 Uhr NDR Programm
20:30 Uhr KONZERT STANFOUR
Stadtwerke Eutin Bühne 10:00 – 22:00 Uhr, Moderation: Michael Wittig
10:00 Uhr Musikbeiträge der Kreismusikschule Ostholstein
10:30 Uhr Offizielle Eröffnung des Landesgeburtstage durch Ministerpräsident Torsten Albig und Landtagspräsident Klaus Schlie
11:00 Uhr Musikbeiträge der Kreismusikschule Ostholstein
11:30 Uhr Chöre des Sängerbundes Schleswig-Holstein
12:30 Uhr Schleswig-Holsteinischer Heimatbund e.V. – Landestrachten- und Volkstänze
13:30 Uhr Schön verpackt – um welchen Preis?
15:00 Uhr Plattdüütsch Tiet
15:30 Uhr Schleswig-Holsteinischer Heimatbund e.V. – Landestrachten- und Volkstänze
16:30 Uhr Feuerwehr – ein Ehrenamt, das sich lohnt
18:00 Uhr Troubadix
St. Michaelis-Kirche
14:00 Uhr Gottesdienst
Sonntag:
Sparkasse Holstein Bühne 12:00 – 18:00 Uhr, Moderation: Knuth Kossek
12:00 Uhr Chöre des Sängerbundes Schleswig-Holstein
13:00 Uhr Lübecker Shanty Chor Möwenschiet e.V.
14:00 Uhr Kulturhelden
16:30 Uhr Lisa Lystam Family Band
NDR Bühne 19:00 – 21:00 Uhr, Moderation: Pascal Hillgruber
19:00 Uhr NDR Programm
20:00 Uhr KONZERT WINCENT WEISS
Stadtwerke Eutin Bühne 11:00 – 21:00 Uhr, Moderation: Michael Wittig
11:00 Uhr Schleswig-Holsteinischer Heimatbund e.V. – Op Plattdüütsch heet dat „Moin“
12:30 Uhr Les Hommes du Swing – Sinti Jazz
13:30 Uhr Musikbeiträge der Kreismusikschule Ostholstein
14:00 Uhr Chöre des Sängerbundes Schleswig-Holstein
15:00 Uhr Schleswig-Holsteinischer Heimatbund e.V. – Landestrachten- und Volkstänze
16:00 Uhr Lübecker Shanty Chor Möwenschiet e.V.
18:00 Uhr Das Patrick Farrant Trio
St. Michaelis-Kirche
10:00 Uhr Gottesdienst
Stadtbucht
21:00 Uhr Feuerwerk

Sparkasse Holstein Bühne und NDR Bühne befinden sich beim Schloss Eutin.
Stadtwerke Eutin Bühne befindet sich auf dem Marktplatz.

Samstag und Sonntag jeweils ab 10:00 Uhr

Eintritt: frei
Die Sparkasse-Holstein Bühne wird zum Landesgeburtstag vom Gartenschaugelände getrennt und frei zugänglich sein.
Die Stadtbucht ist am Sonntagabend zum Feuerwerk frei zugänglich.

Ort: Innenstadt, 23701 Eutin
www.eutin.de

Die Anreise:
Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, den zentralen Park-and-Ride-Parkplatz der Landesgartenschau und den eingerichteten Bus-Shuttle zum Veranstaltungsgelände zu nutzen, da die umliegenden Parkplätze in der Innenstadt für die Veranstaltung gesperrt sind. Der Bus-Shuttle ist kostenfrei; er fährt am Samstag zwischen 9 und 22:30 Uhr und am Sonntag zwischen 9 und 22 Uhr; der P+R Parkplatz kostet 5 € pro Tag und Fahrzeug.

Das Festgelände in der Innenstadt ist auch bequem zu Fuß vom Bahnhof aus in etwa 5 Minuten erreichbar. Die Züge aus Kiel und Lübeck fahren im Halbstundentakt.

Für Fahrradfahrer haben Sparkasse Holstein und Provinzial einen ganz besonderen Service eingerichtet. Am Stadtgraben gibt es eine kostenfreie Fahrradgarderobe.

Flyer zur Veranstaltung » 70 Jahre Schleswig-Holstein «


02. Oktober 2016

Vernissage
Im Rausch der Farben
Ausstellung 01. – 31.10.2016

Im Rausch der Farben - Tischbein-Gartenhaus EutinRita Pyriki, Malerei in verschiedenen Techniken

Sonntag 16:00 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Samstag 11:00 – 17.00 Uhr
Sonntag 14:00 – 17:00 Uhr
Montag – Freitag nach Vereinbarung, Tel. 0151-22309442

Eintritt: frei

Ort: Tischbein-Gartenhaus, Stolberg Straße 8, 23701 Eutin
www.kunstkreiseutin.de


03. Oktober 2016

Feiertags-Führung mit Frau Ulrike Plötz
durch die Sonderausstellung
„Gestatten, mein Name ist Geschichte!“
Jörg Immendorff – Grafische Werke

Jörg Immendorf in seinem Atelier 1997 © Michael DannenmannBei einem Rundgang durch die Ausstellung werden anhand von ausgewählten Arbeiten ein Überblick über das grafische Schaffen des 2007 verstorbenen Malers gegeben und dabei die Besonderheiten in seinem künstlerischen Werk erläutert.

Unter der programmatischen Überschrift „Gestatten, mein Name ist Geschichte!“ zeigt das Ostholstein-Museum in Eutin vom 17. Juli bis zum 06. November 2016 ausgewählte Grafiken aus dem Œuvre von Jörg Immendorff (1945-2007).
Präsentiert werden Arbeiten aus seinen unterschiedlichen Werkphasen von den 1980er Jahren bis 2007.

Die Grafik hat den Künstler Jörg Immendorff, der als junger Maler schon einmal das Verdikt „Hört auf zu malen!“ auf eines seiner Bilder schrieb, zeit seines Schaffenslebens begleitet. Sie vervollständigte auf eine eigene Art und Weise die großen Serien in der Malerei wie „Café Deutschland“, die ästhetischen Ausflüge als Ausstatter auf der Bühne wie bei „The Rake’s Progress“ oder sein Wirken als Bildhauer wie bei der „Elbquelle“, die heute im sächsischen Riesa steht.

Jörg Immendorff zählte zu den bekanntesten Künstlern Deutschlands.
Frühzeitig malte er – im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern seiner Generation – realistisch.

Immendorffs Bilderwelt ähnelte lange Zeit einer mit Zitaten und Anspielungen auf die Geschichte und die Kunstgeschichte reich ausgestatteten, fast opulenten Bühne.
Die Protagonisten seiner Werke sind Künstlerfreunde, Lehrer, Vorbilder oder Figuren aus anderen Geschichten, zum Beispiel Opern, und immer wieder auch er selbst.

Seit 1998 veränderte sich der Stil des Künstlers stark. Selbst sagte er, er wolle seine Gemälde von dem erzählenden Lametta befreien, um zu einer reineren Malerei zu kommen. Ein Grund für den neuen Stil dürfte u. a. auch die Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) gewesen sein, an der Immendorff seit 1997 litt.

Die Ausstellung in Eutin gibt einen Überblick über das grafische Schaffen des 2007 verstorbenen Künstlers. Sie beschränkt sich bewusst nicht nur auf einzelne Mappenwerke oder Motive, sondern will einen möglichst vielgestaltigen Blick auf die reiche Motivwelt dieses faszinierenden, den Lauf der Weltgeschichte in seinen Bildern vorausahnenden Künstlers bieten. Neben den kleineren Blättern sind es insbesondere seine ungewöhnlich großformatigen Grafiken, die den Betrachter faszinieren.

„Gestatten, mein Name ist Geschichte!“ Jörg Immendorff – Grafische Werke“ ist eine Kooperation des Ostholstein-Museums Eutin mit der Galerie Breckner in Düsseldorf.
Begleitend zur Ausstellung erscheint im Kunstverlag Till Breckner ein Katalog, der ab 01. August im Museum für 20,00 € erhältlich ist.

Sonntag 11:30 Uhr

Eintritt: 8,00 €, ermäßigt 4,00 €

Gegen Vorlage einer Dauerkarte oder eines regulären Erwachsenentickets der Landesgartenschau Eutin gewähren wir vom 11. März bis 3. Oktober 2016 vergünstigten Eintritt ins Museum.
Ein in jenem Zeitraum erworbenes Museumsticket (für Erwachsene) berechtigt gegen Vorlage zum ermäßigten Eintritt in die Landesgartenschau. Besucher erhalten dafür von uns einen Wertbon.

Ort: Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © Michael Dannenmann


04. Oktober 2016

Lesung
„Ach ja, die Liebe!“
mit Herbert Tennigkeit

Herbert TennigkeitIm Rahmen unserer Ausstellung zum zeichnerischen Werk des berühmten Nazareners Friedrich Overbeck wird der durch seine Theater-Engagements und Fernsehrollen bekannte Schauspieler Herbert Tennigkeit unter dem Titel „Ach ja, die Liebe!“ eine heiter-besinnliche Lesung zu dem ältesten Thema der Welt in den Räumen des Ostholstein-Museums veranstalten.

Auszüge aus Liebesbriefen bekannter Persönlichkeiten wie J. W. von Goethe, Leo Tolstoi, Frédéric Chopin, Franz Liszt, Kurt Tucholsky, Oscar Wilde und vielen anderen sowie Liebesgeschichten von z. B. Theodor Fontane und Wilhelm Busch werden gepaart mit unterhaltsamen Anekdoten über die Liebe.

Eine Lesung für Jung und Alt!

Dienstag 19:30 Uhr
Die Lesung dauert mit Pause ca. 1,5 Stunden.

Eintritt: 10,00 €, ermäßigt 7,00 €
Karten für den Abend können ab sofort im Ostholstein-Museum erworben oder unter der Telefonnummer 04521-788520 reserviert werden.

Ort: Dachgeschoss des Ostholstein-Museums, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de


06. Oktober 2016

Büchersprechstunde der Eutiner Landesbibliothek

Lesende von Karlheinz Goedtke vor der Landesbibliothek EutinKostenlose Begutachtung und Bewertung alter Bücher sowie Beratung in Restaurierungsfragen.

Da sich der Aufwand für die Landesbibliothek in Grenzen halten muss, können nur einzelne Stücke begutachtet und bewertet werden.

Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Donnerstag 16:00 – 19:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4, 23701 Eutin
www.lb-eutin.de


06. Oktober 2016

Buchpräsentation
mit Pastor Ulrich Gradert und Vito von Eichborn

Achtung!!! Diese Veranstaltung wurde auf Donnerstag, den 03. November 2016, 17:00 Uhr verschoben.

Weingeist EutinIk segg ju un dat ganze Volk een groote Freud an

Pastor Ulrich Gradert hat es unternommen, den großartigsten Text der Weltliteratur neu zu erzählen.

“De Wiehnachtsgeschicht op Plattdüütsch”

Illustriert vom jungen Malenter Künstler Florian Frick, verlegt im heimischen Verlag Vitolibro, hat dieses Büchlein den Anspruch, zum kleinen Geschenk und Weihnachtsbuch für die ganze Familie zu werden.

Am 6.10.2016 um 17:00 Uhr lädt der WEINGEIST in Eutin dazu ein:
Dem lebendigen Ostholsteiner Platt vom “Paster” zuzuhören – auch aus “De lütt Häwelmann” von Theodor Storm, das Gradert neu übersetzt hat.

Die eigentliche Veranstaltung wird kurz.

Nach der Lesung stellt der Verleger Vito von Eichborn kurz seinen Verlag Vitolibro vor, mit dem er sich auf norddeutsche Regionalia spezialisiert hat.

Und dann stehen:
Ulrich Gradert und Vito von Eichborn für Fragen, Gespräche, gerne auch offene Diskussionen zur Verfügung.

Anregende Unterhaltung wünscht der WEINGEIST.

Donnerstag 17:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Kleiner Salon des Weingeistes, Markt 9a, 23701 Eutin
www.weingeist-eutin.de


09. Oktober 2016

Eutiner Motorradtreffen

Eutiner Motorradtreffen„Manchmal gibt es auch Luxusprobleme zu lösen“, freuen sich die Veranstalter und meinen die Jahr für Jahr steigende Zahl der Biker, die den Weg in die Eutiner Altstadt finden.

Im letzten Jahr fanden über 7000 Biker und mehrere tausend Schaulustige den Weg auf den Eutiner Marktplatz und in die umliegende Altstadt, was zur Folge hat, dass auch in diesem Jahr die Flächen erweitert werden müssen.

So war es keine Frage für Händler und Veranstalter (Fahrgemeinschaft „Rödeldöös“ und Veranstaltungsagentur „Kreativ+Konkret“), dass es eine siebte Auflage des überaus gelungenen Treffens geben wird:
am Sonntag, den 09. Oktober, von 10:00 bis 18:00 Uhr, werden verschiedenste Ausstellungen und Aktivitäten rund um das Thema Motorrad auf dem Marktplatz und den umliegenden Fußgängerzonen und Straßen der Altstadt angeboten.

Zum Auftakt

für das Kommende bieten zahlreiche Cafés und Restaurants am Marktplatz ein Biker-Frühstück zu akzeptablen Preisen an. So gestärkt, warten Messestände mit neuen Maschinen zahlreicher Hersteller auf das interessierte Publikum. Hinzu kommen Accessoire-, Teile- und Zubehöranbieter, die vielfältige Kleinteile für die „Zweiräder“ anbieten.
Mehrere Infostände vervollständigen hier das Angebot. Zudem wartet die Veranstaltung mit einer Ausstellung mit Oldtimer-Motorrädern auf. Hier kann so manche Rarität aus längst vergangenen Zeiten bestaunt werden. Interessierten Oldtimer-Besitzern wird empfohlen sich vorab bei den Veranstaltern anzumelden. Gleiches gilt für alle Bastler und Sammler, die noch Zubehör und Gebrauchtes zu „verscherbeln“ haben.

Wer aktiv werden möchte kann sich bei den Veranstaltern im Info-Zelt auf dem Marktplatz melden, um an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen:
In Form einer gemütlichen „Fußgänger-Rallye“ kann die Eutiner Innenstadt erkundet werden. Aber natürlich sollen die Maschinen auch bewegt werden! Dazu bieten die Veranstalter sieben Ausfahrten mit ausgearbeiteten Routenplänen in alle Himmelsrichtungen zu interessanten Ausflugszielen an. Die Interessierten können frei unter den ausgearbeiteten Routen wählen und die Strecken nach vorgefertigten Karten einzeln oder in Gruppen fahren.
Am Ende der Routen wartet ein Ziel, bei dem sich die Biker einen Stempel abholen können, um an einer Verlosung mit kleinen Sachpreisen teilzunehmen.

Wenn Petrus ein klein wenig mitspielt, sollte einem schönen Tag in Eutin also nichts entgegenstehen!

Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Eutiner Altstadt, 23701 Eutin

Veranstalter: Kreativ + Konkret
www.kreativkonkret.de

Foto © H. Nickel


09. Oktober 2016

Sonntags-Führung mit Frau Ulrike Plötz
durch die Sonderausstellung
„Friedrich Overbeck (1789-1869) in Wien“
– Unbekannte Zeichnungen aus dem Ostholstein-Museum Eutin

Friedrich Overbeck - Der Hauptmann Cornelius und der Engel -1808Bei einem Rundgang werden Einblicke in das frühe zeichnerische Schaffen des berühmten Romantikers Friedrich Overbeck gegeben und die große kunsthistorische Bedeutung der bisher unbekannten Zeichnungen, die erst vor zwei Jahren in den Beständen des Museums entdeckt wurden, erläutert.

In der Zeit vom 09. September bis 20. November 2016 zeigt das Ostholstein-Museum bislang unbekannte Zeichnungen des berühmten Romantikers und Nazareners Friedrich Overbeck (*1789 Lübeck – †1869 Rom) aus dem Bestand des Eutiner Museums.

Bei den in der Ausstellung präsentierten Arbeiten handelt es sich um den Inhalt eines Mappenwerkes, das im Herbst 2014 in den Museumsmagazinen zufällig entdeckt wurde und sich in der weiteren Erforschung des Inhalts als ein kleiner Sensationsfund herausstellte.

In der braunmarmorierten Mappe befanden sich zum einen 15 druckgrafische Blätter nach Zeichnungen Friedrich Overbecks und eine kleine Mappe mit sechs religiösen Allegorien, die der Künstler 1833 entworfen hatte und von einer dritten, unbekannten Person mit Bleistift kopiert und dann in Feder und Tusche farbig gefasst worden waren; zum anderen lagen darin 19 Zeichenblätter, bei denen es sich, wie sich herausstellte, um Originale von Friedrich Overbeck handelte, die in Bleistift, in Feder und in zwei Fällen in Öl ausgeführt waren und zum Teil auch rückseitig Zeichnungen aufwiesen.

Dem kunstinteressierten Publikum ist Friedrich Overbeck als führender Vertreter der romantisch-religiösen Malerei und als solcher vor allem als Mitbegründer des „Lukasbundes“, deren Mitglieder gemeinhin „Nazarener“ genannt wurden, ein Begriff.

Zu seinen bekanntesten Werken gehört mit Sicherheit das Ölbild „Italia und Germania“, das während seiner Anfangszeit in Rom zwischen 1811 und 1828 entstand. Zuvor hatte der in Lübeck geborene Friedrich Overbeck von 1806 bis 1810 an der Akademie in Wien studiert. Aus dieser Zeit stammen auch die Eutiner Zeichnungen, die z. T. in direkter Beziehung zu seinen Studienkollegen und späteren Lukasbrüdern Franz Pforr und Ludwig Vogel stehen und damit Einblicke in deren gemeinsame Studienarbeit gewähren.

Die Eutiner Zeichenblätter zeigen deutlich die akademischen Vorgaben in der Vermittlung der Zeichenkunst, belegen aber auch auf eindrucksvolle Weise die frühe künstlerische Begabung und die selbstbewusste zeichnerische Weiterentwicklung des jungen Friedrich Overbeck. Gerade hierin offenbart sich der hohe Wert der in Eutin entdeckten Blätter für die kunstgeschichtliche Forschung – ein wahrer Glücksfall für das Ostholstein-Museum.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich illustrierter Katalog im Verlag Ludwig (19,90 €).

Sonntag 11:30 – 12:30 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de


09. Oktober 2016

21. Eutiner Weber-Tage 2016
Romantische Musik für Viola und Klavier

Juri Majorski und Petra MarcolinAm Sonntag, dem 09. Oktober 2016 erwartet die Zuhörer ein ganz besonderer musikalischer Leckerbissen: Um 17 Uhr stellt sich Petra Marcolin, seit 2016 pädagogische Leiterin der Kreismusikschule Ostholstein, nun der Öffentlichkeit als Musikerin vor.

Im Rahmen der Eutiner Weber-Tage 2016 konzertiert sie gemeinsam mit dem Pianisten Juri Majorski im zauberhaften Ambiente des Jagdschlößchen am Ukleisee.

Auf dem Programm stehen u. a. ausgewählte Werke von Robert Schumann und Johannes Brahms. Aber auch eine Komposition von Carl Maria von Weber, das Andante und Rondo ungarese für Viola und Klavier darf bei diesem Konzert natürlich nicht fehlen!

Oft wird die Viola (deutsch: Bratsche) als die tiefer klingende Schwester der Violine belächelt, oder gar auf die Rolle einer orchestralen Füllstimme zwischen Geigen und Violoncello reduziert. Gerade ihr dunkler Klang hat aber Komponisten immer wieder inspiriert und so entstanden besonders in der Zeit der musikalischen Romantik viele Solowerke, Sonaten, Fantasiebilder und ähnliches.

Die Bratschistin Petra Marcolin stammt aus dem Saarland und studierte – neben Schulmusik und Germanistik – Orchestermusik mit Viola (Master) sowie Jazz- und Popularmusik mit Viola. Sie spielte in der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, leitete mehrere Chöre und übte verschiedenste Lehrtätigkeit aus.

Ihr Klavierbegleiter Juri Majorski stammt aus Moskau, ist Dozent an der Kreismusikschule Ostholstein und auch als Korrepetitor für Gesang an der Konservatorium in Hamburg tätig.

Sonntag 17:00 Uhr, Einlass ab 16:30 Uhr

Eintritt: 16,- €
VVK Tourist-Info Eutin, Markt 19, 23701 Eutin, Tel. 04521-709734
Abendkasse ab 16:30 Uhr

Ort: Jagdschlösschen am Ukleisee, Zum Ukleisee 19, 23701 Eutin-Sielbeck

www.eutiner-weber-tage.de


12. Oktober 2016

Nachmittags-Führung mit Dr. Julia Hümme
durch die Sonderausstellung
„Gestatten, mein Name ist Geschichte!“
Jörg Immendorff – Grafische Werke

Jörg Immendorf in seinem Atelier 1997 © Michael DannenmannBei einem Rundgang durch die Ausstellung werden anhand von ausgewählten Arbeiten ein Überblick über das grafische Schaffen des 2007 verstorbenen Malers gegeben und dabei die Besonderheiten in seinem künstlerischen Werk erläutert.

Unter der programmatischen Überschrift „Gestatten, mein Name ist Geschichte!“ zeigt das Ostholstein-Museum in Eutin vom 17. Juli bis zum 06. November 2016 ausgewählte Grafiken aus dem Œuvre von Jörg Immendorff (1945-2007).
Präsentiert werden Arbeiten aus seinen unterschiedlichen Werkphasen von den 1980er Jahren bis 2007.

Die Grafik hat den Künstler Jörg Immendorff, der als junger Maler schon einmal das Verdikt „Hört auf zu malen!“ auf eines seiner Bilder schrieb, zeit seines Schaffenslebens begleitet. Sie vervollständigte auf eine eigene Art und Weise die großen Serien in der Malerei wie „Café Deutschland“, die ästhetischen Ausflüge als Ausstatter auf der Bühne wie bei „The Rake’s Progress“ oder sein Wirken als Bildhauer wie bei der „Elbquelle“, die heute im sächsischen Riesa steht.

Jörg Immendorff zählte zu den bekanntesten Künstlern Deutschlands.
Frühzeitig malte er – im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern seiner Generation – realistisch.

Immendorffs Bilderwelt ähnelte lange Zeit einer mit Zitaten und Anspielungen auf die Geschichte und die Kunstgeschichte reich ausgestatteten, fast opulenten Bühne.
Die Protagonisten seiner Werke sind Künstlerfreunde, Lehrer, Vorbilder oder Figuren aus anderen Geschichten, zum Beispiel Opern, und immer wieder auch er selbst.

Seit 1998 veränderte sich der Stil des Künstlers stark. Selbst sagte er, er wolle seine Gemälde von dem erzählenden Lametta befreien, um zu einer reineren Malerei zu kommen. Ein Grund für den neuen Stil dürfte u. a. auch die Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) gewesen sein, an der Immendorff seit 1997 litt.

Die Ausstellung in Eutin gibt einen Überblick über das grafische Schaffen des 2007 verstorbenen Künstlers. Sie beschränkt sich bewusst nicht nur auf einzelne Mappenwerke oder Motive, sondern will einen möglichst vielgestaltigen Blick auf die reiche Motivwelt dieses faszinierenden, den Lauf der Weltgeschichte in seinen Bildern vorausahnenden Künstlers bieten. Neben den kleineren Blättern sind es insbesondere seine ungewöhnlich großformatigen Grafiken, die den Betrachter faszinieren.

„Gestatten, mein Name ist Geschichte!“ Jörg Immendorff – Grafische Werke“ ist eine Kooperation des Ostholstein-Museums Eutin mit der Galerie Breckner in Düsseldorf.
Begleitend zur Ausstellung erscheint im Kunstverlag Till Breckner ein Katalog, der ab 01. August im Museum für 20,00 € erhältlich ist.

Mittwoch 15:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © Michael Dannenmann


12. Oktober 2016

Die kurische Nehrung in der deutschen Literatur
Vortrag von Dr. Axel E. Walter

Kurenkähne im Hafen und am Haffstrand von Nidden (ca. 1925-1935) © Ostpreußisches Landesmuseum LüneburgDie Kurische Nehrung, in deren Mitte heute die Grenze zwischen Litauen und Russland bzw. der Oblast Kaliningrad verläuft, besitzt einen besonderen Reiz, der seit jeher Dichter und Künstler fasziniert und angezogen hat.

Im Gasthof Blode existierte in den 1920er Jahren die Künstlerkolonie Nidden, wenig später baute Thomas Mann hier von dem Geld seines Literaturnobelpreises ein Ferienhaus, das ihm den geliebten „italienischen Blick“ bot.

Seit dem 19. Jahrhundert sind in der deutschen Literatur zahlreiche Texte entstanden, die diese einmalige Landschaft als Idylle und ihre Bewohner als ursprüngliche und naturverwurzelte Menschen darstellen.

In diesem Vortrag werden einige dieser Texte – von Ludwig Passarge bis zu Frido Mann – vorgestellt, wobei wenig Bekanntes (wie Ferdianand Gregorovius’ Idyllen vom Baltischen Ufer oder die Dichtungen von Fritz Kudnig) neben Berühmtem (wie Agnes Miegels Frauen von Nidden) zur Sprache kommen wird.

Dabei geht es auch um die Suche nach dem besonderen poetischen Ton, den eine Landschaft inspiriert und in dem sie ihren Besuchern und Bewohnern als Erinnerungsort entgegentritt.

Dr. Walter war seit 2006 Professor für Germanistik an der Universität Klaipėda (Memel) in Litauen und leitet seit Juli 2016 die Forschungsstelle zur Historischen Reisekultur in der Eutiner Landesbibliothek.

Mittwoch 19:30 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Seminarraum der Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4, 23701 Eutin

Veranstalter: Eutiner Landesbibliothek und „Freunde der Eutiner Landesbibliothek“
www.lb-eutin.de

Foto © Ostpreußisches Landesmuseum Lüneburg


13. Oktober 2016

Vortrag
“Visionär der Geschichte. Zum grafischen Werk von Jörg Immendorff”

Jörg Immendorf in seinem Atelier 1997 © Michael DannenmannAusgehend von den aktuell im Ostholstein-Museum präsentierten Arbeiten wird der Kunsthistoriker Stefan Skowron, der Jörg Immendorff noch persönlich kennen gelernt hatte, Einblicke in das Leben und Schaffen einer der charismatischsten Persönlichkeiten in der Deutschen Kunst nach 1945 geben.
Dabei geht es auch um die visionäre Kraft von Kunst, ihr teils labyrinthisches, sich stets selbst erneuerndes Wesen und darum, warum Kunst, die polarisiert, so fasziniert.
Stefan Skowron, geb. 1967, ist Kunstkritiker, Kurator und Publizist aus Aachen und hielt seine erste Rede für eine Ausstellung mit grafischen Werken von Jörg Immendorff 1997.

Zur Ausstellung (17.7.-6.11.2016):
Unter der programmatischen Überschrift „Gestatten, mein Name ist Geschichte!“ zeigt das Ostholstein-Museum in Eutin vom 17. Juli bis zum 06. November 2016 ausgewählte Grafiken aus dem Œuvre von Jörg Immendorff (1945-2007).

Präsentiert werden Arbeiten aus seinen unterschiedlichen Werkphasen von den 1980er Jahren bis 2007.

Die Grafik hat den Künstler Jörg Immendorff, der als junger Maler schon einmal das Verdikt „Hört auf zu malen!“ auf eines seiner Bilder schrieb, zeit seines Schaffenslebens begleitet. Sie vervollständigte auf eine eigene Art und Weise die großen Serien in der Malerei wie „Café Deutschland“, die ästhetischen Ausflüge als Ausstatter auf der Bühne wie bei „The Rake’s Progress“ oder sein Wirken als Bildhauer wie bei der „Elbquelle“, die heute im sächsischen Riesa steht.

Jörg Immendorff zählte zu den bekanntesten Künstlern Deutschlands.
Frühzeitig malte er – im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern seiner Generation – realistisch.

Immendorffs Bilderwelt ähnelte lange Zeit einer mit Zitaten und Anspielungen auf die Geschichte und die Kunstgeschichte reich ausgestatteten, fast opulenten Bühne.
Die Protagonisten seiner Werke sind Künstlerfreunde, Lehrer, Vorbilder oder Figuren aus anderen Geschichten, zum Beispiel Opern, und immer wieder auch er selbst.

Seit 1998 veränderte sich der Stil des Künstlers stark. Selbst sagte er, er wolle seine Gemälde von dem erzählenden Lametta befreien, um zu einer reineren Malerei zu kommen. Ein Grund für den neuen Stil dürfte u. a. auch die Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) gewesen sein, an der Immendorff seit 1997 litt.

Die Ausstellung in Eutin gibt einen Überblick über das grafische Schaffen des 2007 verstorbenen Künstlers. Sie beschränkt sich bewusst nicht nur auf einzelne Mappenwerke oder Motive, sondern will einen möglichst vielgestaltigen Blick auf die reiche Motivwelt dieses faszinierenden, den Lauf der Weltgeschichte in seinen Bildern vorausahnenden Künstlers bieten. Neben den kleineren Blättern sind es insbesondere seine ungewöhnlich großformatigen Grafiken, die den Betrachter faszinieren.

„Gestatten, mein Name ist Geschichte!“ Jörg Immendorff – Grafische Werke“ ist eine Kooperation des Ostholstein-Museums Eutin mit der Galerie Breckner in Düsseldorf.
Begleitend zur Ausstellung erscheint im Kunstverlag Till Breckner ein Katalog, der ab 01. August im Museum für 20,00 € erhältlich ist.

Donnerstag 19:00 Uhr

Eintritt: 8,00 €, ermäßigt 4,00 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © Michael Dannenmann


13. Oktober 2016

Troy & Friends

Troy & FriendsDas Quartett “Troy & Friends” setzt sich aus vier Berufsmusikern (u. a. bei Status Quo, Mel C, Lotto King Karl) zusammen, die sich zu diesem Projekt “aus purem Spaß an guter Musik” zusammen gefunden haben.

Drei hervorragende Instrumentalisten und Moira Serflings großartige Stimme plus einem Programm mit Songs von The Police, Amy Winehouse, Kings Of Leons oder Prince lassen eine Top 40-Party vom Feinsten steigen.

Sebastian Treu – Gitarre, Gesang
Moira Serfling – Gesang
Tom Bätzel – Bass, Gesang
Manne Uhlig – Schlagzeug

Donnerstag 20:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Autohaus Am Bungsberg, Industriestr. 1, 23701 Eutin

Veranstalter: Kreativ + Konkret, Baltic Blues e.V., Autohaus Am Bungsberg


16. Oktober 2016

Frankenstein in der Wolfschlucht

WAGNERS SALONQUARTETTDramatische Musik im Kino- oder Fernsehfilm ist heute selbstverständlich.
Leitmotivisch wiederkehrende Melodien und spannungsfördernde Untermalung sind tragende Elemente der Filmkunst.

Aber bereits vor der Zeit der Lichtspieltheater wurden sogenannte Lebende Bilder, von Akteuren nachgestellte Gemälde, mit Musikuntermalung in Veranstaltungen aufgeführt und der Stummfilm war ohne eine Klavieruntermalung undenkbar.
Zu einigen Filmen wurden umfangreiche Kompositionen mit Orchester realisiert oder es gab eine genaue Musikliste der zu verwendenden Musikwerke, die oft aus der Romantik stammten.

So ist es nicht verwunderlich, dass 1910 für die erste Verfilmung des Frankenstein-Themas fast ausschließlich Musik von Weber als Begleitung vorgesehen war.

WAGNERS SALONQUARTETT spielt die Musik dieses Klassikers der frühen Stummfilmzeit und weiteres, teils zu den originalen Filmausschnitten, teils rein instrumental.

Sonntag 17:00 Uhr

Eintritt: 15,00 €
Kartenvorverkauf:
musicbuero, Tel. 04521-74528 und www.musicbuero.de

Ort: Binchen – Kommunales Kino, Albert-Mahlstedt-Str. 2a, 23701 Eutin

www.musicbuero.de


20. Oktober 2016

Nachmittags-Führung mit Dr. Julia Hümme
durch die Sonderausstellung
„Friedrich Overbeck (1789-1869) in Wien“
– Unbekannte Zeichnungen aus dem Ostholstein-Museum Eutin

Friedrich Overbeck - Der Hauptmann Cornelius und der Engel -1808Bei einem Rundgang werden Einblicke in das frühe zeichnerische Schaffen des berühmten Romantikers Friedrich Overbeck gegeben und die große kunsthistorische Bedeutung der bisher unbekannten Zeichnungen, die erst vor zwei Jahren in den Beständen des Museums entdeckt wurden, erläutert.

In der Zeit vom 09. September bis 20. November 2016 zeigt das Ostholstein-Museum bislang unbekannte Zeichnungen des berühmten Romantikers und Nazareners Friedrich Overbeck (*1789 Lübeck – †1869 Rom) aus dem Bestand des Eutiner Museums.

Bei den in der Ausstellung präsentierten Arbeiten handelt es sich um den Inhalt eines Mappenwerkes, das im Herbst 2014 in den Museumsmagazinen zufällig entdeckt wurde und sich in der weiteren Erforschung des Inhalts als ein kleiner Sensationsfund herausstellte.

In der braunmarmorierten Mappe befanden sich zum einen 15 druckgrafische Blätter nach Zeichnungen Friedrich Overbecks und eine kleine Mappe mit sechs religiösen Allegorien, die der Künstler 1833 entworfen hatte und von einer dritten, unbekannten Person mit Bleistift kopiert und dann in Feder und Tusche farbig gefasst worden waren; zum anderen lagen darin 19 Zeichenblätter, bei denen es sich, wie sich herausstellte, um Originale von Friedrich Overbeck handelte, die in Bleistift, in Feder und in zwei Fällen in Öl ausgeführt waren und zum Teil auch rückseitig Zeichnungen aufwiesen.

Dem kunstinteressierten Publikum ist Friedrich Overbeck als führender Vertreter der romantisch-religiösen Malerei und als solcher vor allem als Mitbegründer des „Lukasbundes“, deren Mitglieder gemeinhin „Nazarener“ genannt wurden, ein Begriff.

Zu seinen bekanntesten Werken gehört mit Sicherheit das Ölbild „Italia und Germania“, das während seiner Anfangszeit in Rom zwischen 1811 und 1828 entstand. Zuvor hatte der in Lübeck geborene Friedrich Overbeck von 1806 bis 1810 an der Akademie in Wien studiert. Aus dieser Zeit stammen auch die Eutiner Zeichnungen, die z. T. in direkter Beziehung zu seinen Studienkollegen und späteren Lukasbrüdern Franz Pforr und Ludwig Vogel stehen und damit Einblicke in deren gemeinsame Studienarbeit gewähren.

Die Eutiner Zeichenblätter zeigen deutlich die akademischen Vorgaben in der Vermittlung der Zeichenkunst, belegen aber auch auf eindrucksvolle Weise die frühe künstlerische Begabung und die selbstbewusste zeichnerische Weiterentwicklung des jungen Friedrich Overbeck. Gerade hierin offenbart sich der hohe Wert der in Eutin entdeckten Blätter für die kunstgeschichtliche Forschung – ein wahrer Glücksfall für das Ostholstein-Museum.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich illustrierter Katalog im Verlag Ludwig (19,90 €).

Donnerstag 16:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de


25. Oktober 2016

Abend-Führung mit Frau Ulrike Plötz
durch die Sonderausstellung
„Gestatten, mein Name ist Geschichte!“
Jörg Immendorff – Grafische Werke

Jörg Immendorf in seinem Atelier 1997 © Michael DannenmannBei einem Rundgang durch die Ausstellung werden anhand von ausgewählten Arbeiten ein Überblick über das grafische Schaffen des 2007 verstorbenen Malers gegeben und dabei die Besonderheiten in seinem künstlerischen Werk erläutert.

Unter der programmatischen Überschrift „Gestatten, mein Name ist Geschichte!“ zeigt das Ostholstein-Museum in Eutin vom 17. Juli bis zum 06. November 2016 ausgewählte Grafiken aus dem Œuvre von Jörg Immendorff (1945-2007).
Präsentiert werden Arbeiten aus seinen unterschiedlichen Werkphasen von den 1980er Jahren bis 2007.

Die Grafik hat den Künstler Jörg Immendorff, der als junger Maler schon einmal das Verdikt „Hört auf zu malen!“ auf eines seiner Bilder schrieb, zeit seines Schaffenslebens begleitet. Sie vervollständigte auf eine eigene Art und Weise die großen Serien in der Malerei wie „Café Deutschland“, die ästhetischen Ausflüge als Ausstatter auf der Bühne wie bei „The Rake’s Progress“ oder sein Wirken als Bildhauer wie bei der „Elbquelle“, die heute im sächsischen Riesa steht.

Jörg Immendorff zählte zu den bekanntesten Künstlern Deutschlands.
Frühzeitig malte er – im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern seiner Generation – realistisch.

Immendorffs Bilderwelt ähnelte lange Zeit einer mit Zitaten und Anspielungen auf die Geschichte und die Kunstgeschichte reich ausgestatteten, fast opulenten Bühne.
Die Protagonisten seiner Werke sind Künstlerfreunde, Lehrer, Vorbilder oder Figuren aus anderen Geschichten, zum Beispiel Opern, und immer wieder auch er selbst.

Seit 1998 veränderte sich der Stil des Künstlers stark. Selbst sagte er, er wolle seine Gemälde von dem erzählenden Lametta befreien, um zu einer reineren Malerei zu kommen. Ein Grund für den neuen Stil dürfte u. a. auch die Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) gewesen sein, an der Immendorff seit 1997 litt.

Die Ausstellung in Eutin gibt einen Überblick über das grafische Schaffen des 2007 verstorbenen Künstlers. Sie beschränkt sich bewusst nicht nur auf einzelne Mappenwerke oder Motive, sondern will einen möglichst vielgestaltigen Blick auf die reiche Motivwelt dieses faszinierenden, den Lauf der Weltgeschichte in seinen Bildern vorausahnenden Künstlers bieten. Neben den kleineren Blättern sind es insbesondere seine ungewöhnlich großformatigen Grafiken, die den Betrachter faszinieren.

„Gestatten, mein Name ist Geschichte!“ Jörg Immendorff – Grafische Werke“ ist eine Kooperation des Ostholstein-Museums Eutin mit der Galerie Breckner in Düsseldorf.
Begleitend zur Ausstellung erscheint im Kunstverlag Till Breckner ein Katalog, der ab 01. August im Museum für 20,00 € erhältlich ist.

Dienstag 18:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto ©  Michael Dannenmann


27. Oktober 2016

“MORD MACHT TOD. SHAKESPEARES KÖNIGE”
nach William Shakespeare

"MORD MACHT TOD. SHAKESPEARES KÖNIGE" - die bremer shakespeare company © Marianne MenkeAm Donnerstag, dem 27. Oktober, werden um 20.00 Uhr von ihr im Filmkunsttheater Binchen unter dem Titel  “MORD MACHT TOD.  SHAKESPEARES KÖNIGE” die Königsdramen nach William Shakespeare auf unsere kleine Bühne gebracht.

Unter der Regie von Johanna Schall, die zusammen mit Grit van Dyk auch die Textfassung für die Bühne erstellte, agieren vier Schauspieler und zwei Schauspielerinnen, die sämtliche Rollen der auftretenden Personen übernehmen.

Die Bremer Shakespeare Company, die seit vielen Jahren immer ein Höhepunkt unseres Theaterangebots ist, hat sich wieder einmal bereit erklärt, in Kenntnis der hiesigen Gegebenheiten das Stück, das natürlich für eine große Bühne konzipiert ist, der Bühnensituation im Kino Binchen anzupassen  –  was bei einer Besetzung mit 6 Personen eine veritable Herausforderung darstellt. Man darf auf das Ergebnis gespannt sein!

Die Königsdramen Shakespeares, seine Historien, stellen einen geschlossenen separaten Raum innerhalb seines dramatischen Werkes dar.
Ein Panorama der Geschichte Englands im Mittelalter anhand der wechselnden Regenten wird aufgeblättert. Es handelt sich bei diesen Texten aber keineswegs um eine trockene Geschichtslektion, sondern um ein lebendiges, oft blutiges, aber auch deftig-komisches Zeitbild als fesselndes Drama auf der Theaterbühne.

Die Shakespeare Company hat sich aus den sieben Königsdramen die Geschichte des Hauses Plantagenet, vor allem die ihrer rivalisierenden Zweige Lancaster und York, herausgegriffen und führt damit in eine durchaus finstere Epoche: in den 100jährigen Krieg zwischen England und Frankreich und in die anschließenden Rosenkriege.

Die Erzählung beginnt mit Eduard III. im 14. Jahrhundert, führt über die Herrschaft  des Hauses Lancaster bis zu  Heinrich V. und mündet dann im 15. Jahrhundert in die Erbfolgekriege mit dem Haus York, die Rosenkriege. Diese gewinnt schließlich Eduard IV.  für York. Doch unter seinem Nachfolger Richard III. geht es mit der Herrschaft des Hauses Plantagenêt zu Ende:
am 22. April 1485 fällt Richard III. in der Schlacht von Bosworth Field gegen seinen Rivalen Heinrich Tudor, der dann als Heinrich VII. die Tudor-Herrschaft einläutet.

Und so nimmt Shakespeare, der Dichter der Tudors, die Gelegenheit wahr, mit seinem Richard III. einen der finstersten Erzschurken auf dem Theater zu etablieren, obwohl dies, sachlich betrachtet, wohl nicht der Realität entsprach. Jedoch ließ diese negative Charakteristik den Glanz des Hauses Tudor und damit auch den der Regentin Elizabeth I. um so heller erstrahlen; wurde doch nahegelegt, dass mit der Übernahme durch die Tudors eine neue, bessere Zeit begonnen hätte.

Natürlich muss der Stoff verkürzt erzählt werden, verteilt sich Shakespeares Geschichte der englischen Regenten aus dem Haus Plantagenêt  doch immerhin auf fünf einzelne Historiendramen.
Eine äußerst schwierige Aufgabe!
Es galt hier, den roten Faden zu finden, der alle diese Dramen inhaltlich zusammenbindet, die generelle Aussage herauszufiltern. Bei Shakespeares Königen ist es das Thema der Macht. Ob es nun um Machtgier, um Machtgewinn, um Machterhalt um jeden Preis geht, im Zentrum steht immer die pure Macht  –  und der Sog, den sie entfaltet. Ihre magnetische Anziehungskraft, die zu den übelsten Machenschaften verleitet, wobei Bedenken und Skrupel letztlich keinen Platz mehr finden.

Auch das Verhältnis von Macht und Recht wird thematisiert, wobei das Recht immer wieder für die Macht instrumentalisiert wird. Aber stets wird dann in der Konsequenz das Ergebnis von Machtstreben und Machtausübung sichtbar: Mord und Tod.

Bei dieser zeitlosen Thematik liegen die Bezüge zum heutigen Zeitgeschehen auf der Hand …

In einer Besprechung wurden der Aufführung eindrucksvolle Bilder, abwechslungsreich durchdachte Regieeinfälle. reichlich Musik und Bewegung sowie ein gut durchrhythmisiertes Tempo bescheinigt. Und wieder wird auch die “unbändige Spiellust des gesamten Ensembles” gelobt.
Das Fazit des Kritikers: “So macht dieser Theaterabend trotz ernster Thematik wirklich Spaß!” (Diabolo, Oldenburg)  – und genau dies ist das Prinzip des Elisabethanischen Theaters,  eine Tradition, welche die Bremer Shakespeare Company wieder aufgegriffen und mit Erfolg zu ihrem Kennzeichen gemacht hat.

Donnerstag 20:00 Uhr

Eintritt: 14,- €, erm. 12,- €  oder 12, – €, erm. 10, – €
Vorverkauf: Tourist-Info Eutin, Markt 19, 23701 Eutin, Tel. 04521-709734
Abendkasse ab 19:00 Uhr

Ort: Binchen Filmkunsttheater, Albert-Mahlstedt-Straße 2, 23701 Eutin
www.koki-eutin.de

www.kulturbund-eutin.de

www.shakespeare-company.com

Foto © Marianne Menke


30. Oktober 2016

O sole mio! – Canzone italiana

Jagdschlösschen EutinZum Ausklang des Konzertsommers nehmen Fabian Martino – Tenor und das trio brioso Sie mit in den sonnigen Süden.

Hören Sie italienische Serenaden, neapolitanische Canzone und Instrumentalstücke von Guiseppe Verdi, Francesco Paolo Tosti, Eduardo Di Capua, Ernesto De Curtis, Roberto Falvo und vielen anderen.

Sonntag 17:00 Uhr

Eintritt: 16,00 €
Kartenvorverkauf:
musicbuero, Tel. 04521-74528 und www.musicbuero.de

Ort: Jagdschlösschen am Ukleisee, Zum Ukleisee 19, 23701 Eutin-Sielbeck

www.musicbuero.de


30. Oktober 2016

Schloss im Kerzenschein

Schloss im KerzenscheinGemeinsam mit der Stiftung Schloß Eutin veranstaltet der Freundeskreis Schloss Eutin auch in diesem Jahr wieder das „Schloss im Kerzenschein“.

Bei Kerzenlicht in allen Räumen sowie „finger food“ und kleinen Getränken kann man „lustwandeln“ und die musikalischen Angebote genießen, die junge Künstlerinnen und Künstler der Musikhochschule Lübeck im Rittersaal, in der Schlosskirche, im Europasaal und im Gelben Salon darbieten werden.

Wir planen ein buntes musikalisches Programm, bei dem für alle etwas dabei ist.

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es ratsam ist, sich rechtzeitig Karten zu sichern, weil die Nachfrage für dies stimmungsvolle Ereignis groß ist und nur 300 Karten verkauft werden dürfen.

Sonntag 18:00 – 21:00 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr

Das musikalische Programm finden sie » hier « (pdf).

Was finde ich wo? » Grundriss des Schlosses « (pdf)

Eintritt: Mitglieder 22,00 €, Nichtmitglieder 25,00 €
Der Kartenverkauf beginnt am 01. September 2016.
Karten sind erhältlich:
– im Shop Schloss Eutin, 23701 Eutin, Schlossplatz 5 und
– in der Tourist-Info, 23701 Eutin, Markt 19 sowie
– evtl. Restkarten an der Abendkasse ab 17 Uhr

Ort: Schloss Eutin, Schlossplatz 5, 23701 Eutin
www.schloss-eutin.de


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