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Ausstellungen Eutin und Schleswig-Holstein
Dezember 2018

 

noch bis 02. Dezember 2018

„Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939 – 1945″

Georg Elser - Schreiner und Widerstandskämpfer - wollte „größeres Blutvergießen verhindern“Die meisten hoben die Hand zum Hitlergruß, folgten begeistert der NS-Diktatur in den Untergang. Manche blieben passiv, resignierten, „dass man doch nichts tun kann“. Nur wenige leisteten Widerstand, wollten durch ihre Taten „größeres Blutvergießen verhindern“, wie der schwäbische Schreiner Georg Elser.

„Was konnten sie tun?“, heißt eine Ausstellung, die den Widerstand gegen den Nationalsozialismus dokumentiert und vom 26. August bis 2. Dezember 2018 in der Gedenkstätte Ahrensbök gezeigt wird.

Georg Elser war einer der ersten, der schon im Sommer 1939 im Münchner Bürgerbräukeller ein Attentat auf Hitler ausführte – vergeblich.

Hans Oster - Berufsoffizier und Widerstandskämpfer - verriet AngriffspläneAuch der Berufsoffizier Hans Oster beteiligte sich bereits im Herbst 1938 an Umsturzversuchen und verriet militärische Angriffspläne.

Beide, Elser und Oster, bezahlten den Widerstand mit ihrem Leben.

Die Ausstellung wurde von der Stiftung 20. Juli 1944 in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Berlin) erstellt. Sie zeigt, wie vielfältig der Widerstand gegen den Nationalsozialismus war.

Es wird die Verschwörung der Männer des 20. Juli 1944 und ihre militärischen Umsturzversuche ebenso dokumentiert wie die zivile Gegenwehr des Ehepaars Hampel, das mit handschriftlich verfassten Postkarten zur Kriegsverweigerung aufrief. Sie erinnert an die Geschwister Scholl und ihre Freunde, die Flugblätter verfassten und verteilten.
Und auch eher unbekannter Widerstand wird beschrieben: Männer und Frauen, die Verfolgte versteckten, ihnen zur Flucht halfen, Ausweise fälschten; alle wurden wegen ihres Einsatzes hingerichtet.

Große Fotos und kurze Texte machen die 25 Tafeln leicht verständlich.

Die Ausstellung ist insbesondere für junge Menschen gut geeignet, zumal sie eindringlich den Gegensatz zeigt, wie lebensgefährlich Widerstand in einer Diktatur war, während Zivilcourage in einer Demokratie heute ohne Gefahr für Leib und Leben ist. Deshalb sind auch und insbesondere Schulklassen und junge Erwachsene zum Besuch dieser Ausstellung eingeladen.
Mitglieder des Trägervereins bieten eine Einführung an und laden zur anschließenden Diskussion ein.

Besuche der Ausstellung an anderen Tagen während der nächsten drei Monaten können telefonische (04525 493 060) oder schriftlich per E Mail (gedenkstaetteahrensboek@t-online.de) vereinbart werden.

Öffnungszeiten:
April bis September:
Sonntag 14:00 – 18:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag 09:00 – 12:00 Uhr

November bis März:
Sonntag 14:00 – 17:00 Uhr

Die Gedenkstätte kann nach Anmeldung auch an anderen Tagen besucht werden.
Das Gebäude liegt an der Flachsröste 16 im Ahrensböker Ortsteil Holstendorf an der Bundesstraße 432, Tel. 04525–493 060
Extra Parkmöglichkeiten: B 432 Einfahrt Flachsröste, links über das Betriebsgelände der Firma OHZ, Ostholsteinisches Holzkontor

Eintritt: frei, Spenden sind willkommen.

Ort: Gedenkstätte Ahrensbök, Flachröste 16, 23623 Ahrensbök
www.gedenkstaetteahrensboek.de


noch bis 15. Dezember 2018

»Neue Bahnen – Schumann und Brahms«

Robert Schumann © Brahms-Institut an der Musikhochschule LübeckZum Schumann-Schwerpunkt des Schleswig-Holstein Musik Festivals stellt das Brahms-Institut an der MHL seine neue Ausstellung zu Robert Schumann und Johannes Brahms vor, die das Verhältnis beider Komponisten anhand wertvoller Exponate aus der Institutssammlung beleuchtet. Für Schumann war der junge Johannes Brahms einer der „schönsten und genialsten Jünglinge“.

Im Mittelpunkt der Schau steht unter anderem Schumanns prophetischer Artikel „Neue Bahnen“ aus dem Jahr 1853, in dem der ambitionierte Musikschriftsteller Lobeshymnen auf den jungen Brahms schreibt. Außerdem thematisieren die Exponate Brahms‘ enge Freundschaft zum Ehepaar Clara und Robert Schumann. Die konkrete Auseinandersetzung von Brahms mit der Musik seines Mentors Schumann spiegelt sich zudem in Programmzetteln, Briefen sowie eigenen Kompositionen. Zu den besonderen Kostbarkeiten der Schau gehören die Titelblatt-Illustrationen, die Ludwig Richter zu Schumanns pädagogischen Werken gefertigt hat. In seinen liebevollen und detailreichen Zeichnungen und Blättern wird die „Kinderwelt“ des 19. Jahrhunderts in der Ausstellung lebendig.

Öffnungszeiten:
mittwochs und samstags 14:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Villa Brahms, Jerusalemsberg 4, 23568 Lübeck
www.brahms-institut.de

www.mh-luebeck.de

Foto © Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck


noch bis 06. Januar 2019

„875 Jahre – Lübeck erzählt uns was“
Die Ausstellung zum Stadtjubiläum

Lange Halle des Burgklosters - Ausstellungsort 875 Jahre Lübeck © Thomas RadbruchDie Kulturinstitute feiern das Jubiläum mit einer besonderen Ausstellung, die nicht nur die eine Geschichte der Stadt von den Anfängen bis zur Gegenwart präsentiert.

Aus den reichen Lübecker Sammlungen werden neben faszinierenden Grabungsfunden, wertvollen Urkunden und Büchern erstmalig viele wundersame, überraschende Dinge gezeigt, die ihre eigenen spannenden Geschichten erzählen.

Wer wissen will, was es mit dem Reichsfreiheitsbrief auf sich hat, weshalb der Scharfrichter den Fuß amputieren musste, warum die Apothekermumie so einzigartig ist, wieso Napoleon den Nachttopf schmückt oder warum das Gemäuer des Burgklosters von der frühen „Dänenzeit“ erzählt, der wird aus dem Staunen nicht herauskommen.

Und das gemeinsame Ausstellungsstück der Lübecker Bürger? In der Ausstellung wird es zu sehen sein!

Ein Gemeinschaftsprojekt der LÜBECKER MUSEEN, des Europäischen Hansemuseums, des Archivs, der Stadtbibliothek und des Bereichs Archäologie und Denkmalpflege der Hansestadt Lübeck.

Ausstellungsorte: Burgkloster des Europäischen Hansemuseums und Museumsquartier St. Annen

Öffentliche Führung
WEITWINKEL
Im Rahmen des Führungsformats WEITWINKEL gewinnen die BesucherInnen einen Rundumeinblick in die Ausstellung: Wer sich fragt, was eine Apothekermumie, ein amputierter Fuß, ein Schlauchboot und ein mit Napoleon geschmückter Nachttopf mit der Hansestadt zu tun haben, erhält hier erstaunliche Antworten.Preis: Erwachsene: 16 / Ermäßigte: 14 / Kinder: 10 Euro
SO | 09.09., 06.01. 2019 |12:00 – 13:30 Uhr
SO | 16.09., 23.09., 30.09., 07.10., 21.10., 28.10., 04.11., 11.11., 25.11., 02.12., 09.12., 23.12., 30.12. |15:00 – 16:30 Uhr
Teilnahme: Erwachsene 16 €, Ermäßigte 14 €, Kinder 10 €

Öffentliche Führung
HAUTNAH
In der Kuratoren-Führung HAUTNAH mit Kurator Dr. Jörg Rosenfeld können die BesucherInnen einen Blick hinter die Kulissen der Ausstellung werfen.
Ob außerirdischer Meteorit, geheimnisvolle Miniatursärge oder Fischfiletiermaschine, in dieser Kuratorenführung werden die Dinge zum Sprechen gebracht.
SO | 09.09., 14.10., 18.11., 16.12., 06.01. | 15:00 – 16:30 Uhr
Teilnahme: Erwachsene 16 €, Ermäßigte 14 €, Kinder 10 €

Öffnungszeiten Europäisches Hansemuseum:
täglich 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 12,50 €
Ermäßigte 11,- €
Kinder (6-16 Jahre) 7,50 €

Ort: Europäisches Hansemuseum, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
www.hansemuseum.eu

Öffnungszeiten Museumsquartier St. Annen:
01.04. – 31.12.2018
Dienstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

01.01. – 31.03.2019
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 12,- €
Ermäßigte 10,- €
Kinder 6,- €

Ort: Museumsquartier St. Annen, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
www.museumsquartier-st-annen.de

www.luebeck-hat-geburtstag.de

Foto © Thomas Radbruch


noch bis 08. Januar 2019

FARBE trifft FORM
Bildhauer Peer Oliver Nau
Malerin Renate Straatmann

Mops © Peer Oliver NauPeer Oliver Nau
verschwindet im bunten Treiben seines geräumigen Ateliers, fliegende Schwäne, Ballerinas und durch die Luft wirbelnde Römer, unter neugierigen Giraffen und Elefantenrüsseln hindurch, sieht man in einen gesellschaftlichen Spiegel kurioser Situationen.
Dabei geht es Ihm nicht vordergründig um eine natürliche Abbildung eines gegebenen Zustandes, sondern vor allem um die Theatralik eines Augenblicks.
Durch div. Ausstellungen auf der Nord-Art und in verschiedenen Kunsthäusern von Schwerin, Neubrandenburg Schwedt, Lüneburg usw. zählt er zu den bekanntesten Holzbildhauern Norddeutschlands.
Auf die Frage was er am liebsten mal machen  würde, war die Antwort „einen Altar, in voller Größe, aber auch Tore, wie das jüngst realisierte „Glückstor“ mit 5,50 m höhe in Dresden, stellen mich vor spannende Herausforderungen – Geschichten die die Menschen zum lächeln bringen“ – man darf gespannt sein!
www.peerolivernau.de

Skyline © Renate StraatmannRenate Straatmann
zeigt Bilder maritimer Sehnsuchtsorte an Nord- und Ostsee, sowie in Skandinavien.
Die Künstlerin: „mich fasziniert der Gedanke, dass alle Meere unserer Erde durch ihre Strömungen miteinander verbunden sind. Seefahrt, Wind und die frische Luft am Meer, Schiffe, Brücken, Häfen und Leuchttürme, Berge und Skylines, die sich über dem Meer erheben, regen meine „Malgefühle“ an, meine Bilder sind
–  SehEindrücke,
–  Ausdruck meines Wahrnehmens
–  Ausdruck meiner Gefühle und meines Berührt seins in Farbe
–  meist abstrakt,
–  mit realen Details
Die Spannung des Gesehenen bringt mich an die Leinwand, sie lässt mich die richtigen Farben für meine Stimmung finden.“
In der Ausstellung werden 38 groß- und kleinformatige, abstrakte Bilder gezeigt, die in Acryl-Mischtechnik gepinselt und gespachtelt, durch Mehrfachübermalungen entstanden sind.
www.renate-straatmann.de

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 08:00 – 18:00 Uhr
Samstag 09:00 – 13:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Galerie Premium Mobile Kuntz GmbH, Eichkoppel 1, 24214 Gettorf


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