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Ausstellungen Eutin und
Schleswig-Holstein März 2019

 

noch bis 03. März 2019

Ausstellung für Kinder:
Segel, Salz und Silberlinge
Seehandel in der Hansezeit

Plakat „Segel, Salz und Silberlinge“ - Europäisches Hansemuseum Lübeck - Gestaltung Julian KlinnerEine interaktive Ausstellung für Kinder ab 6 Jahren

Unberechenbares Meer, keine Funkgeräte oder Radar und als Orientierung nur die Sterne – die Handelsschifffahrt zu Zeiten der Hanse war alles andere als einfach. Trotzdem haben die Kaufleute der Hanse regen Handel in Europa betrieben. Mit „Segel, Salz und Silberlinge“ zeigt das Europäische Hansemuseum ein ganz besonderes Ausstellungsprojekt, das sich dank seines großen aktiven Anteils an Kinder und Familien richtet. Die interaktive Wanderausstellung, die vom Deutschen Schifffahrtsmuseum, dem Kinderkulturbüro Hamburg und dem Museum Schwedenspeicher Stade entwickelt wurde, nimmt Kinder ab 6 Jahren mit auf eine spannende Seereise.

Indem sie sich verkleiden, schlüpfen die kleinen Besucherinnen und Besucher in die Rolle von Händlern und Seeleuten und lernen an insgesamt sechs Mitmach-Stationen, wie Welthandel heute funktioniert, wie mühevoll Seeleute in früheren Zeiten ihre Waren besorgt haben und dass die heutige Vielfalt des Warenangebots ein wertvolles Gut ist. Mit dem Einstieg in die Ausstellung begeben sich die Kinder buchstäblich auf eine mittelalterliche Seereise und planen ihre eigene Handelsfahrt – vom Zusammenstellen der Schiffsmannschaft im Hafen und dem Beladen des Schiffes über das Navigieren bis hin zur Ankunft am Zielhafen und dem Verkauf ihrer Waren. Unterwegs erleben die kleinen Seefahrer*innen und Kaufleute verschiedene Abenteuer. So begegnen sie Piraten und auch das Treffen mit einem selbst gebastelten Seeungeheuer steht ihnen bevor. Insgesamt dauert das mittelalterliche Seeabenteuer etwa anderthalb Stunden.

Eine weitere Besonderheit ist der kurze Trickfilm „Die Bremer Kogge“, der die Besucherinnen und Besucher gleich zu Beginn der Ausstellung auf das Thema „Seehandel im Mittelalter“ einstimmt. Gedreht wurde er von der Klasse 6c der Geestemünder Oberschule in Bremerhaven in Kooperation mit Filmemachern aus Hamburg und Antwerpen sowie der Londoner Firma Chocolate Films.

täglich geöffnet (außer 24. Dezember) 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: 7 €, erm. 3,50 €, Kinder 2,50 €

Ort: Europäisches Hansemuseum Lübeck, Burgkloster 1. Stock, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
www.hansemuseum.eu


noch bis 10. März 2019

„Ich und mein Selfie“
Künstlerselbstporträts von Liebermann bis Immendorff
Werke aus der Sammlung Leonie Freifrau von Rüxleben
+ Highlights der Sammlung
Ausstellung 26.01.-10.03.2019

Andy Warhol - Holstentor 2008 © Kunsthalle St. Annenverlängert bis Sonntag 17. März 2019!!!

Ab 25. Januar 2019  präsentiert die Kunsthalle St. Annen die neue Sonderausstellung „Ich und mein Selfie“.
Künstlerselbstporträts von Liebermann bis Immendorff – Werke aus der Sammlung Leonie Freifrau von Rüxleben” und zeigt parallel dazu Highlights aus der Sammlung.

Heute produzieren Menschen weltweit alltäglich Selfies, um sich für die Außenwelt in Szene zu setzen. Künstlerselbstporträts, die Künstlern und Künstlerinnen schon seit Jahrhunderten zur Selbstreflektion und Selbstinszenierung dienten, treten vor diesem aktuellen Hintergrund in einen ganz neuen Diskurs. Denn auch Künstler nutzen das eigene Bild häufig dazu, ihr Verhältnis zur Umwelt zu beeinflussen, die eigene gesellschaftliche Stellung zu betonen oder die innere Befindlichkeit zu erforschen.

In Anbetracht der gravierenden gesellschaftlichen Umwälzungen der Moderne erlangten die Künstlerselbstporträts des 20. und 21. Jahrhunderts besondere Expressivität. Viele dieser Selbstdarstellungen namhafter Künstler hat die Kunstsammlerin Leonie Freifrau von Rüxleben (1920-2005) über Jahrzehnte in einer einzigartigen Sammlung zusammengetragen, die den Lübecker Museen im Jahre 2004 übereignet wurde.

Die Kunsthalle St. Annen zeigt daraus nun einen aussagekräftigen Querschnitt. Darunter befinden sich namhafte Künstler und Künstlerinnen wie Max Liebermann, Renée Sintenis, Otto Dix, George Grosz, Max Pechstein, Max Beckmann, Käthe Kollwitz, René Magritte, Salvador Dali, Bernhard Heisig, Werner Tübke, Ernst Fuchs, Dieter Roth, Günther Uecker, Paul Wunderlich, Horst Janssen, Johannes Grützke und Jörg Immendorff sowie Pop- und Medienstars, etwa Armin Mueller-Stahl, Amanda Lear und der Kultrocker Udo Lindenberg.

Highlights der Sammlung:
Ausgewählte bedeutende Werke aus der Sammlung der Kunst nach 1945 bis zur zeitgenössischen Kunst präsentieren sich im Obergeschoss des Museums. Die Schau eröffnet den BesucherInnen die Gelegenheit, die über längere Zeit im Depot verwahrten Werke von Künstlern wie z. B. Karel Appel, Willi Baumeister, K.O.Götz, Candida Höfer, Ernst Wilhelm Nay, Sigmar Polke, Thomas Ruff und Andy Warhol wieder hautnah im Original zu erleben.

Eintritt: Erwachsene 7 €, Ermäßigte 3,50 €, Kinder 2,50 €

Ort: Kunsthalle St. Annen, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
www.kunsthalle-st-annen.de


noch bis 17. März 2019

Herbert Hoffmann
Es juckt schon wieder unterm Fell

Herbert Hoffmann - Willi Pelka © Courtesy Gebr. Lehmann, DresdenDer legendäre Tätowierer Herbert Hoffmann (1919–2010) lebte und arbeitete von den 1950er- bis in die 1970er-Jahre in Hamburg, danach drei Jahrzehnte in Heiden in der Schweiz, wo er auch verstarb.

Spuren hinterließ er nicht nur in Norddeutschland und der Ostschweiz, sondern weltweit, da er schon zu Lebzeiten eine wahre Kultfigur in der Tattoo-Szene war. Weniger bekannt ist, dass Hoffmann als Fotokünstler aktiv war und eindrucksvolle Portraits von Menschen anfertigte, die er tätowiert hatte.

Die Overbeck-Gesellschaft widmet dem Künstler Herbert Hoffmann die bisher umfassendste Ausstellung, mit mehr als einhundert Werken. Neben bekannten Portraits seiner Kunden werden dem Publikum erstmals einige noch nie zuvor gesehene Arbeiten und Dokumente präsentiert, die sowohl Hoffmanns präzises fotografisches Vorgehen ersichtlich machen als auch sein Interesse für die Geschichte der Portraitierten, die er ebenfalls auf Papier – per Schreibmaschine geschrieben – festhielt. Durch Hoffmanns Arbeit entsteht folglich nicht nur ein hoch ästhetisiertes und poetisches Bild von Tätowierten, sondern auch ein eindrückliches Generationenportrait, das die jüngere Generation bis in die Gegenwart stark beeinflusst hat.

Rahmenprogramm:
Im Kontext – Gespräche über Kunst
Sonntag 17.02. und 17.03.2019, um 15:00 Uhr

Punkt und Linie zur Fläche – Comic-Workshop
Samstag 23.02.2019, 12:00 – 16:00 Uhr
Anmeldung unter info@overbeck-gesellschaft.de

ArtTalks – International Day
Dienstag 05.03.2019, um 15:00 Uhr
Guided tour in English

OverBlick – Workshops für Kinder und Jugendliche
Samstag 09.03. und 16.03.2019, jeweils 12:00 – 16:00 Uhr
Anmeldung unter info@overbeck-gesellschaft.de

Extraschicht – Gespräche mit dem Direktor
Donnerstag 14.03.2019, um 19:30 Uhr

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 3 €, ermäßigt 2 €
freier Eintritt für Mitglieder, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, für Mitglieder von der ADKV angeschlossenen Kunstvereinen, Mitglieder im Verband deutscher Kunsthistoriker (VDK), und Inhaber einer ICOM Karte

Ort: Overbeck-Gesellschaft, Overbeck-Pavillon, Königstraße 11, Behnhausgarten, 23552 Lübeck
www.overbeck-gesellschaft.de

www.herberthoffmann.net

Foto © Courtesy Gebr. Lehmann, Dresden


noch bis 29. März 2019

Teil 2 der Gesamtausstellung
Natur und Oldtimer

Plakat Ausstellung Natur und OldtimerGezeigt werden Ölbilder auf Leinen von Doris von Klopotek und Kunst-Photographien auf Leinen von Achim Tsutsui.

Öffnungszeiten:
Mo – Do 08:00 – 16:00 Uhr
Fr 08:00 – 12:30 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Gesundheitsamt Kreis Ostholstein, Holstenstr. 52, 23701 Eutin


noch bis 31. März 2019
verlängert bis 28. April 2019

„Geteilte Stadt. 1945-1990“

Berliner Mauer 1989 © Miniatur WunderlandGeschichte en miniature im Willy-Brandt-Haus:
Sonderausstellung zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Geteilte Stadt. 1945-1990“ – so heißt die Sonderausstellung, die das Willy-Brandt-Haus Lübeck in Kooperation mit dem Miniatur Wunderland zeigt.

En miniature wird die Geschichte der deutschen Teilung vom Kriegsende bis zum Mauerfall nacherzählt. Am Beispiel einer fiktiven Straßenkreuzung werden die dramatischen Auswirkungen der internationalen Politik auf den Alltag der Menschen in Ost und West sichtbar.

Dr. Bettina Greiner, Leiterin des Willy-Brandt-Hauses: „Der Mauerfall jährt sich in diesem Jahr zum dreißigsten Mal. Mit der Ausstellung ermöglichen wir einen ganz anderen Blick auf die deutsche Teilung. Die Monströsität der menschenverachtenden Mauer verlieren wir dabei nicht aus dem Blick. Dennoch können die Besucher bei der ein oder anderen Szene auch etwas kurioses entdecken.

Im Rahmen der Ausstellung wird ein umfangreiches Begleitprogramm mit Sonderführungen, Vermittlungsangeboten, Veranstaltungen und einer Foyer-Ausstellung angeboten:

Freitag, 1. Februar 2019, 13 Uhr
VERNISSAGE DER SONDERAUSSTELLUNG: Gelegenheit zum Gespräch mit Dr. Bettina Greiner, Frauke Kleine Wächter und Sebastian Drechsler

Donnerstag, 7. Februar 2019, 10 Uhr
LESUNG FUR GRUNDSCHULEN: „Hübendrüben. Als deine Eltern noch klein und Deutschland noch zwei waren“
Die Autorin Franziska Gehm erzählt und der Illustrator Horst Klein „ermalt“ die Geschichte von Ost und West.

Mittwoch, 13. Februar , 16 Uhr
LEHRERFORTBILDUNG: „Problemorientierte Geschichtserzählung selbst gestalten!“
Für Lehrkräfte Geschichte, Politik, Gesellschaftskunde ab Stufe 5 bis zum Abitur

Freitag, 15. März 2019, 19 Uhr
FUHRUNG FUR KINDER: „Mit Lampe und Lupe“
Nachts im Museum! Wenn es dunkel wird, wollen wir mit Taschenlampe und Lupe die Ausstellung genauer betrachten. Bringt Geschwister, Freunde und Eltern mit und eure Taschenlampe.
Für Kinder ab 8 Jahren.

Montag, 25. März 2019, 19 Uhr
BILDVORTRAG „Und dann war einfach zu.“
Lübeck war die einzige Großstadt an der innerdeutschen Grenze. Die Historikerin Dr. Karen Meyer-Rebentisch berichtet über den Alltag und das Leben in der Grenzstadt mit zahlreichen Bildern aus den Jahren 1945 bis 1990.

„… und die Mauer wird fallen.“
Während der gesamten Dauer der Sonderausstellung werden unter dem Titel „… und die Mauer wird fallen.“ im Foyer des Willy-Brandt-Hauses Fotografien präsentiert, die Willy Brandt vor der Berliner Mauer aus den Jahren 1961 bis 1989 zeigen.

Öffnungszeiten:
täglich 11:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Willy-Brandt-Haus Lübeck, Königstraße 21, 23552 Lübeck
www.willy-brandt.de/haus-luebeck/

Foto © Miniatur Wunderland


noch bis 28. April 2019

»VERTRIEBEN – VERLOREN – VERTEILT«
Drehscheibe Pöppendorf 1945–1951

Flüchtlinge im Lager Pöppendorf 1947 © vintage germany, Foto Theodor ScheererUnter dem Titel »VERTRIEBEN – VERLOREN – VERTEILT« Drehscheibe Pöppendorf 1945–1951 beschäftigt sich eine neue Sonderausstellung im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk mit dem größten Flüchtlingsdurchgangslager Norddeutschlands im Waldhusener Forst.

Die Geschichte beginnt etwa ein halbes Jahr nach Kriegsende im Herbst 1945 und endet nach 5 1/2 Jahren Dauer mit der Lagerauflösung im Frühjahr 1951. Mehr als eine halbe Millionen Vertriebene fanden aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten Aufnahme.

Die Ausstellung veranschaulicht das Lager durch bisher unveröffentlichtes Bildmaterial, Zeugenaussagen und wertvolle Erinnerungsstücke. Es wird die Problematik von Flucht und Vertreibung der Deutschen als unmittelbare Folgen des Krieges und die damit verbundene Bevölkerungsverschiebung aufgegriffen. Verschiedene Phasen, zunächst als Wehrmachtsentlassungsstelle, dann als Durchgangslager und zuletzt als Wohnlager werden dargestellt und einzelne Vertreibungsaktionen detailliert beschrieben. Alles in allem wird ein Überblick über den organisatorischen Aufbau und alle Aspekte der Lagerbetreuung gegeben, die ein umfassendes Bild vom Schicksal der Flüchtlinge widerspiegeln.

Sammlung Gottschalk © Fotoarchiv der Hansestadt LübeckVor rund siebzig Jahren gab es eine Flüchtlingswelle. Damals klagten die Schleswig-Holsteiner: „Seit Monaten ist diese Flut von Flüchtlingen in unser Land geströmt und droht unseren nordischen Volkscharakter zu ersticken oder doch ihn biologisch zu überfremden.“ Bis Kriegsende waren hunderttausende von Flüchtlingen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten bereits nach Schleswig- Holstein geflohen. Im Herbst 1945 begannen dann die Vertreibungen der Deutschen und es folgten weitere Hunderttausende.
Ihr Ziel: Pöppendorf.

Pöppendorf, das verbindet man mit dem dortigen Hünengrab, dem Ringwall und dem beschaulichen Dorfe, und in jüngerer Zeit auch mit dem Schicksal der Exodus-Juden, aber mit Hundertausenden von Flüchtlingen und Vertriebenen?

Im Waldhusener Forst, zwischen dem alten Bahnhof Kücknitz und Pöppendorf, befand sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges das größte Flüchtlingsdurchgangslager Norddeutschlands. Zwischen Ende 1945 und Anfang 1951 fanden hier mehr als eine halbe Million Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten Aufnahme. Errichtet wurde das Lager auf Anweisung der Britischen Militärregierung, die den Ort zunächst seit Juli 1945 als Entlassungslager für die fast 80.000 Wehrmachtangehörigen der deutschen Norwegen-Armee eingerichtet hatten. Die ersten Vertriebenen trafen im November des Jahres ein.

Dieser stille Ort im Wald war damals eine Drehscheibe für die Verschiebung riesiger Menschenmengen aus Danzig, Königsberg oder Stettin in den gesamten norddeutschen Raum. 1946 wurden das ganze Jahr über durch das Lager täglich bis zu 3.000 Menschen durchgeschleust. Es war eine gewaltige logistische Leistung, diese Menschen aufzufangen, zu versorgen und an einen sicheren Bestimmungsort weiterzuleiten.

Über die Aufnahme der Flüchtlinge und Vertriebenen hinaus musste der Transport zehntausender von Menschen von einer Besatzungszone in die andere organisiert werden. Durch die Auswirkungen des Krieges waren Millionen Deutsche nicht an ihrem Wohnort; die Suche nach Angehörigen bestimmte ihren Alltag. Im Frühjahr 1947 waren die Aufnahmekapazitäten in den Städten und Kreisen Schleswig-Holsteins erschöpft und die nun eintreffenden Flüchtlinge verblieben teilweise Wochen und Monate lang im Lager. Im Herbst des gleichen Jahres wurden hier schließlich im
Rahmen der „Operation Oasis“ tausende jüdische Flüchtlinge der „Exodus“ untergebracht. Das Lager wurde danach noch bis zum Sommer 1950 als Wohn- und Durchgangslager genutzt. Im Frühjahr 1951 wurde das Lager schließlich aufgelöst und abgerissen.

Aber der Zuzug fremder Menschen, die hier heimisch werden sollten, hielt stetig an. Ab den 50er Jahren wurden tausende sogenannter Gastarbeiter vor allem aus der Türkei angeworben. Später, besonders verstärkt nach 1990, folgten noch einmal tausende Spätaussiedler aus Russland, Polen und Rumänien.
Zum Vergleich, auf dem Höhepunkt der sogenannten Flüchtlingskrise 2015 nahm das ganze Land Schleswig Holstein insgesamt 55.000 Menschen auf.

Rahmenprogramm:
SO | 11.11.2018 | 11:00 – 13:00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung

SA | 17.11.2018 | 11:00 – 13:00 Uhr
Vortrag – Dänemarkrückkehrer aus dem Lager Oksbøl
mit Jane Kischel, Jugendbuchautorin

SO | 18.11.2018 | 14:00 – 16:00 Uhr
SO | 20.01.2019 | 14:00 – 16:00 Uhr
SO | 17.02.2019 | 14:00 – 16:00 Uhr
SO | 17.03.2019 | 14:00 – 16:00 Uhr
Workshop “Mit Sack und Pack”
Angebote für Kinder und deren Eltern/ Großeltern

SO | 13.01.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung

DO | 17.01.2019 | 18:00 – 20:00 Uhr
Vortrag – Die Vertreibungslager in Stettin mit Lea Märtens, Historikerin

SO | 03.02.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Sonderführung “Archäologische Spurensuche im Waldhusener Forst” mit Dr. Holger Kähning

SO | 10.02.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung

MI | 13.02.2019 | 18:00 – 20:00 Uhr
Ein Nachmittag voller Erinnerungen – “Klönschnack” zum Lageralltag

SO | 10.03.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung

SA | 30.03.2019 | 16:00 – 18:00 Uhr
Lesung “Wie soll es weitergehen…?”
Aus Zeitzeugenerinnerungen und Fluchtberichten mit Heidi Züger, Schauspielerin aus Lübeck

SO | 31.03.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Sonderführung “Exkursion zum Pöppendorfer Lager”
mit dem Revierförster a.D. Hans-Rathje Reimers

MI | 03.04.2019 | 19:00 – 21:00 Uhr
Lesung “Angekommen”
Lesung aus Zeitzeugenberichten mit Dr. Karen Meyer-Rebentisch, Kulturwissenschaftlerin aus Lübeck

SO | 07.04.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Sonderführung “Spurensuche im Waldhusener Forst”
besonders geeignet für Kinder und deren Eltern

SO | 14.04.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung

SO | 28.04.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Finissage

Ergänzend zu der Ausstellung hat der Verein für Lübecker Industrie und Arbeiterkultur e. V. eine Dokumentation in Buchform herausgegeben.
Dieses ist zu beziehen für 10 € im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk.

Öffnungzeiten der Ausstellung:
Freitag 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 4 €
Kinder und Jugendliche 6 – 15 Jahre 2 €
Kinder und Jugendliche 16 – 18 Jahre 4 €
Kinder unter 6 Jahren frei

Ort: Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstraße 1-3, 23569 Lübeck
www.geschichtswerkstatt-herrenwyk.de

Foto1 © vintage germany, Foto Theodor Scheerer
Foto 2 © Fotoarchiv der Hansestadt Lübeck


noch bis Ende April 2019

“Schnee von gestern” –
Fotoausstellung über den Katastrophen-Winter 1978/79

Eisschollen auf der Ostsee bei Schönberg © Henning TiessenErfahren Sie wie es zu der außergewöhnlichen Wetterlage mit den starken Schneefällen in Schleswig-Holstein gekommen ist, und versetzten Sie sich mit beeindruckenden Fotos, Anekdoten, Zeitungsausschnitten und persönlichen Erinnerungen zurück in die letzte “Eiszeit” vor 40 Jahren!

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 4 €, Kinder 2 €

Ort: Schleswig-Holsteinisches Eiszeitmuseum, Nienthal 7 an der L 165, 24321 Lütjenburg
www.eiszeitmuseum.de

Foto © Henning Tiessen


noch bis 02. Juni 2019

Herzensheimat?

Buddenbrookhaus Ausstellung "Herzensheimat" © Thomke MeyerDie Ausstellung nimmt die Perspektive der Brüder Mann ein und zeigt deren lebenslange Beschäftigung mit der eigenen Herkunft.

Als Jugendliche rebellieren die Senatorensöhne Heinrich und Thomas gegen die muffige Bürgerwelt ihrer Heimatstadt. In den Lübeck Romanen Buddenbrooks und Professor Unrat zeichnen sie ein wenig schmeichelhaftes Bild der Heimat:
Beide Romane werden zum Skandal. Aber die LübeckerInnen sind auch stolz auf ihre berühmten Söhne. Und für Heinrich und Thomas Mann bleiben Lübeck und die Welt des Nordens trotz allem zeitlebens Herzensheimat.

Doch wie wird Lübeck zu Literatur?
Die Werke der Brüder werden im Ausstellungsraum lebendig. Die Künstlerin Thomke Meyer hat sie für das Buddenbrookhaus in Szene gesetzt.

Nach einer erfolgreichen ersten Laufzeit wird die »Herzensheimat?« erneut eröffnet – mit noch mehr Herz. Dazu wurden BesucherInnen nach ihrer Meinung gefragt und viele Wünsche umgesetzt: von der Lichtregie bis zur Präsentation einzelner Exponate. Eine Besonderheit sind die Blicke unter die Oberfläche. Die Ausstellung stellt vermeintliche Gewissheiten infrage und gibt Einblicke in ihre Entstehung und Gestaltung. Das Fragezeichen markiert nicht nur im Titel das ambivalente Verhältnis der Manns zu ihrer Heimatstadt. Es gibt auch Neugierigen einen Hinweis, wo in der Ausstellung ein Blick hinter die Kulissen möglich ist.

Öffnungszeiten:
01.02. – 31.03.2019
Montag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

01.04. – 31.12.2019
Montag – Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: 7 €, ermäßigt 3,50 €
Karten sind im Museumsshop unter Tel. 0451 122 4190 oder per E-Mail an shop@buddenbrookhaus.de erhältlich.

Ort: Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, 23552 Lübeck
www.buddenbrookhaus.de

Foto © Thomke Meyer


noch bis 30. Juni 2019

Harald Nöding
Kreisbilder
“WIR WESEN – WEISHEIT DES SYMBOLS …”

Plakat Ausstellung Harald Nöding - Kreisbilder "WIR WESEN - WEISHEIT DES SYMBOLS ..." Der Mensch ist es Wert, daß man ihn mit schönen Dingen umgibt – ist Selbstwert, ehrt ihn.
. . .  die  Welt  umkreisend, die Welt erkennend, den  Kern  des  SEINS – das  “Gemeinwohl” , der Künstler als Teil einer neuen großen Gemeinwohl-Bewegung  (ecogood.org ) ist sein  Beitrag!
Für neue  Impulse einer  besseren Gesellschaft; so jeder  Mensch in seine volle Blüte kommt, Ureigenes die Welt reicher macht – alle  Gewinner sind, was glücklich macht , einer gedeihliche Zukunft zur vollen Potentialentfaltung zuliebe.

Mit-Gestaltung  ist  Gemeinwohl,
Erbauung des Denkens und Handelns,
Impulse – Sinn / Geist,
Ganzheit, Heilsein, Gehaltensein,
höheres Sein und seine Aspekte im Leben =  Symbol der Kreis/schon immer!
gute Inhalte = gut im Sinne von aufbauend, integrierend und anregend:
aufbauend i. S. von  erheiternd und erneuernd;
integrierend i. S. von  warmherzigen Annehmen aller auftretenden Energien in harmonischem Miteinander;
anregend i. S. von ins Alltägliche mutig seine erneuernden Kräfte den Menschen präsentieren.

Öffnungszeiten:
täglich 08:30 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Haus des Kurgastes Malente, Bahnhofstraße 4a, 23714 Malente

www.freiekreiskunst.de


noch bis 04. August 2019

JONATHAN MEESE
»DR. ZUHAUSE : K.U.N.S.T. (ERZLIEBE)«

JB-20181020-Meese-Berlin-Atelier-Luebeck_©_PHOTOGRAPHY_JAN BAUER_NET_COURTESY_JONATHAN_MEESE_COMKaum ein Künstler der Gegenwart steht derart in der Öffentlichkeit wie Jonathan Meese (geb. 1970) – und das seit bald zwanzig Jahren.

Sein künstlerisches Schaffen – von Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie über Film, Oper, Installation und Performance bis hin zu Gedichten und Texten – erlebt Anfang 2019 einen weiteren Höhepunkt mit dem umfangreichsten Ausstellungsprojekt, das der Künstler bisher konzipiert hat: Jonathan Meese – »Dr. Zuhause: K.U.N.S.T. (Erzliebe)«.

Mit seinem Lübeck-Projekt geht Meese konsequent neue Wege und schafft in Lübeck etwas, das es in dieser Form noch nicht gab: Er verwandelt eine ganze Stadt mit einer umfassenden Konzeption zu einem Gesamtkunstwerk, einem Zuhause für die K.U.N.S.T. und für die Liebe zu der K.U.N.S.T – mit Retrospektiven, Installationen, eigens entwickelten Arbeiten und Performances.

Dies geschieht institutionell grenzüberschreitend mit einer groß angelegten Zusammenarbeit der Kunsthalle St. Annen, der Overbeck-Gesellschaft, des Günter Grass-Hauses, der St. Petri-Kirche zu Lübeck und der Kulturwerft Gollan mit dem Künstler.

Meese ist Schleswig-Holstein eng verbunden. Er hat seine Kindheit und Jugend in Ahrensburg verbracht und hat neben Berlin noch immer einen Wohnsitz dort.

St. Petri zu Lübeck 17.02. – 31.03.2019
GROSSMUTTER / MACHT
Das Projekt »Dr. Zuhause: K.U.N.S.T. (Erzliebe)« setzt sich unter anderem mit dem Begriff »Heimat« auseinander. Diesem ist auch ein religiöser Aspekt inhärent: die philosophische Dimension der Bedeutung einer sogenannten Heim-Kehr zum Ursprung für den Menschen als Heimweg. Die hier anfallenden Paradoxien werden in der Präsentation in der Petri-Kirche zum einen in ihrer Absurdität, zum anderen in Bezug zu einer nachvollziehbaren Sinnsuche des Lebens durchleuchtet. Im sakralen Ausstellungsraum wird die große mediale Vielfalt von Jonathan Meese zum Ausdruck kommen, die sich vor allem im installativen Rahmen zeigt: Der Kirchenraum wird in seiner vollständigen räumlichen Dimension (Höhe, Länge, Breite) erfasst.
Jonathan Meese sieht in der Institution Kirche auch einen Ort, der Ideologien verbreitet, die er selbst entschieden ablehnt. Für den Künstler unterliegen Priester oder Bischöfe per se einer Ideologie, weil sie den Menschen mehr oder weniger vorschreiben, wie ein Glaube an Gott auszusehen hat. Für ihn geht die Kirche durch diese Form der Ideologisierung viel zu wenig auf die Bedürfnisse der Menschen ein. St. Petri, gemäß ihrer Programmatik eine »Kirche am Nullpunkt der Religion«, stellt sich gern dieser fundamentalkritischen Herausforderung.
Eröffnung: SO | 17.02. | 15 Uhr | St. Petri www.st-petri-luebeck.de
Es begrüßen Bernd Schwarze, Jan Lindenau und Hans Wißkirchen. Oliver Zybok führt in die Ausstellung ein und Jörg-Philipp Thomsa leitet zur anschließenden Eröffnung im Günter Grass-Haus über.
Musikalische Begleitung durch das Trio ClariNoir. Im Anschluss Transfer mit einem Oldtimerbus des Vereins historischer Stadtverkehr Lübeck zum Günter Grass-Haus.

Günter Grass-Haus 17.02. – 04.08.2019
GROSSVATER / GOLD
Die Ausstellung im Forum für Literatur und bildende Kunst widmet sich den vielfältigen künstlerischen Begabungen und Ausdrucksformen Jonathan Meeses. Den Ausstellungsraum im Günter Grass-Haus verwandelt Meese in einen intimen biografischen Raum der Kunst. Zu sehen sind Schulhefte, Bilder, Fotos, Texte, Skulpturen und Filme, die aus dem unerschöpflichen und zum Teil sehr skurrilen Fundus des Künstlers stammen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Themen Heimat und Herkunft. Die Schau bietet einen persönlichen
Einblick in die Lebensgeschichte von Jonathan Meese und seiner Familie. Meeses Großmutter
stammt wie Günter Grass aus Danzig und Brigitte Meese verbrachte das Kriegsende ebenfalls
dort. Auch deshalb wird Jonathan Meese das Werk von Grass mit seinen Helden wie dem Blechtrommler
Oskar Matzerath aus Danzig-Langfuhr als Reiz- und Referenzthema in der Glockengießerstraße
aufgreifen.
Eröffnung: SO | 17.02. | ca. 17 Uhr | Günter Grass-Haus
Eröffnung mit musikalischer Begleitung des Trios ClariNoir. Empfang mit Kaffee und Kuchen durch das Café Czudaj und Besuch der Ausstellung. Den Eintritt übernimmt der Freundeskreis des Günter Grass-Hauses. www.grass-haus.de

Kunsthalle St. Annen 30.03. – 04.08.2019
MUTTER / EVOLUTION
In der Kunstgeschichte wird Jonathan Meese vielfach mit bedeutenden Vorgängern wie Joseph Beuys oder Anselm Kiefer assoziiert. Mit dem Kunsthistorischen Museum, der Nationalgalerie Prag und der Pinakothek der Moderne zeigten allein in den letzten beiden Jahren wichtige Institutionen das bildnerische Werk des Künstlers und sorgten international für Aufmerksamkeit. Die Kunsthalle St. Annen präsentiert innerhalb des Projekts »Dr. Zuhause: K.U.N.S.T. (Erzliebe)« eine Vielzahl an eindrucksvollen großformatigen Werken der zeitgenössischen Kunst aus seinem OEuvre, das sich immer wieder auf ikonische Bilder und Vorbilder aus der Kunst und auf den Absolutheitsanspruch ihrer Freiheit bezieht. Dabei wird die Suche nach einem Lebensort thematisiert, das Wohnen des Menschen und die damit verbundene Geborgenheit.
Der Untertitel der Ausstellung »Mutter / Evolution«, lässt sich als Hinweis auf die Person der Mutter des Künstlers, Brigitte Meese, verstehen, die für ihn in jeder Hinsicht eine Schlüsselfigur ist. Er deutet zugleich auf eine universelle Bedeutung der Mutterschaft als Begründerin eines zukunftsweisenden (künstlerischen) Prozesses der Evolution hin, ein Wort, das in Meeses Werk stets eine durch Kunst bestimmte zukunftsweisende Entwicklung meint.
Die Ausstellung bietet einen Überblick über das bisherige Schaffen des Künstlers, zeigt aber auch aktuelle Werke aus dem Jahr 2019.
Eröffnung: SA | 30.03. | 16 Uhr | Kunsthalle St. Annen
Eröffnungsprogramm unter www.kunsthalle-st-annen.de

Overbeck-Gesellschaft 30.03. – 09.06.2019
VATER / LIEBE
In der Architektur bezeichnet der Fries einen waagerechten Zierstreifen mit sich wiederholenden Ornamenten, der in der Regel als Abgrenzung und Schmuck einer Wand dient. Der Unterschied zum herkömmlichen Gesims liegt in der außerordentlichen Schmuckfunktion sowie in der seriellen Anordnung der dargestellten Formen und Figuren. Diese dienten in der Vergangenheit immer auch dazu, Macht und damit einhergehend ideologisches Gedankengut anhand von Symbolen zu vertiefen und bildhaft zu verbreiten.
In der Overbeck-Gesellschaft wird Jonathan Meese die drei hufeisenförmig ineinander übergehenden Räume dafür nutzen, vor Ort erstmals in seinem künstlerischen Schaffen einen malerischen Fries anzufertigen. Gemäß seiner »totalen« Ablehnung jeglicher Form von Ideologie, die seiner Ansicht nach doktrinär auf die Menschen einwirkt und ihnen vorschreibt, wer oder was sie zu sein haben, beziehungsweise was sie tun dürfen und was nicht, wird Meese seinen für diese Ausstellung entstehenden Fries entideologisieren. Er wird ihn von seiner rein dekorativen Wirkung sowie von jeglichen funktionalen gestalterischen Vorschriften befreien, um damit seinen panoramaähnlichen Möglichkeiten neuen Raum zu bieten.
Eröffnung: SA | 30.03. | 18 Uhr | Overbeck-Gesellschaft
Eröffnungsprogramm unter www.overbeck-gesellschaft.de

Kulturwerft Gollan Dienstag, 07.05.2019
KIND / SCHLAF
Die Kulturwerft Gollan lenkt den Fokus in einer Veranstaltung auf Meeses Performance- und Theater-Aktivitäten.
Weitere Infos unter www.kulturwerft-gollan.de

www.jonathanmeese.com


noch bis Oktober 2019

Schokolade –
Vom Trank der Götter zur süßen Verführung für alle

Schokolade Anzeige Fa. Kasseler 1907 © Weihnachtshaus HusumDie Geschichte der Schokolade beginnt bei den Azteken, die schon um 1500 aus Wasser, Kakao, Chili und Vanille ein berauschendes Gebräu herstellten und es Xokolatl nannten. Nach Europa kam die neue Frucht durch Christoph Kolumbus Anfang des 16. Jahr­hunderts. Bereits 1657 wurde in London das erste Schokoladencafé eröffnet.

Bis in Dresden die erste als Tafel ausgeformte Schokolade angeboten wurde, sollten noch gut 150 Jahre vergehen. Zunächst als kleine Blöcke mit Bruchrillen angeboten, wurde Schokolade später auch mittels Hohlformen gestaltet. Die älteste und später auch bedeutendste Firma wird von Anton Reiche in der Nähe von Dresden gegründet. Ihr Angebot umfasst Formen in einer Vielfalt an Modellen und Grüßen, wie man es sich heute kaum vorstellen kann.

Die Ausstellung vollzieht die Geschichte der Schokolade und ihrer Herstellung nach und zeigt Beispiele aus der vielfältigen Entwicklung von Formen und Verpackungen sowie der Schokoladen-Werbung. Verschiedene Schokoladenqualitäten, feinste handgeschöpfte Pralinen aus der Confiserie Lauenstein, der „Genussmanufaktur aus Franken“, Führungen mit Verkostung von Kakaobohnen und Heißer Schokolade vermitteln einen sinnlichen Eindruck der Vielfältigkeit dieses Genussmittels.

Öffnungszeiten:
täglich 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Kinder bis 6 Jahre frei
Kinder bis 14 Jahre 1,- €
Erwachsene 3,- €
Familien 7,- €
Gruppen ab 10 Pers. 2,50 € p.P.

Ort: Weihnachtshaus, Westerende 46, 25813 Husum
Tel. 04841-6685908 und 04841-83520
www.weihnachtshaus.info

Flyer Weihnachtshaus (pdf)

Foto © Weihnachtshaus Husum


01. März 2019

Vernissage
Fotoausstellung
Melanie Dulat – Momente erleben
Ausstellung 01.-10.03.2019

Ausstellung Melanie Dulat © mel-d-fotografie.deBei der Ausstellung “Momente erleben” wird es Naturfotografien und Portraits zu sehen geben.

Melanie Dulat fotografiert seit circa 10 Jahren in diesen Bereichen.
Ihr Schwerpunkt liegt in der Portrait- und Hochzeitsfotografie.
Im letzten Sommer ist M. Dulat von München nach Lübeck gezogen, sie arbeitet als selbstständige Fotografin.

Die Ausstellung in der Kunsttankstelle wird Melanie Dulats fünfte Ausstellung sein.
Bei der Vernissage wird es akustische Livemusik von Florian Affeldt geben.
Zudem haben die Besucher die Möglichkeit, ein kostenloses Fotoshooting zu erhalten.

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag 11:00 – 16:00 Uhr

Freitag 17:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Kunsttankstelle, Wallstr. 3-5, 23560 Lübeck
www.defacto-art.de

www.mel-d-fotografie.de

Foto © mel-d-fotografie.de


01. März – 28. April 2019

Edda Henschel
„Die Welt im Ei“

Edda Henschel – „Die Welt im Ei“ - Motorradfahrer gen EutinIn seiner Frühjahrsausstellung im Dachgeschoss widmet sich das Ostholstein-Museum anlässlich seines im März anstehenden 25-jährigen Jubiläums des Eutiner Ostereiermarktes und des spätgelegenen Osterfestes einem unterhaltsamen wie faszinierenden Thema rund ums Ei.

Edda Henschel kreiert in Hühner- und Gänseeiern mit Humor und Geschick detailverliebte Miniaturwelten unseres alltäglichen Lebens mit Einkaufsläden, Künstlerateliers, befahrenen Alleen, Museen, Parkanlagen, Friedhöfen und vielem mehr. Die Künstlerin gestaltet Welten im Kleinformat, schrumpft förmlich unsere Lebenswelt auf kleinsten Raum und schafft es dabei dennoch, ganze Geschichten zu erzählen.

Die Vielfalt der präsentierten Eier aus rund 30 Jahren reicht von schlicht gehaltenen Landschafts- und Tiereiern bis hin zu Szenerien mit zum Teil mehreren Handlungssträngen, die den Betrachter fordern – und herausfordern. Mit Gestaltungs- und Ideenreichtum bekommen Edda Henschels Eier etwas Erzählerisches und entfalten dabei ihre Wirkungskraft über die zahlreichen Details im Miniaturformat. Dafür zweckentfremdet die Künstlerin auch die unscheinbarsten kleinen Dinge des Lebens und gibt ihnen eine neue Funktion: gelbe Stecknadelköpfe werden zu Tennisbällen, Streichhölzer zur Innenausstattung einer finnischen Sauna, ein vergoldetes Zitronennetz zu einem Fenstergitter im Mönchskloster, Paprikasamen zu Fladenbrot auf der Festtafel des Scheichs – stets proportional an die Größe des Hühner- bzw. Gänseeis angepasst.

Edda Henschel studierte an der Fachhochschule für Gestaltung Hamburg und lebt seitdem als Freie Künstlerin in der Hansestadt.

Die Möglichkeiten, die unterschiedlichsten Welten bis ins kleinste Detail naturgetreu im Ei wiederzugeben, scheinen bei Edda Henschel unendlich zu sein und stellen den faszinierten Besucher immer wieder vor die Frage: Wie macht sie das nur?

Öffnungszeiten:
01. – 31. März 2019:
Dienstag – Freitag 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag 11:00 – 17:00 Uhr
ab 01. April 2019:
Dienstag – Sonntag/Feiertag: 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de


03. März  2019

„Kokoschka auf Reisen“
Zeichnungen und Grafik
Ausstellung 03.03.-16.06.2019

Oskar Kokoschka, »Kamelmarkt II«, 1965-1966, Lithografie, © Fondation Oskar Kokoschka u. VG Bild-Kunst, Bonn 2019In der Zeit vom 03. März bis 16. Juni 2019 zeigt das Ostholstein-Museum in seiner Frühjahrsausstellung unter dem Titel „Kokoschka auf Reisen” rund 150 Exponate des bekannten Malers, Grafikers und Schriftstellers Oskar Kokoschka (1886-1980). Der gebürtige Österreicher gehört als einflussreicher Vertreter des Expressionismus und der Wiener Moderne zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstellung zeigt aus der Hamburger Sammlung und Kunststiftung Spielmann-Hoppe eine umfassende, repräsentative Auswahl an Zeichnungen und Grafiken, die vornehmlich nach dem Zweiten Weltkrieg auf zahlreichen Reisen des Künstlers unter anderem nach Italien, Hamburg und Berlin, Griechenland, Nordafrika, New York, London und Jerusalem entstanden sind. Sie sind wichtige Zeugnisse des großen Einflusses dieser Reiseerlebnisse auf Kokoschkas künstlerisches Werk und behandeln nicht nur das Motiv der Landschaft, sondern auch das Thema des verloren geglaubten ursprünglichen, traditionellen Lebens sowie der menschlichen Figur – nach antikem oder auch lebendem Vorbild. So entstanden auf seinen Reisen nicht nur italienische Landschaften, nordafrikanische Marktszenen und Studien nach antiken griechischen Statuen, sondern darüber hinaus auch Porträts von Zeitgenossen wie zum Beispiel Konrad Adenauer.

Oskar Kokoschka wurde 1886 im österreichischen Pöchlarn geboren und wandte sich nach einem Studium an der Kunstgewerbeschule in Wien und seiner Teilnahme im Ersten Weltkrieg, in dem er schwer verletzt wurde, in seinem künstlerischen Ausdruck dem Expressionismus und der Wiener Moderne zu. Von den Nationalsozialisten als „entarteter Künstler“ und von Hitler selbst als „Staatsfeind Nr. 1“ diffamiert, ging er zuerst ins Exil nach Prag, um schließlich mit seiner Frau Olda nach England zu fliehen. Erst 1953 ließ er sich in der Schweiz nieder, wo er als hochangesehener Künstler 1980 in Montreux starb.

Die private Hamburger Sammlung und Kunststiftung Spielmann-Hoppe entstand zunächst während einer vielfältigen, sich über 15 Jahre erstreckenden und später fortgesetzten Zusammenarbeit mit dem Künstler und Olda Kokoschka. Diese umfasste u. a. Ausstellungen in Europa und Japan, die Edition seiner Schriften und Briefe, die Realisierung seines letzten Dramas als Fernsehfilm, die Realisierung einer Tapisserie und zweier Mosaiken sowie den Aufbau zweier Museums-Sammlungen in Hamburg und Schleswig mit Werken Kokoschkas. Die Sammlung Spielmann-Hoppe spiegelt diese Zusammenarbeit, aber auch die persönliche Verbundenheit mit der Familie.

Nach der Begrüßung durch den Kreispräsidenten Harald Werner vom Kreis Ostholstein wird Herr Professor Dr. Heinz Spielmann, Hamburg, in die Ausstellung einführen.

Musikalisch wird die Eröffnung durch Kerstin Krieger (Klavier) und Frauke Behrens-Wolff (Flöte) von der Kreismusikschule Ostholstein begleitet.

Öffnungszeiten:
01. – 31. März 2019:
Dienstag – Freitag 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag 11:00 – 17:00 Uhr
ab 01. April 2019:
Dienstag – Sonntag/Feiertag: 11:00 – 17:00 Uhr

Sonntag 11:30 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © Fondation Oskar Kokoschka u. VG Bild-Kunst, Bonn 2019


17. März – 30. Juni 2019

Irr-Real.
Carl Julius Milde, das Porträt und die Psychiatrie

Ein Portrait des Künstlers Carl Julius MildeEin Blick auf die Porträts dieser Ausstellung verdeutlicht gleich:
Mit genauem Blick des Zeichners hielt Carl Julius Milde zwischen 1829 und 1834 Menschen in ihrer individuellen Eigenart fest. Zugleich zeichnete er ein Bild ihrer Krankheit. Die Dargestellten sind Patienten der Psychiatrie im Hamburger  Krankenhaus St. Georg.

Carl Julius Milde (1803–1875) ist in Lübeck kein Unbekannter. Sein passioniertes und langjähriges Engagement für die Kultur der Hansestadt wirkt bis heute nach. Milde war erster Konservator der Lübecker Kunst- und Naturaliensammlung und er setzte sich u. a. mit seinem „Lübecker ABC“ für den Erhalt von Baudenkmälern ein. Im Zuge seiner künstlerischen Ausbildung reiste Milde nach Italien. Dort gezeichneten und aquarellierten Landschaften und Porträts zählen ebenso zu seinem bekannten Œvre.

Weitgehend unbekannt ist hingegen, dass Milde auch für die Medizin als Künstler tätig war. Seine Patientenporträts entstanden im Kontext der Verwissenschaftlichung der Psychiatrie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie werden in der Ausstellung in Lübeck erstmals in den Fokus gerückt. Während die Psychiatrie als medizinisch eigenständige Disziplin etabliert wurde, begannen Ärzte, Serien von Patientenporträts durch professionelle, auf Bildnisse spezialisierte Künstler zeichnen zu lassen. Man benötigte Bildmaterial, um psychiatrische Erkrankungen zu unterscheiden und zu klassifizieren. Dabei spielten die Porträts keineswegs eine rein illustrierende Rolle. Sie waren integraler Bestandteil der ärztlichen Diagnose und der wissenschaftlichen Argumentation. Zugleich hielt Milde die individuellen Züge der von ihm Dargestellten fest. Man erkennt Spuren des gelebten Lebens, den verletzbaren, vielleicht auch leidenden Menschen. Zwischen der Individualität der Porträts und dem wissenschaftlichen Anspruch der Zeichnungen liegt der Spannungsbereich dieser Werke.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband, in dem Mildes Zeichnungen erstmals publiziert und kommentiert werden. Wissenschaftliche Essays werden Künstler und Werk näher einordnen. Der Katalog wird von der Ernst von Siemens Kunststiftung finanziert.

Öffnungszeiten:
01.01. – 31.03.2019 11:00 – 17:00 Uhr
01.04. – 31.12.2019 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 7 €
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren 2,50 €
Ermäßigte 3,50 €
Kinder unter 6 Jahren frei

Ort: Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9-11, 23552 Lübeck
www.museum-behnhaus-draegerhaus.de


17. März 2019

Vernissage
Betty Stürmer
Multituned IV feat. Szenegirl – Planets – Andy for the poor
Siebdruck, Malerei, Collage
Ausstellung 17.-23.03.2019

Buchillustration Szenegirl © Betty StürmerBetty Stürmer ist Multituned. In ihrer 50-teiligen Siebdruckporträtserie 10/pm – Andy for the poor fächert sie Ihr Antlitz als DJ Selbstporträt – stilistisch bezugnehmend auf Andy Warhols Siebdruckporträts – in der Tradition von Arte Povera als Fundkartondruck oder auch Kartonstich auf und will mit einem markanten Lidstrich Kunst für Arme produzieren.

2018 hat die KünstlerIn ihr autobiographisches Buch “Szenegirl decade 1984-2002” veröffentlicht, wo sie aus ihrer 80er und 90erJahre Bohéme- und Clubkulturzeit berichtet, die grob vor und nach dem Mauerfall stattfand. In der Ausstellung Multituned IV sind dazu ihre  80er Jahre rund um das Berliner Fischbüro entstandenen dadaistischen Zeichnungen als Remake oder Roadmap in faltbare minimal schwarz-weiss Siebdruckposter “Szenegirl de luxe” ausgestellt.

Als DJ und Erfinderin von DJ Everybody – the democratic happening war sie Teil der Clubkultur der 90er Jahre und ist es bis jetzt, so dass die elektronische Musik einen wichtigen Teil ihres künstlerischen Schaffens einnimmt. Die abstrakte Bildserie Multituned Planets, Malerei/Collagen auf Leinwand repräsentieren in der Ausstellung diesen interdisziplinären und auch globalen Denkansatz der Künstlerin.

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag 11:00 – 16:00 Uhr

Sonntag 19:00 Uhr
ab 20:30 Uhr Lesung Betty Stürmer
ab 21:30 Uhr DJ-Set Tom Ende/Hamburg und Betty Party/Berlin

Eintritt: frei

Ort: Kunsttankstelle, Wallstr. 3-5, 23560 Lübeck
www.defacto-art.de

www.bettystuermer.de

Foto © Betty Stürmer


26. März 2019

Vernissage
EINBLICKE –
Jahresschau der Künstler des Vereins Defacto – Art e.V.
Ausstellung 26.03.-05.04.2019

Einblicke - Defacto JahresschauIn ihrer Galerie direkt am Wasser der Trave, Herz an Herz mit dem alten Holstentor stellen die Defacto – Künstler ihre künstlerische Weltsicht in vielfältiger Weise zur Schau.

Fotografen, Acrylmaler, Aquarellisten, Bildhauer in Holz, Stein und Eisen, Installationsexperten und Zeichner schaffen ein hochinteressantes Kaleidoskop.

Wein, Snacks und Feuerschale auf der Travewiese runden das Ganze ab.

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag 11:00 – 16:00 Uhr

Dienstag 19:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Kunsttankstelle, Wallstr. 3-5, 23560 Lübeck
www.defacto-art.de


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