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Ausstellungen Eutin und
Schleswig-Holstein Mai 2018

 

noch bis 21. Mai 2018

Thomas Judisch:
Ein Gast und viele Musen

Thomas Judisch Das letzte Abendmahl, 2014, Latexdruck auf PVC, courtesy the artistDer Bildhauer Thomas Judisch (*1981) ist ein Agent des Unscheinbaren und des Alltäglichen. Selbst Einwegprodukte erfahren eine künstlerische Aufwertung, indem er sie aus wertvollen Materialien nachformt. Nun schleust Judisch eigene Arbeiten in die Beletage von Schloss Eutin ein, kommentiert barocke Raumsituationen oder einzelne Sammlungsobjekte.

Entstanden ist so ein abwechslungsreicher Rundgang, bei dem die Besucher mal augenzwinkernde, mal überraschende Gegenüberstellungen erwarten, die das historische Inventar in ein gegenwärtiges Licht rücken.

Die Ausstellung begleitet die letzten Wochen der Sammlungspräsentation in ihrer jetzigen Form, bevor der Südflügel für die Neugestaltung geschlossen wird.

Kuratorenführung mit Susanne Petersen
Freitag, 6. April, 27. April, 18. Mai, 16:00 Uhr
4 € zzgl. Eintritt

Kinderführung
Freitag, 4. Mai, 14:00 Uhr
4 € zzgl. Eintritt

Führung mit Thomas Judisch
Internationaler Museumstag, 13. Mai, 15:00 Uhr
Eintritt frei, Führung 4 €

Künstlergespräch
Pfingstsonntag, 20. Mai, 14:00 Uhr
8 €, ermäßigt 4 €

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 8,- €
ermäßigt 4,- €
mit ostseecard* oder Eintrittskarte Ostholstein-Museum 7,- €
Kinder bis 6 Jahre frei
Kinder und Jugendliche 6 – 18 Jahre 2,- €
Familie (2 Erwachsene und Kinder) 16,- €

Ort: Schloss Eutin, Schlossplatz 5, 23701 Eutin
www.schloss-eutin.de

www.thomasjudisch.com


noch bis 26. Mai 2018

Pop-up
Aufklappbücher in der Eutiner Landesbibliothek

Pop-up – Aufklappbücher © Eutiner LandesbibliothekAb dem 01. Februar 2018 wird in den Flurvitrinen der Eutiner Landesbibliothek eine Ausstellung von Pop-up-Büchern und deren Vorläufern gezeigt.

Von 1672 bis in die heutige Zeit stammen die Exponate, wobei die Bestände der Bibliothek durch Leihgaben aus Privatbesitz ergänzt wurden.

Öffnungszeiten:
Di und Fr 09:30 – 18:00 Uhr
Mi und Sa 09:30 – 13:00 Uhr
Do 09:30 – 19:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4, 23701 Eutin
www.lb-eutin.de

Flyer » www.lb-eutin.de/fileadmin/eutin/Popup-Flyer_r.pdf «


noch bis 27. Mai 2018

Gute Qualität muss wachsen –
Landleben in Schleswig-Holstein damals und heute

G. Küntzel auf dem Pferd 1950 © privatLandwirtschaft bedeutet noch immer harte Arbeit, manchmal sogar den Kampf um die Existenz.

Das Thema Landwirtschaft beschäftigt den Künstler und Fotografen Rainer Wiedemann seit vielen Jahren: Insbesondere das Sterben der Bauernhöfe ist dem Besitzer eines Resthofs in Kronsforde ein Anliegen. So hat er früh begonnen, den Wandel in der Landwirtschaft in seiner unmittelbaren Umgebung fotografisch zu dokumentieren und in Ausstellungen und Publikationen zu verarbeiten.

In der Wanderausstellung Gute Qualität muss wachsen – Landleben in Schleswig-Holstein damals und heute im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk präsentiert Rainer Wiedemann Tafeln mit Fotografien, darunter historische Aufnahmen und eigene Arbeiten, erläutert durch beigefügte Texte, in Begleittexten in Form von Heften und im einem gleichnamigen Buch. Diese erzählen die persönlichen Lebensgeschichten von 50 Landwirten aus dem Schleswig-Holsteinischen Raum – Ergebnisse einer 6-jährigen Recherchearbeit – und bilden so vielfältig und mit kritischem Blick technische, strukturelle und soziale Veränderungen in der Landwirtschaft ab. Rainer Wiedemann kuratiert diese Wanderausstellung selbst.

Der Kunsterzieher und Künstler Rainer Wiedemann (geb. 1946) – als Maler, Zeichner, Fotograf und Bildhauer tätig – ist in der Lübecker Kunstszene bereits seit den 1970er Jahren aktiv. Seit 1974 ist er Mitglied in der Gemeinschaft Lübecker Künstler e. V., leitete während zwei Amtsperioden die Gemeinschaft als 1. Vorsitzender und engagierte sich bis 2016 über viele Jahre im Arbeitsausschuss. Parallel arbeitete er als Kunsterzieher an Lübecker Gymnasien. „Als Realist beschäftige ich mich inhaltlich mit landwirtschaftlichen, gesellschaftspolitischen und -kritischen Themen“, so Rainer Wiedemann zu seinem Interesse am Wandel in der Landwirtschaft. Seine Arbeiten veröffentlichte er in einer Dokumentation Kronsforde, 1996, und in den Büchern “Das lange Ende von Flender“, 2010, und “Die letzte Klappe“, 2011, die jeweils auch von Ausstellungen begleitet wurden. Beide letztgenannten Bücher beinhalten neben historischen Teilen eine große Anzahl von Interviews mit Politikern, Bürgern, Ingenieuren etc. und einen umfangreichen Bildanteil.

2011 begann die Arbeit an einem Buchprojekt, das die Lebensgeschichten von Bauern aus Schleswig-Holstein in Wort und Bild einfangen sollte. Für das Buchprojekt befragte Wiedemann 50 Bauern und in der Landwirtschaft tätige Personen und bebilderte deren Lebensberichte mit Fotografien. Es sind Geschichten von Landwirten aus ganz Schleswig-Holstein, etwa die Hälfte aus der näheren Umgebung von Lübeck. Nach einer 6-jährigen Arbeits- und Recherchephase konnte das Buch „Gute Qualität muss wachsen – Landleben in Schleswig-Holstein damals und heute“ 2017 im Wachholtz-Verlag veröffentlicht werden. Die Vielfalt der Fotos und die kritische Betrachtung des strukturellen und gesellschaftlichen Wandels in der Landwirtschaft führten dazu, dass Rainer Wiedemann zeitgleich eine gleichnamige Ausstellung in seiner Galerie eröffnete, um dem Materialumfang gerecht werden und das Buchprojekt durch eine kritische Betrachtung der landwirtschaftlichen Entwicklungen ergänzen zu können. Die Ausstellung Gute Qualität muss wachsen – Landleben in Schleswig-Holstein damals und heute ist nun als Wanderausstellung im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk zu sehen.

Die Ausstellung thematisiert viele der bekannten Veränderungen in der schleswig-holsteinischen Landwirtschaft wie diverse Strukturwandel, Umwälzungen und technische Erneuerungen und deren oft problematische Folgen. Dabei werfen die Ausstellung und die begleitenden Texte einen Blick zurück: Dieser thematisiert auch die Zeit der Landwirtschaftspolitik in den Kriegsjahren und Nachkriegsjahren inklusive der Situation vieler Flüchtlinge, die in Schleswig-Holstein aufgenommen werden mussten.
Gleichzeitig werden auch aktuelle Themen – die Milchkrise, Massentierhaltung und die Hinwendung zur ökologischen Landwirtschaft – in Bildern und Texten aufgegriffen.

Eine Vielzahl historischer Aufnahmen stammt aus den Alben und Sammelkisten von Landwirten. Alle weiteren Aufnahmen hat Rainer Wiedemann im Laufe der Jahre seit 1976 bis heute selbst angefertigt. „Die Ausstellung ist didaktisch konzipiert: Mit ihrem Bilderreichtum und wissenswerten Texten ist sie auch für Familien mit ihren Kindern, die in der Stadt wohnen, interessant und unterhaltsam“, so Rainer Wiedemann. Das umfangreich bebilderte, gleichnamige Buch „Gute Qualität muss wachsen“ flankiert und ergänzt die Ausstellung. Das Museum der vergessenen Arbeit in Steinhorst stellte Herrn Wiedemann eine Reihe historischer Geräte zur Verfügung, die als Objekte die Bild- und Textdarstellungen an den Wänden der Geschichtswerkstatt – greif- und anfassbar – positiv ergänzen.

Öffnungszeiten:
freitags 14:00 – 17:00 Uhr
samstags und sonntags 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 4,- €, Ermäßigte 2,- €
Kinder und Jugendliche (ab 6 J.) 2,- €
Gruppenführung Erwachsene 25,- € zzgl. Eintritt pro Person

Ort: Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstraße 1-3, 23569 Lübeck
www.geschichtswerkstatt-herrenwyk.de

www.rainer-wiedemann.de


noch bis 31. Mai 2018

Neustadt und die Bäderbahn

Eröffnung der Bäderbahn am 31. Mai 1928 in Neustadt in Holstein © zeiTTor Die Bäderbahn verbindet Neustadt mit Lübeck seit 1928.

Die Sonderausstellung gibt einen Einblick in die Geschichte der Bäderbahn, aber auch über die Entwicklung des Neustädter Bahnhofes und seiner Lokomotiven und Züge.

Erdacht und umgesetzt wurde die Ausstellung von Hans-Harald Kloth, einem versierten Kenner der Materie, der es versteht, die historischen Zusammenhänge spannend anhand von ausgesuchten Exponaten zu präsentieren.

Die Ausstellung findet vom 25.03. bis 31.05.2018 während der Museumsöffnungszeiten statt.

Öffnungszeiten:
November bis Ostern:
Samstag und Sonntag 14:00 – 16:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Ostern bis Oktober:
Dienstag – Samstag 10:30 – 17:00 Uhr
Sonn- und Feiertage 14:00 – 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Eintritt: frei

Ort: zeiTTor – Museum der Stadt Neustadt in Holstein, Haakengraben (für das Navi: Vor dem Krempertor) 2-6, 23730 Neustadt
www.zeittor-neustadt.de


noch bis 14. Juni 2018

Ausstellung – Malerei
Barbara Pröttel

Ausstellung Malerei Barbara PröttelDie Bad Schwartauerin Barbara Pröttel stellt ihre meist großformatigen Bilder bei BoConcept Lübeck aus.

Die überwiegend figürlich gestalteten Bilder geben neben der Farbigkeit und dem Spiel mit Licht und Schatten eine besondere Stimmung. Eine stille Sehnsucht, Gedanken, Ahnungen von Fragilität, Mystik bis androgyn spiegeln sich in Einklang und Harmonie mit sich selbst wider. Die Inhalte vermitteln sich subtil, doch klar.

Dies erreicht sie  durch einen vielschichtigen Mal- und Entwicklungsprozess in überwiegend Ölmischtechnik.

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 10:00 – 18:30 Uhr
Samstag 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: BoConcept Lübeck, Dr.-Julius-Leber-Str. 3-7 23552 Lübeck

www.barbara-proettel.de


noch bis 07. Juli 2018

Lilo Müller – “SEIN”

Plakat Ausstellung "SEIN" - Lilo Müller im Kolosseum LübeckDie Künstlerin Lilo Müller aus Eutin-Sielbeck stellt ihre großformatigen Acrylbilder im Kolosseum Lübeck aus.

Die diplomierte Künstlerin hat schon vielen „Malbegeisterten“ die abstrakte Acrylmalerei mit Begeisterung vermittelt. Aus ihrer Malschule sind schon einige Künstlerinnen hervorgegangen, die inzwischen einen internationalen Ruf erlangt haben, einige von ihren haben eigene Malschulen eröffnet.

Auch heute noch vermittelt sie den Malschülern und Malschülerinnen die interessante Technik der abstrakten Malerei.

Gedanken von Lilo Müller zu ihren Werken:
Durch genaues Hinschauen erschließt sich eine Welt der Bilder, die abstrakt zu sein scheint, doch im Gegenständlichen wurzelt.
Manchmal sind es Spiegelungen in Schaufensterscheiben in denen sich Bildfragmente übereinander schieben.
In der Natur zeigt sich ein besonderer Reiz im Werden und Vergehen.
Es liegt in allen Dingen ein Zauber, eine Schönheit, die man wahrnehmen muss.
Alles verändert sich, um sich dann neu darzustellen.
Auch wir sind in diesen Prozess eingebunden.
Jetzt schließt sich so der Kreis zu meinen Objekten.
Es sind Lebensbücher, eine Metapher für unsere Vergänglichkeit, Bücher, die nicht mehr lesbar sind, wenn der Sand der Zeit über uns hinweg gegangen ist.
Wir hinterlassen Spuren, z. B. Erinnerungen aber auch die sind oft nur noch fragmentartig erhalten, – wenn die Zeit wie Rost sie zerstört – die Zeit lässt sich nicht aufhalten, sich nicht zurückdrehen.
Fragen wir uns, wie gehen wir mit unserer Zeit um.
Eine Aufforderung, inne zu halten und zu überdenken, was wir sind und wer wir sind, Demut zu lernen uns selber nicht so wichtig zu nehmen und mit unseren Mitmenschen liebevoll umzugehen.

Lilo Müller
In Potsdam geboren, studiert sie in Düsseldorf Design.
Sie ist Schülerin von Otto Piene, deutscher Maler des Lichts und Skyart.
1992 gründet Lilo Müller die Malschule in der Galerie „Keller 12“ in Eutin.
Sie hat seit Jahren mit Erfolg Malbegeisterten den Weg zu eigenständiger Kunst gewiesen.
In Kursen werden die Techniken der Acrylmalerei Anfängern wie Fortgeschrittenen nahe gebracht.
Die leichte Handhabe der Acrylfarbe und die Verbindung verschiedener Techniken macht nach Auffassung der Malerin eine große Bandbreite von Ausdrucksformen möglich.
Der Malakt wird zu einem lebendigen Prozess. Dabei entsteht eine Malerei, die dynamisch und expressiv Farben, Formen und Materialien zu Kompositionen in sich vereint

Lilo Müller bietet in ihrem Atelier Samstagskurse von 10:00 – 17:00 Uhr an. Es sind Kurse in denen das Experimentieren groß geschrieben wird.
Die Wochenendkurse am Klingberg Samstag und Sonntag von 09:00 – 17:00 Uhr sind Kurse für das große Format.
In beiden Kursen arbeiten Anfänger und Fortgeschrittene  gemeinsam.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass beide Seiten davon profitieren.
Wer an den Malkursen teilnehmen möchte, melde sich bitte an bei:
Lilo Müller, An der Aue 6, 23701 Eutin-Sielbeck, Tel. 04521 5571

Öffnungszeiten:
zu den Veranstaltungen im Kolosseum

Eintritt: frei

Ort: Kolosseum, Kronsforder Allee 25, 23560 Lübeck

www.lilo-mueller.de


noch bis 26. August 2018

Klassiker der Fotografie
Editionen der griffelkunst

Paul Nougé, Les spectateurs (La naissance de l'Objet), 1929-1930, Edition der griffelkunst, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018In der Zeit vom 22. April bis 26. August 2018 zeigt das Ostholstein-Museum in Eutin unter dem Titel „Klassiker der Fotografie“ rund 90 Exponate aus der Sammlung historischer Foto-Editionen der griffelkunst, die die Besucher in die Zeit der beginnenden Auseinandersetzung  mit der Fotografie als Kunstmedium führen.

Mit drei „Rayographien“ von Man Ray aus den Jahren 1921/23 legte die griffelkunst 1978 den Grundstein für diesen neuen Editionsschwerpunkt, der mittlerweile mehr als 300 Fotografien umfasst. Die Auswahl der edierten Arbeiten stellt in besonderer Weise Pioniere der Fotografie-Geschichte vor und entfaltet damit ein vielschichtiges Bild der experimentellen, künstlerischen Fotografie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstellung „Klassiker der Fotografie“ zeigt eine umfangreiche Auswahl dieser edierten Fotografien, in denen die Sammlungsschwerpunkte Neues Sehen, Neue Sachlichkeit, Surrealismus und russischer Konstruktivismus sowie sozialdokumentarische Fotografie präsentiert werden.

Beginnend mit den „Künstler-Fotografen“, also jenen Autoren wie Man Ray und László Moholy-Nagy, die neben den traditionellen Gattungen zunehmend auch die Fotografie zu ihrem Medium erklärten, schließen sich stilbildende Künstler wie René Magritte, Alexander Rodtschenko, Germaine Krull, August Sander, WOLS oder Heinrich Zille an. Deren Arbeiten beleuchten in den Genres Akt und Porträt, Stillleben und Stadtansichten, Journalismus und frühe angewandte Fotografie alle wichtigen Tendenzen der Fotografie des 20. Jahrhunderts.

Die griffelkunst mit Sitz in Hamburg ist ein gemeinnützig arbeitender Kunstverein, der seinen heute ca. 4.400 Mitgliedern seit 1925 zeitgenössische Druckgrafik zum Selbstkostenpreis anbietet mit dem Ziel, relevante künstlerische Positionen und die unmittelbare Auseinandersetzung mit Originalwerken zu fördern. Die Griffelkunst-Vereinigung versteht sich dabei als Multiplikator wichtiger zeitgenössischer Positionen und als eine Art „Sammlerschule“; in der Vergangenheit wurde sie immer wieder auch von etlichen etablierten Künstlern wie z. B. Gerhard Richter, Sigmar Polke, Joseph Beuys, Dieter Roth, Peter Doig, Matt Mullican, Jenny Holzer oder David Tremlett unterstützt.

Öffnungzeiten:
Dienstag – Sonntag/Feiertag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © VG Bild-Kunst, Bonn 2018


noch bis 16. September 2018

BodenSchätze – Geschichte(n) aus dem Untergrund

Bodenschätze © VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH – Museum und Park KalkrieseMitmachAusstellung für die ganze Familie

Bei der großen Mitmach-Ausstellung BodenSchätze – Geschichten(n) aus dem Untergrund geht es vom 11.3.2018 bis zum 16.09.2018 im Museum für Natur und Umwelt rund um den Boden. Die Schau wurde von „VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH – Museum und Park Kalkriese“ konzipiert und ist ein Vergnügen für die ganze Familie. Sie richtet sich an „Feldforscher“, „Bodenkundler“ und „Schatzsucher“ jeden Alters.

Eigentlich ist der Boden das größte Museum der Welt. Nur leider stellt er seine Schätze nicht aus. Um sie zu finden, muss man die Tricks der Profis kennen – und die lernt man in dieser Ausstellung, die als eine ‚Entdeckungsreise‘ in die Welt der Böden konzipiert ist. „Die Ausstellung bietet viel zur praktischen ‚Spurensuche‘ im Archiv der Vergangenheit. Sie ist Beitrag des Museums für Natur und Umwelt zum Stadtjubiläum ‚Lübeck 875 Jahre‘, denn sie verrät spielerisch, anschaulich und unterhaltsam u. a. die Techniken der Archäologie, die auch in der Erforschung unserer Stadtgeschichte benutzt werden“, so Dr. Susanne Füting.

Viele weitere Facetten des Bodens können an den verschiedenen Stationen der Ausstellung selbstständig erkundet werden. So stellen sich sechs typische Böden Deutschlands selbst vor und erzählen von ihrer Bedeutung und Wichtigkeit: Auf ihnen leben wir und bauen Nahrungs- und Futterpflanzen an. Lebendige Böden filtern das Wasser, speichern Schadstoffe und liefern Rohstoffe. Als Bestandteil der Ökosysteme sind Böden Lebensraum für Tiere und Pflanzen und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Biodiversität und zum Klima.

Darüber hinaus gibt die Schau bspw. auch Einblick in die folgenden Themen:

  • was sich alles im Boden erhält
  • wie man Dinge im Boden aus der Luft erkennt
  • wie man mit dem Metalldetektor sucht
  • wie man Tierknochen unterscheidet
  • wie man mit Bäumen Funde datieren kann
  • warum alte Sachen so tief unten liegen
  • wie man herausfindet, welche Pflanzen hier vor 6.000 Jahren wuchsen
  • was Boden mit Kunst zu tun hat
  • und vieles mehr …

Zentrale Stationen sind die große „BodenZauberMaschine“ und die vier Ausgrabungsstellen. Bei Vorführungen der „BodenZauberMaschine“ kann die Entstehung von Boden nachverfolgt werden. Vier verschiedene Grabungs-Stationen sind Teil des Begleitprogramms und führen nach Einweisung und Anleitung in vier Epochen und zu höchst unterschiedlichen spannenden Entdeckungen.

Ein buntes Begleitprogramm und verschiedene Veranstaltungen ergänzen die Mitmach-Ausstellung. Sie werden im Internet und in der Tagespresse verbreitet.

Weitere Bodenschätze:
Thematisch ergänzend zur Ausstellung BodenSchätze – Geschichten(n) aus dem Untergrund werden 10 Erdschichtenbilder von Walter Hähnel gezeigt. Im Erdgeschoss des Hauses gibt es paläontologische Funde und Gesteine aus der Erdgeschichte, darunter die hervorragenden Walfossilien aus Pampau mit einem Alter von etwa 11 Millionen Jahren.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag 09:00 – 17:00 Uhr
Samstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 6 €, Ermäßigte 3 €, Kinder 2 €
Für Mitglieder des Fördervereins vom Museum für Natur und Umwelt ist die Eröffnungsveranstaltung kostenfrei.

Ort: Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, 23552 Lübeck
www.museum-fuer-natur-und-umwelt.de

Foto © VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH – Museum und Park Kalkriese


noch bis 09. Oktober 2018

IN SZENE GESETZT
George Bernard Shaw und die Fotografie

George Bernard Shaw - Lillah McCarthy © National TrustErstmals in Deutschland zeigt das Günter Grass-Haus die Fotografien des Literaturnobelpreisträgers und Oscar-Gewinners George Bernard Shaw.

Ab dem 16. April 2018 präsentiert das Literaturmuseum die neue Sonderausstellung In Szene gesetzt. George Bernard Shaw und die Fotografie.

George Bernard Shaw (1856–1950) ist bekannt für sein dramatisches Werk, das über 50 Theaterstücke umfasst. Darüber hinaus gilt er als eine der meistfotografierten Berühmtheiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Shaw ist jedoch nicht nur ein beliebtes Motiv für Fotografen, er fotografiert auch selbst. 1898, im Alter von 42 Jahren, greift er erstmals zur Kamera: Der Fotoapparat ist fortan sein ständiger Begleiter. Die Ausstellung und der begleitende Katalog präsentieren ausgewählte Bilder aus dem rund 20.000 Aufnahmen umfassenden Nachlass.

George Bernard Shaw (geb. 1856, gest. 1950) hat als Dramatiker, Politiker und Satiriker des 20. Jahrhunderts internationale Berühmtheit erlangt. Der gebürtige Ire erhält 1925 den Nobelpreis für Literatur. 1939 wird ihm der Oscar für das beste Drehbuch für die Verfilmung seiner Komödie ‚Pygmalion‘ verliehen. Das Stück wird später die Grundlage für das Musical und den Film ‚My Fair Lady‘ bilden. Sein Ruf als bärbeißiger Kritiker und Provokateur, gefragter Interviewpartner und Redner, sein markantes Erscheinungsbild ebenso wie sein Talent zur Selbstinszenierung tragen zu seiner Omnipräsenz in den Medien des 20. Jahrhunderts bei. Zeitlebens ist der Atheist, Pazifist und Sozialist ein gefragter Interviewpartner, Redner und Kommentator. Wenn künftige Generationen einst in den Ruinen Londons graben würden, so spottet der mit Shaw befreundete Schriftsteller H. G. Wells, würden sie „Fotografien, mehr Fotografien und noch mehr Fotografien von Shaw” zutage fördern.

1898 wendet sich Shaw der Fotografie zu: Der Fotoapparat ist fortan sein fortwährender Begleiter, eine Art visuelles Notizbuch, mit dem er Menschen und Orte festhält. Als enthusiastischer Amateur experimentiert Shaw – insbesondere im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts – mit Licht und Schatten, Schärfe und Unschärfe, mit Komposition und mit Farbe. Dabei dient ihm die Fotografie auch als Mittel, um seine eigene künstlerische Position zu finden. In zahlreichen Bildern zitiert und kommentiert er literarische, dramatische und bildkünstlerische Ausdrucksformen. In seinen Posen zeigt sich Shaw als Schauspieler und als Regisseur zugleich. Seine Beschäftigung mit der Fotografie ist zugleich aufschlussreich für seine Lebenshaltung: Als ‚Kunst der Zukunft‘ spricht der Sozialist Shaw ihr die Fähigkeit zu, durch die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe und Unvoreingenommenheit in der Abbildung als gesellschaftsverändernde Kraft agieren zu können. Zugleich dient die Fotografie Shaw als Medium seiner Selbstinszenierung: „Sie ermöglicht Shaw, in die verschiedenen Rollen zu schlüpfen, denen er als Autor, Journalist oder Redner in der Öffentlichkeit gerecht werden muss. Shaw nutzt die Fotografie, um sich mit dem Kürzel G.B.S. als eine erfolgreiche globale Marke zu etablieren“, so der Kurator der Ausstellung, Philipp Bürger.

Die Ausstellung In Szene gesetzt. George Bernard Shaw und die Fotografie zeigt ausgewählte Bilder aus dem über 20.000 Aufnahmen umfassenden Nachlass Shaws. Präsentiert werden seine facettenreichen Selbstdarstellungen, Landschaftsaufnahmen sowie Porträts von politischen Weggefährten, Schauspielern, Künstlern und Autoren. Die Bilder zeigen Shaw als Modell für bildende Künstler wie Auguste Rodin, der eine Büste von ihm schuf, und Shaw kommt als Kunstkritiker zu Wort. Die Fotos bieten Einblicke in sein Privatleben und zeigen die vielen Gesichter der öffentlichen Figur ‚G.B.S.‘, die Shaw als Meister der Selbstinszenierung selbst erschaffen hat. Auch deshalb animiert eine ‚Selfie-Station‘ die Ausstellungsbesucher, Selbstporträts in der berühmten ‚Denker‘-Pose von Rodin zu machen, in der sich Shaw fotografieren ließ. So wie Shaw den „Denker“, können die Besucher Shaw als Meister der Selbstinszenierung nachvollziehen. Das Foto von sich selbst können die Gäste mit nach Hause nehmen.

Der begleitende Katalog zur Ausstellung In Szene gesetzt. George Bernard Shaw und die Fotografie kostet 5,- €.

Öffnungszeiten:
Montag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 7,- €, Ermäßigte 3,50 €

Ort: Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, 23552 Lübeck
www.grass-haus.de


04. – 10. Mai 2018

Thai Lüdi zeigt Olle Kamellen

© Thai LüdiEine Retrospektive in Form von Malerei, Zeichnung und Plakat

Der Maler und Zeichner Thai Lüdi lebt und arbeitet seit über 10 Jahren in Lübeck. Er hat seitdem diverse Gruppen- und Einzelausstellungen vor allem im Kontext der Gemeinschaft Lübecker Künstler, der AUGE Segeberg und des Defacto Art bestritten. Zeit für einen Rückblick auf einen Schaffenszeitraum, in dem zwei wesentliche Werkzyklen entstanden sind. Im Fokus der Arbeiten steht immer der Mensch, mal portraitiert, mal psychologisch oder philosophisch betrachtet. Der eine Zyklus portraitiert Menschen aus der Punk-Subkultur der 80er Jahre, die zum Künstler in persönlicher Beziehung standen und daher einen privaten Blick zeigen. Darüber hinaus repräsentieren sie aber auch ikonographisch eine Jugendkultur, die bestehende Werte und Normen radikal in Frage stellt.

Der andere Zyklus zeigt Zeichnungen und Malereien, in denen dekontextualisierte, ihrer ursprünglichen Realität enthobene Figuren dargestellt werden, welche in ihrer Situation und Handlung uneindeutig bleiben. Hierdurch wird der Betrachter zur Neuformulierung der die Figur umgebenden Szenerie angeregt und somit in den Schaffensprozess einbezogen.

Darüber hinaus wird eine Reflexion des künstlerischen Werdegangs in Form von Ausstellungsplakaten präsentiert.

Während der Vernissage steht der Dialog im Mittelpunkt, der Tresen der Kunsttankstelle des Defacto Art e.V. ist geöffnet und lädt zu einem kommunikativen und geselligen Abend ein.

Vernissage am Freitag 04.05.2018 um 18:00 Uhr
Finissage am 10.05.2018  ab 16:00 Uhr

Öffnungszeiten:
05.05. und 06.05.2018 12:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Kunsttankstelle des Defacto Art Forums, Wallstraße 3-5, 23560 Lübeck
www.defacto-art.de

Foto © Thai Lüdi


07. Mai – 23. September 2018

Herzensheimat –
Das Lübeck von Heinrich und Thomas Mann

Heinrich, Carla, Thomas und Julia Mann, ca. 1889 © ETH-Bibliothek Zürich, Thomas-Mann-Archiv, Fotograf unbekanntPünktlich zu seinem 25. Geburtstag am 07. Mai 2018 zeigt das Buddenbrookhaus die große Jubiläumsausstellung Herzensheimat – Das Lübeck von Heinrich und Thomas Mann.

Die Ausstellung nimmt die Perspektive der Mann-Brüder ein und zeigt deren lebenslange Beschäftigung mit der eigenen Herkunft.
Als Jugendliche rebellieren die Senatorensöhne Heinrich und Thomas gegen die muffige Bürgerwelt ihrer Heimatstadt.
In den Lübeck-Romanen Buddenbrooks und Professor Unrat zeichnen sie ein durchaus kritisches Bild der Heimat. Nichtsdestotrotz sind die Lübecker stolz auf ihre berühmten Söhne: Beide haben das Bild der Stadt Lübeck mit ihren Werken gleichermaßen geprägt und weltberühmt gemacht.

„Ich habe die Augen von hunderttausenden von Menschen auf das alte Giebelhaus in der Mengstraße gelenkt“, sagt Thomas Mann über seinen Roman „Buddenbrooks“.
So bleiben Lübeck und die Welt des Nordens für Heinrich und Thomas Mann zeitlebens „Herzensheimat“.

Vernissage und Jubiläumsfeier
Am 06. Mai 2018 feiert das Museum Buddenbrookhaus seinen 25. Geburtstag! Gleichzeitig eröffnet das Literaturmuseum die letzte Sonderausstellung vor dem Umbau des Hauses: Herzensheimat. Das Lübeck von Heinrich und Thomas Mann. Die BesucherInnen erleben den Anschnitt der großen Buddenbrookhaus-Torte von Niederegger bei Kaffee und Kaltgetränken, Musik und anderen Aktionen.
Sonntag 14:00 Uhr
Eintritt: frei

Öffnungszeiten:
01.04. – 31.12.2018
Montag – Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 7 €, Ermäßigte 3,50 €, Kinder 2,50 €

Ort: Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, 23552 Lübeck
www.buddenbrookhaus.de

Foto © ETH-Bibliothek Zürich, Thomas-Mann-Archiv, Fotograf unbekannt


10. Mai – 08. Juli 2018

„Der Konsens. Europas Kultur der politischen Entscheidung“

Europäisches Hansemuseum - Der Konsens.Europas Kultur der politischen Entscheidung - Raum Hansetag 1518 © Olaf MalzahnIm Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 präsentiert das Europäische Hansemuseum das Ausstellungs- und Bildungsprojekt „Der Konsens. Europas Kultur der politischen Entscheidung“.

Der Besucher erlebt einen verblüffenden Brückenschlag zwischen dem Hansetag von 1518 und der Arbeit des Europäischen Rates im Jahr 2018.

Traditionelle und aktuelle museale Medien bieten neue Blickwinkel auf die Fähigkeit Europas zur friedlichen Entscheidungsfindung, zum Konsens bei großer Meinungs- und Interessenvielfalt der Akteure.

Zwei für das Projekt entwickelte Planspiele ermöglichen die nachhaltige Interaktion mit diesem unschätzbaren kulturellen Erbe.

Öffnungszeiten:
täglich 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: 
Erwachsene 12,50 €
Ermäßigte 11,- €
Kinder (6-16 Jahre) 7,50 €

Ort: Europäisches Hansemuseum, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
www.hansemuseum.eu

www.luebeck-hat-geburtstag.de

Foto © Olaf Malzahn


10. Mai – 29. Juli 2018

Chanel, Dior, Pucci
Modemythen der 50er bis 70er Jahre

Yves Saint Laurent Rive Gauche 1973 © Sammlung Monika GottliebModisch wird es ab Mai im St. Annen-Museum mit der Ausstellung Chanel, Dior, Pucci – Modemythen der 50er bis 70er Jahre.

Schön, bunt und unbeschwert sollte die Welt nach dem Zweiten Weltkrieg wieder werden, Luxus und außergewöhnliche Mode den Blick endlich wieder auf die Sonnenseiten des Lebens werfen.

Die Ausstellung bietet einen repräsentativen Einblick in die schillernde Welt der Mode und zeigt Kleider, Schmuck, Taschen, Hüte und Schuhe der großen Couturiers des 20. Jahrhunderts – Coco Chanel, Christian Dior, Emilio Pucci u. a.

Zu den gezeigten Exponaten gehören nicht nur Kleider zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Anlässen, sondern auch Schmuck, Taschen, Hüte und Schuhe.

Öffnungszeiten:
01.04. – 31.12.2018
Dienstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 7 €, Ermäßigte 3,50 €, Kinder 2,50 €

Ort: St. Annen-Museum, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
www.st-annen-museum.de

Foto © Sammlung Monika Gottlieb


12. – 26. Mai 2018

J. Z. Farkas
Gemälde und Skulpturen

© Josef Zoltan FarkasJosef (Zoltan) Farkas wurde 1938 in Samas/Siebenbürgen, Ungarn geboren. Nach der Grundschule besuchte er 1949–1953 das Kunstgymnasium in Klausenburg, welches er mit einem Matura-Diplom abschloss. 1953–1959 studierte er an der Kunsthochschule „Jon Andreescu“ in Klausenburg mit einem Abschluss „Licentiat“ in der Fachrichtung Bildhauerei. Nach Tätigkeit als Kunstlehrer reiste er 1981 nach Deutschland und war 1985–1992 Dozent an der Werkkunstschule Lübeck.

Seit 1981 bis heute stellte er jährlich u. a. in Deutschland, der Schweiz, Schweden, Estland, Italien und Ungarn aus.
Seit 1982 arbeitet er als freischaffender Künstler und Restaurator u. a. mit Aufträgen im öffentlichen Raum im Ausland, Lübeck und Bad Segeberg.
Er lebt  in Lübeck.

Vernissage am Samstag 12.05.2018 um 19:00 Uhr

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag 11:00 – 16:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Kunsttankstelle des Defacto Art Forums, Wallstraße 3-5, 23560 Lübeck
www.defacto-art.de

Foto © Josef Zoltan Farkas


17. Mai 2018

Ausstellungseröffnung
“Die Kunst der Radierung”
Wolfgang Werkmeister
Ausstellung 18.05. – 12.08.2018

Alter Duckdalben, 2000, 49,5 x 67 cm, WVZ 539 © Wolfgang WerkmeisterGanz im Sinne einer Retrospektive widmet sich das Ostholstein-Museum in seiner Sommerausstellung dem grafischen Schaffen des bekannten Künstlers Wolfgang Werkmeister, der fünf Jahrzehnte im Bereich der Grafik tätig war.

Aus seinem mehr als 800 druckgrafische Blätter umfassenden, reichen Werk zeigt das Eutiner Museum eine repräsentative Auswahl, die von der ersten Radierertätigkeit in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts bis hin zu seinem heutigen reifen Schaffen reicht. So umfasst die Ausstellung Einzelblätter mit unterschiedlichen motivischen Schwerpunkten wie Stillleben, Reisebilder, Stadtansichten und Landschaften ebenso wie Auszüge aus seinen großen Zyklen zu den Themen Hamburg, Westküste, Ostsee und Lanzarote.

Schon während seines Studiums an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg entdeckte der 1941 in Berlin geborene Wolfgang Werkmeister die Radierung für sich und erkor sie zu seiner künstlerischen Ausdrucksform. Die Motive fand er dabei bereits zu Beginn seines Schaffens in seiner eigenen Lebenswelt, seinem persönlichen Umfeld und der ihn umgebenden Natur. Bis heute stellen seine Bildthemen stets den (nachvollziehbaren) Bezug zur Wirklichkeit dar.

Motivisch sind es dabei vor allem Hamburg in seinen unterschiedlichen Facetten und die norddeutsche Landschaft von Nord- bis Ostsee, die über Jahrzehnte hinweg immer wieder Eingang in sein grafisches Werk gefunden haben und von Wolfgang Werkmeister in einer unverwechselbaren, teils malerisch, teils fotorealistisch anmutenden Weise in unverkennbarer Qualität umgesetzt wurden.

Druckgrafische Arbeiten von Wolfgang Werkmeister befinden sich heutzutage in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen. Mit dem Verkauf seiner eigenen Druckerpresse setzte der Hamburger Künstler Anfang dieses Jahres einen Schlusspunkt hinter sein erfolgreiches grafisches Schaffen.

Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführerin der Kulturstiftung des Kreises Ostholstein, Frau Anja Sierks-Pfaff, wird Herr Dr. Thomas Gädeke, Leiter der Grafischen Sammlung der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, in die Ausstellung einführen.
Musikalisch wird die Ausstellung durch Kerstin Krieger und Mathis Samson von der Kreismusikschule Ostholstein am Flügel begleitet.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag, Feiertag 11:00-17:00 Uhr

Donnerstag 18:00 -19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © Wolfgang Werkmeister


19. – 21. Mai 2018

„maritime Orte“
Renate Straatmann

Renate Straatmann - Brücken verbinden- Acryl-Mischtechnik auf Leinwand 70x70Alle Meere unserer Erde sind durch ihre Strömungen miteinander verbunden.
Liegt hier die große Faszination  der Seefahrt, des Segelns und von Urlauben auf  Inseln, die sichtbar vom Meer umgeben sind.

Ist es die Unendlichkeit, Grenzenlosigkeit, Willkür der Gewalten des Meeres, denen der Mensch schicksalshaft ausgesetzt ist – oder denen er sich freiwillig, nach Abenteuern suchend, aussetzt.

Die Weite der Meere, Riffe, Leuchttürme und Brücken, Stürme, Kompass, Lotsen und Anker regen unsere Träume von Seereisen und dem Ankommen in Häfen an.

50 groß- und kleinformatige Bilder in Acryl-Mischtechnik auf Leinwand, Kunstdruckkarten von Bildern der Künstlerin und Original-Karten zeigen SehEindrücke an Nord- und Ostsee, Fünen, Jütland, Fehmarn.
ReiseEindrücke von Norwegen, Schweden, Dänemark,
– maritime Orte großer Natur, Schönheit, Stille und Ruhe –

Samstag – Montag jeweils 11:00 Uhr – 17:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: SCHÖN KLINIK Neustadt, Am Kiebitzberg 10, 23730 Neustadt in Holstein

www.renate-straatmann.de


26. Mai – 10. Juni 2018

“Abstraktionen”
Klaus Wiese und Klaus Karstedt

© Klaus Gunther WieseKlaus Karstedt
Jahrgang 1940, studierte an der Muthesius-Schule in Kiel und war Meisterschüler von Prof. Hermann Bentele. Weiterbildung in den klassischen Maltechniken und Arbeit als Restaurator. Seit 1968 arbeitet der Dipl.-Designer freiberuflich als Grafik- und Fotodesigner in Lübeck. In den letzten Jahren gilt sein Interesse immer mehr der freien künstlerischen Arbeit  (Grafik, Computergrafik, Malerei und Fotografie).
Die hier gezeigten Abstraktionen verzichten nicht vollständig auf jeglichen Gegenstandsbezug, sie verdichten oder verfremden Objekte und Räume. Der Verzicht auf eine konsequent ungegenständliche Abstraktion gibt auch dem Betrachter Spielraum für die eigene Fantasie.

Klaus-Gunther Wiese
Jahrgang 1943, entdeckte seine Liebe zur Malerei Ende der siebziger Jahre und befasste sich intensiv mit der Aquarellmalerei. Landschaftsbilder und Stillleben waren die Hauptthemen. Er probierte unterschiedliche Stilarten aus, letztendlich war der impressionistische Stil für ihn maßgebend. In der Landschaftsmalerei ist es insbesondere der englische Maler Alfred Sisley (1839 – 1899), der mit seinen – teilweise sehr “ruhigen” – Bildern sein Vorbild wurde, wie überhaupt die Impressionisten die Grundlage seiner Malerei sind.
Seit 2000 malt er vermehrt mit Acrylfarben, hier vor allem abstrakte Bilder. Das Malen mit Acrylfarben empfindet er als besonders spannend. Das Abstrakte ist ihm genauso wichtig wie gegenständliches Malen mit Acryl.
Ausstellungen hatte er in Landshut, Bremen und Lübeck.

Vernissage am Samstag 26.05.2018 um 18:00 Uhr. Einführung durch Thomas Willam

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag 11:00 – 16:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Kunsttankstelle des Defacto Art Forums, Wallstraße 3-5, 23560 Lübeck
www.defacto-art.de

Foto © Klaus Gunther Wiese


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