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Eutin Modenschau

Eutin Veranstaltungen
März 2018

 

01. – 28. März 2018

Heimschläfer-Aktion in Eutin

Heimschläfer-Aktion in Eutin © Eutin GmbH - Touristik & StadtmarketingDrei der fünf Eutiner Hotels nehmen nach der Erstauflage im vergangenen Jahr 2018 erneut an der von der Tourist-Info Eutin initiierten Aktion “Heimschläfer” teil. Dabei soll man gerade nicht zu Hause schlafen, sondern in der örtlichen Hotellerie – natürlich zu besonders günstigen Preisen. Anders als im Vorjahr können dieses Mal aber auch Bürger umliegender Orte “testschlafen”.

Im Rahmen der Aktion können Eutiner, Plöner und Malenter sowie Bösdorfer, Bosauer, Süseler, Kasseedorfer, Kirchnücheler, Lebrader, Rathjensdorfer und Wittmoldter – genauer gesagt Einwohner der PLZ-Gebiete 23701, 23714, 23715, 23717 und 24306 – bei den teilnehmenden Eutiner Hotels zum halben Preis übernachten; das Frühstück bleibt dabei beim Normalpreis.

Das Angebot gilt für bis zu zwei aufeinanderfolgende Übernachtungen. Zu buchen ist das Angebot direkt über die Hotels, der “Einheimischen-Nachweis” ist über den Personalausweis zu belegen.

“Die Idee ist unter anderem, dass Bürger, die immer mal wieder oder vielleicht auch demnächst für ein Familienfest Besuch bekommen, den aber nicht zu Hause unterbringen können oder wollen, die Eutiner Möglichkeiten kennenlernen. Oder man bietet einfach eine kleine Auszeit an, ohne Reisen zu müssen. Oder ein originelles kurzfristiges Geschenk, das man verbunden mit einer Veranstaltung und einem netten Abendessen dem Partner schenken kann” so Per Köster, Geschäftsführer der Eutiner Tourist-Info. Nebenbei wolle man einfach die Eutiner auf eine Facette des Wirtschaftslebens der Stadt aufmerksam machen, oft habe man erlebt, dass Bürger der Stadt auf Nachfrage kaum Unterkunftsbetriebe in ihrer eigenen Stadt nennen konnten.

Die teilnehmenden Hotels sind:
EUT-IN Hotel – Alte Straßenmeisterei, Lübecker Landstraße 55, 23701 Eutin, Tel. 04521 778810, www.altestrassenmeisterei.de,
Hotel Rigoletto, Bischof Wilhelm Kieckbusch Gang (Berliner Platz) 10, 23701 Eutin, Tel. 04521 70966, www.rigoletto-oh.de 
Hotel SeeSchloss am Kellersee, Leonhard-Boldt-Strasse 19, 23701 Eutin, Tel. 04521 8050, www.seeschloss-eutin.de

www.holsteinischeschweiz.de/eutin

Foto © Eutin GmbH – Touristik & Stadtmarketing


02. März 2018

Büchersprechstunde in der Eutiner Landesbibliothek

Lesende von Karlheinz Goedtke vor der Landesbibliothek EutinKostenlose Begutachtung und Bewertung alter Bücher sowie Beratung in Restaurierungsfragen.

Da sich der Aufwand für die Landesbibliothek in Grenzen halten muss, können nur einzelne Stücke begutachtet und bewertet werden.

Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Freitag 16:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4, 23701 Eutin
www.lb-eutin.de


02. März 2018

TanzGestalten –
Hommage an Valeska Gert

TanzGestalten - Theater in Eutin © Mónika MeggyesiAm Freitag findet im Filmkunsttheater Binchen unter dem Titel TanzGestalten eine Veranstaltung statt, die der Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin Valeska Gert, eine der Begründerinnen des modernen Ausdruckstanzes gewidmet ist.
Auch wenn Valeska Gert erst 1978 gestorben ist, würde man in unserer schnelllebigen Zeit heute bei einer Umfrage , wer sich hinter diesem Namen verbirgt, überwiegend auf Ratlolsigkeit treffen. Um so verdienstvoller ist das Projekt der Eutiner Tanzschule Horvath, in einem Programm mit drei Tänzerinnen eine Reihe der Chorographien von Valeska Gert, eben die TanzGestalten, live auf die Bühne zu bringen.
Durch die Suche nach einem Veranstaltungsort in Eutin kam es zu einer Kooperation mit dem Kulturbund, der den nun zweiteiligen Abend mit der einstündigen  Filmbiographie von Volker Schlöndorff über Valeska Gert ergänzt. Mit dieser beginnt auch der Abend – denn das Leben der Künstlerin war ebenso ungewöhnlich, radikal und eigenständig wie ihr Werk.
So lag es nahe, den Termin für die Veranstaltung ins Umfeld des diesjährigen Internationalen Frauentags zu legen, der immer wieder die Gelegenheit bietet, auf die besonderen Leistungen bedeutender Frauen hinzuweisen, sie für einen Augenblick  aus dem Vergessen zu holen und und wieder ins Rampenlicht zu stellen. In diesem Sinn  wird dieser Abend auch von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Gudrun Dietrich freundlich  unterstützt.

Der Kulturbund Eutin und das TanzTheaterEutin erinnern an die deutsch-jüdische Tänzerin, Schauspielerin und Kabarettistin Valeska Gert, die am 11. Januar 1892 in Berlin geboren wurde. Ihre Bühnenauftritte waren Performances, Happenings und Aktionstheater, lange bevor diese Gattungen benannt wurden. Sie kreierte den grotesken Tanz und war Vorreiterin für den heutigen Ausdruckstanz und das Genre Tanztheater.

Von Brecht bis Fellini
Valeska Gert war in den 1920er und 1930er Jahren eine wilde Nummer in Berlin, Paris und Moskau. Sie kannte und inspirierte viele berühmte Zeitgenossen wie Kurt Tucholsky, Bert Brecht und den russischen Regisseur Sergej Eisenstein. Als gefragte Filmschauspielerin arbeitete sie zunächst unter anderem mit Georg W. Papst, Jean Renoir und Robert Siodmak, später dann mit Frederico Fellini, Rainer W. Fassbinder und Volker Schlöndorff. Nach Hitlers Machtergreifung war sie in die USA emigriert und hatte dort ihr erstes Kabarett, die „Beggar Bar“ in New York gegründet. Dort traten junge, noch unbekannte Künstler wie Tennessee Williams und Kadidja Wedekind auf und servierten nebenbei Speisen und Getränke.

Wie eine Bombe knallte sie aus der Kulisse
Nach ein paar Tanzstunden und etwas Schauspielunterricht wurde gleich der erste öffentliche Auftritt von Valeska Gert 1916 zu einem Skandal. In orangenen Pluderhosen platzte sie auf die Bühne und überzeichnete den eingeübten Tanz dermaßen, dass das Publikum tobte. „Spielte ich Theater, sehnte ich mich nach dem Tanz, tanzte ich, sehnte ich mich nach dem Theaterspielen. Das war ein Konflikt, bis mir der Gedanke kam, beides zusammenzuziehen: Ich will Menschengestalten tanzen.“ So beschreibt sie die Anfänge ihres Schaffens in ihrer Autobiographie von 1968. Um 1920 begann sie, Menschen aus dem realen Leben mit all ihren Facetten und Widersprüchen auf die Bühne zu bringen.

Tanz ohne Bewegung – eine Revolution
Sie tanzte die von den Bürgern Verachteten – Dirnen, Kupplerinnen, Spielsüchtige und Verkommene. Das Unerhörte ebenso wie das Alltägliche, Geburt, Liebe und Tod wollte sie im Tanz transparent machen und an die Ewigkeit heften. Es gab bei ihr getanzte Karikaturen, übersteigerte Lieder und politisch brisante Texte. Ihre Pantomimen waren verbunden mit Lauten aller Art. Sie imitierte die Mittel des Films und zeigte Zeitraffer, Stillstand, Beschleunigung. Der Tanz „Pause“ ist für den modernen Tanz das, was „Das Schwarze Quadrat“ von Kasimir Malewitsch für die Kunst war, eine Revolution.

Budapest   Lübeck   Eutin
Krisztina Horváth wurde in Budapest geboren und emigrierte 1970 nach Deutschland. Hier war sie als Tänzerin, Choreographin und Ballettdirektorin unter anderem an der Deutschen Oper Düsseldorf, der Kölner Oper, den Theatern Osnabrück, Freiburg und Kassel engagiert. Seit 1996 leitet sie das Ballettstudio TanzFabrik und das TanzTheaterEutin. Zusammen mit den Tänzerinnen Gunda Gravemann-Kamper und Ruth Speidel von Voss sowie der Schauspielerin Angelika Neumann hat sie eine Reihe von Tänzen nach Beschreibungen von Valeska Gert und ihren Zeitgenossen rekonstruiert und mittels der eigenen Formensprache umgesetzt und weiter gedacht. Die grotesken Tänze nach Valeska Gert wurden 2017 sehr erfolgreich in Budapest und danach in Kooperation mit der GEDOK Schleswig-Holstein in Lübeck gezeigt. Nun kommen die TanzGestalten endlich nach Eutin.

„Nur zum Spaß, nur zum Spiel“
so hat Volker Schlöndorff seinen Dokumentarfilm über und mit Valeska Gert betitelt.  Zurück in Deutschland war Valeska Gert mit ihrem unbequemen und politischen Kabarett nicht besonders erfolgreich und hatte sich zuletzt auf die Insel Sylt zurückgezogen. 1977 besuchte Volker Schlöndorff sie dort in ihrem Nachtclub „Ziegenstall“ in Kampen. Der Film zeigt historische Aufnahmen und ausführliche Interviews mit Valeska Gert, die zusammen mit Pola Kinski Proben ihrer Kunst gibt. Im März 1978 ist Valeska Gert dort verstorben und in Vergessenheit geraten.

Darstellerinnen: Gunda Gravemann-Kamper, Ruth Speidel von Voss, Angelika Neumann
Choreographie: Krisztina Horváth

Freitag 20:00 Uhr

Eintritt: 12,- €, erm. 10,- €
Karten an der Abendkasse ab 19:00 Uhr
Vorverkauf: Tourist-Info Eutin, Markt 19, 23701 Eutin, Tel. 04521 70970

Ort: Binchen FilmKunstTheater, Albert-Mahlstedt-Straße 2a, 23701 Eutin
www.kulturbund-eutin.de

www.theaterineutin.de

Foto © Mónika Meggyesi


03. und 04. März 2018

24. Eutiner Ostereiermarkt

Eutiner Ostereiermarkt im Ostholstein-MuseumDer Ostereiermarkt in Eutin, der in diesem Jahr zum 24. Mal im Ostholstein-Museum stattfindet, hat mittlerweile eine lange Tradition in der Stadt. Auch in diesem Jahr werden – wie gewohnt vier Wochen vor Ostern – am 3. und 4. März 2018 von 10 bis 17 Uhr zahlreiche Aussteller aus dem In- und Ausland ihre in unterschiedlichster Weise bearbeiteten Eier präsentieren.

In diesem Frühjahr werden rund 26 Aussteller an 24 Ständen zeigen, was bei der Gestaltung eines kleinen Eis alles möglich ist: Die Vielfalt der präsentierten Eier reicht von Natureiern über Aquarell-, Öl- und Acrylmalerei-Eier mit unterschiedlichsten Motiven aus Landschaft, Kunst, Märchen und Tierwelt bis hin zu kunsthandwerklich bearbeiteten Eiern. Die Besucher finden sowohl traditionelle als auch ganz moderne Gestaltungstechniken an den unterschiedlichen Ständen vor und haben zum Teil die Möglichkeit, den Ausstellern bei der Herstellung und Verarbeitung der Eier über die Schulter zu schauen.

Als Veranstalter freuen wir uns besonders, dass unsere bekannten und beliebten Aussteller aus ganz Deutschland, aus den Niederlanden, Polen und Ungarn auch in diesem Jahr wieder zu uns nach Eutin kommen und mit ihren individuell gestalteten Ostereiern den Besuchern vielseitige Eindrücke vermitteln werden.

Auch in diesem Jahr wird es einen Stand des ortsansässigen Service-Clubs Rotary geben, an dem für wohltätige Zwecke Ostereier-Lose für eine Tombola verkauft werden, deren Auslosung dann zu Ostern stattfindet.

Wie in jedem Jahr richtet das Ostholstein-Museum auch dieses Mal wieder in seinem Obergeschoss eine Cafeteria ein, in der von den Mitarbeiterinnen verschiedene Getränke, Kuchen und Schmalzbrote angeboten werden.

Oster-Nascherei kann aber auch wieder selber hergestellt werden! Kinder haben die Möglichkeit, gemeinsam mit Manfred Klausberger von der gleichnamigen Eutiner Bäckerei große Oster-Plätzchen zu backen und diese anschließend zu verzieren (Samstag und Sonntag 13:00 – 17:00 Uhr).

Am zweiten Tag des 24. Eutiner Ostereiermarktes, am Sonntag, den 04. März 2018 wird in Eutin wieder ein „Verkaufsoffener Sonntag“ in der Eutiner Innenstadt veranstaltet, an dem die Geschäfte von 12:00 bis 18:00 Uhr geöffnet haben, so dass sich den Besuchern aus ganz Schleswig-Holstein an jenem Wochenende ein abwechslungsreiches Angebot bietet.

Aus Anlass des Ostereiermarktes im Ostholstein-Museum an diesem Wochenende, 03. bis 04. März 2018, hat auch das Schloss Eutin geöffnet.
Besucher können am Samstag und Sonntag jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr die historischen Räume besichtigen.
Der Eintritt für Kinder ist frei, Erwachsene zahlen 4 Euro. Der offizielle Start in die Saison erfolgt dann am 23. März 2018.

Samstag und Sonntag jeweils 10:00 – 17:00 Uhr
Am Donnerstag, den 01. März 2018 und am Freitag, den 02. März 2018 bleibt das Museum wegen der Aufbauarbeiten geschlossen!

Eintritt: 6,- €, ermäßigt 3,- €, unter 14 Jahre frei

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin, Tel. 04521-788520

Infos: www.oh-museum.de

Text, Foto © Ostholstein-Museum


07. März 2018

Mensch und Meer – die Zukunft des Ozeans

Eutiner LandesbibliothekVortrag von Prof. Dr. Martin Visbeck (Universität Kiel, Geomar Institut für Ozeanforschung)

Mittwoch 19:30 Uhr

Eintritt: 5 €
Mitglieder der Universitätsgesellschaft frei

Ort: Eutiner Landesbibliothek, Seminarraum, Schlossplatz 4, 23701 Eutin
www.lb-eutin.de


10. und 11. März 2018

13. Tag der offenen Töpferei

Töpferei Nicole Leggewie in EutinDie Keramikerinnen und Keramiker aus Schleswig-Holstein laden Sie am 2. Wochenende im März ein, die geöffneten Töpfereien, Keramikwerkstätten, Studios und Ateliers zu besuchen, das vielseitige Handwerk kennen zu lernen, sich auszuprobieren und gesellige Stunden zu erleben.

Auch in diesem Jahr haben nahezu 600 Werkstätten bundesweit gleichzeitig geöffnet.

Werkstattführung und Vordrehen bei Kaffee und Kuchen.

Samstag und Sonntag, jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Töpferei Kunst & Ton, Nicole Leggewie, Riemannstr. 8, 23701 Eutin, Tel. 04521-798601

www.tag-der-offenen-toepferei.de


13. März 2018

Ausstellungseröffnung
“Nur wer die Form beherrscht, kann mit ihr spielen” –
Versponnen und verwoben
(Themenjahresausstellung des BAK-SH)
Ausstellung 14.03. – 01.05.2018

Nur wer die Form beherrscht, kann mit ihr spielen - BAK-SH © Ostholstein-MuseumIn seiner Frühjahrsausstellung widmet sich das Ostholstein-Museum der zeitgenössischen angewandten Kunst.

Unter dem Titel „Nur wer die Form beherrscht, kann mit ihr spielen“ findet in diesem Jahr bereits die zweite Schau in der Ausstellungsreihe des Berufsverbandes Angewandter Kunst Schleswig-Holstein (BAK-SH) und des Ostholstein-Museums statt, die alle drei Jahre in Eutin mit wechselndem Schwerpunktthema durchgeführt wird.

Der Titel der Ausstellungsreihe verdeutlicht die Intention und den Anspruch, die gleichermaßen an dieses Projekt geknüpft sind: Qualität, Erfahrung und Kreativität der angewandten Künstlerinnen und Künstler hier im Lande einem breiten Publikum vorzustellen. Alle Mitglieder des BAK-SH waren eingeladen, in diesem Jahr zu dem ausgesuchten Thema Versponnen und verwoben bis zu drei Arbeiten einzusenden, die schließlich durch eine fünfköpfige Fachjury begutachtet und für die Ausstellung ausgewählt wurden. Darüber hinaus wurden vier Gastkünstlerinnen aus Norwegen gebeten, sich mit textilen Arbeiten zu dem Thema an der diesjährigen Präsentation zu beteiligen, um ihre Exponate in den Dialog mit den Werken der schleswig-holsteinischen Künstlerinnen und Künstler zu setzen. Denn seit vielen Jahren widmet sich der BAK-SH aktiv der Kooperation mit Verbänden und Kunstschaffenden aus den Nachbarländern rund um die Ostsee.

Insgesamt sind 31 Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Keramik, Porzellan, Glas, Holz, Silber/Schmuck, Textil und Papier mit rund 50 Arbeiten in der Eutiner Ausstellung vertreten. Die Präsentation macht deutlich, wie facettenreich, professionell und kreativ in den verschiedenen Gewerken mit der gestellten Aufgabe umgegangen wurde. Denn sowohl in den kleinen als auch in den großformatigen Arbeiten zeigt sich ein qualitätvoller, spannender und repräsentativer Querschnitt durch das aktuelle künstlerische Geschehen in der angewandten Kunst.

Nach der Begrüßung durch Herrn Landrat Reinhard Sager, Kreis Ostholstein, und Grußworten von Frau Susanne Bieler-Seelhoff, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, und der Vorsitzenden des BAK-SH, Frau Cornelia Patz-Nahm, wird Frau Dr. Julia Hümme als Leiterin des Ostholstein-Museums in die Ausstellung einführen.

Zur Ausstellung erscheint begleitend eine Broschüre.

Öffnungszeiten:
bis 31.3.2018
Dienstag – Freitag 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag 11:00 – 17:00 Uhr
ab 01.4.2018
Dienstag – Sonntag/Feiertag 11:00 – 17:00 Uhr

Dienstag 19:00 – 21:00 Uhr

Eintritt: 5,- €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de


15. März 2018

Podiumsdiskussion
Vom Baltikum bis nach Eutin:
Das Erbe der Reformation im Ostseeraum.
Wege – Wirkungen – Wandlungen

Eutiner LandesbibliothekMit dem Reformationsjubiläum 2017 endete am 31. Oktober letzten Jahres die Lutherdekade.

Seit 2008 hatten zahlreiche nationale, oftmals auch internationale Veranstaltungen auf das 500-jährige Jubiläum des epochalen Thesenanschlags von Wittenberg durch Martin Luther vorbereitet, 2017 erlebten die Veranstaltungen dann unter großer Anteilnahme von Öffentlichkeit und Politik ihren Höhepunkt und Abschluss.
Die Frage ist, was bleibt?
Und diese Frage ist in einem doppelten Sinne zu stellen: Was ist von der Reformation 1517 und ihren Folgen für die christlichen Kirchen in Deutschland und in Europa als kulturelles Erbe über die Zeitläufe erhalten geblieben, was ist in unserer Gegenwart nach wie vor an Erinnerungsorten sichtbar und in Gedächtniskulturen lebendig? Und was bleibt vom Reformationsjubiläum 2017 an humanistischen wie christlichen Impulsen, die spirituell und gesellschaftlich für die Zukunft aufgegriffen werden können, und das gerade in einer Zeit, in der das europäische Projekt der Integration ins Stocken zu geraten droht und die globalen Konflikte mehr und mehr eskalieren? Diese und andere Fragen sollen am Donnerstag, den 15. März, um 19:30 Uhr in der Eutiner Landesbibliothek in einer öffentlichen Veranstaltung unter dem Titel „Vom Baltikum bis nach Eutin: Das Erbe der Reformation im Ostseeraum. Wege – Wirkungen – Wandlungen“ diskutiert werden.

Zumindest eine unmittelbare Folge der Lutherdekade ist inzwischen für die Menschen im Norden Deutschlands greifbar – der 31. Oktober wird fortan als Reformationstag zu einem gesetzlichen Feiertag erhoben. Freilich beantwortet diese politische Entscheidung keineswegs die beiden eben gestellten Kernfragen, denn es muss sich erst noch erweisen, wie dieser Tag inhaltlich zu füllen ist. Was bringt ein Feiertag außer einem (für die meisten) arbeitsfreien Tag, wenn man nicht genau weiß, warum er eigentlich besteht und was er mit ihrem Alltagsleben überhaupt zu tun hat? Es reicht nicht aus, alle 25, 50 oder 100 Jahre ein Ereignis mit großem Aufwand und vor allem mit viel Geld zu feiern, so lange in den Jahrzehnten dazwischen in der Erinnerung der Menschen kein Platz dafür bewahrt bleibt, so dass das Gedenken jedes Jahr wieder aktiviert werden kann. Weihnachten und Ostern, so kommerzialisiert sie inzwischen sind, sind lebendige Feiertage, in denen selbst der Weihnachtsmann und der Osterhase nicht vollständig die dahinter steckenden abendländisch-christlichen Traditionen aus dem Erinnerungsarsenal der Zeitgenossen verdrängt haben. In diese Traditionslinien gehören auch Himmelfahrt und Pfingsten. Diese Feiertage sind außerdem wie der 1. Mai internationale Feiertage. Und ebenso hat jedes Land mindestens einen Nationalfeiertag. Mit einem Reformationstag scheint es dagegen in mancherlei Hinsicht schwieriger. Als per se kirchlicher Feiertag muss der Reformationstag zum einen für alle christlichen Kirchen im Lande Möglichkeiten der Würdigung anbieten, zum anderen aber auch ein nicht-christliches und erst recht nicht-amtskirchliches Potential besitzen, um die Menschen im Lande mitzunehmen. Daran ändert es nichts, dass es ein regionaler Feiertag sein wird, für den es in Bayern wohl definitiv keine parlamentarische Zustimmung geben wird. Die Politik und vor allem die Kirchen müssen diesen Tag deshalb in Stadt und Land mit Gehalt und Leben füllen.

Dazu gehört zentral, über 2017 hinaus die Erinnerung daran bewusst zu halten, dass sich die Reformation keineswegs auf den Thesenanschlag und das Luthertum, zumal im strengen Sinne Martin Luthers, reduzieren lässt. Die Lutherdekade hat das immer wieder deutlich gemacht, und auch die katholische Kirche hat sich unter dieser Voraussetzung dem Reformator und vor allem seinen Wirkungen für die europäische Christenheit weiter angenähert. Eine der großen internationalen Veranstaltungen, die sich mit dem Ereignis der Reformation und ihren Auswirkungen auf die christlichen Kirchen wie auf die kulturellen Formationen und Identitäten in Europa ausgiebig beschäftigt hat, war eine im September 2015 in Vilnius durchgeführte Tagung mit weit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Europa sowie aus Nordamerika. Der Leiter der Eutiner Forschungsstelle für Historische Reisekultur, Prof. Dr. Axel E. Walter, hat diese Tagung zusammen mit zwei theologischen Kollegen, Prof. Dr. Heinrich Assel aus Greifswald und Prof. Dr. Johann Anselm Steiger aus Hamburg, wissenschaftlich geleitet. Vor wenigen Wochen ist der von den drei Wissenschaftlern herausgegebene Sammelband mit dem Titel „Reformatio Baltica. Kulturwirkungen der Reformation in den Metropolen des Ostseeraums“ (Berlin: de Gruyter-Verlag) erschienen, in dem viele der 2015 gehaltenen Vorträge publiziert sind. In diesem Band werden zunächst länderübergreifende Aspekte behandelt, dann folgen jeweils umfangreiche Abschnitte über Deutschland, Polen und Ostpreußen, das Baltikum und Russland, Skandinavien sowie zur Lutherrenaissance im Ostseeraum.

Das Erscheinen dieses Buches, das mit über 1.000 Seiten Umfang im wahrsten Wortsinn ein gewichtiges Beispiel für die vielfältigen nationalen und internationalen Aktivitäten zur Lutherdekade repräsentiert, bietet den Anlass für eine Abendveranstaltung in der Eutiner Landesbibliothek, die gemeinsam mit der Kirche in Ostholstein organisiert und durchgeführt wird. Zum Auftakt des Abends werden die Wege, Wirkungen und Wandlungen der Reformation im Ostseeraum anhand dieser Neuerscheinung in einer kurzen Einleitung im kulturhistorischen Kontext skizziert. Das Ziel der Veranstaltung führt jedoch weit über diesen Auftakt hinaus. Moderiert von Merle Fromberg, der Referentin für Kirche und Tourismus im Kirchenkreis Ostholstein, und Axel E. Walter soll vielmehr in einer Podiumsdiskussion der thematische Bogen geschlagen werden von 1517 bis 2017. Merle Fromberg war als Synodale eine der von der Evangelischen Kirche beauftragten „Scouts“, die offizielle Veranstaltungen des Reformationsjahres beobachten und in einen Bericht zusammenführen sollten. Sie wird die Podiumsdiskussion mit einer kurzen Bilanz des Reformationsjahres einleiten und richtet nach der kulturgeschichtlichen Rückschau damit auch den Blick auf die Impulse und Nachwirkungen des großen Reformationsjubiläums.

Für die Podiumsdiskussion konnten Vertreter verschiedener Institutionen gewonnen werden, die jeweils andere sachliche und fachliche Perspektiven einbringen und schon dadurch eine reizvolle Diskussion garantieren sollten. Teilnehmer sind Propst Peter Barz vom Kirchenkreis Ostholstein, Pfarrer Dr. Bernd Wichert von der neuen Katholischen Groß-Pfarrei St. Vicelin, und Dr. Frank Baudach, Literaturwissenschaftler und Leiter der Eutiner Landesbibliothek. Außerdem reist eigens zu dieser Podiumsdiskussion Prof. Dr. Ojārs Spārītis aus Riga an, ehemaliger Kultusminister Lettlands und seit 2012 Präsident der Lettischen Akademie der Wissenschaften. Herr Spārītis ist Professor für Kunstgeschichte und Kunsttheorie und hat sich vielfach um den Erhalt des gemeinsamen deutsch-baltischen kulturellen Erbes, darunter insbesondere aus der Zeit der Reformation und Renaissance, verdient gemacht.

Mit Herrn Prof. Dr. Ojārs Spārītis (geb. 28. November 1955 in Priekule, heute Preekuln/Lettland) kann die Eutiner Landesbibliothek einen hochrangigen Gast begrüßen. Herr Spārītis ist von Beruf Kunsthistoriker und seit der Unabhängigkeit Lettlands von der UdSSR einer der wichtigsten Gestalten für die Bewahrung und Vermittlung des deutschbaltischen kulturellen Erbes in Lettland. Er ist nicht nur einer der besten wissenschaftlichen Kenner der Architektur- und Kunstgeschichte dieser Region im 16. und 17. Jahrhundert,  sondern er engagiert sich seit drei Jahrzehnten auch intensiv für den Erhalt historisch wertvoller Bau- und Kunstwerke. Ojārs Spārītis lehrt Kunstgeschichte und Kunsttheorie an der Akademie der Künste Lettland und bekleidet seit 2012 das wissenschafts- und kulturpolitisch einflussreiche Amt des Präsidenten der Lettischen Akademie der Wissenschaften. Von 1995 bis 1996 war er Kultusminister Lettlands. Seine hohe internationale Reputation kommt auch darin zum Ausdruck, dass Professor Spārītis hohe Orden verschiedener europäischer Länder, u.a. den italienischen Verdienstorden sowie die Ritterkreuze der Niederlande, Belgiens und Finnland verliehen wurden.

Beiträge aus dem Publikum sind bei der Diskussion ausdrücklich willkommen.
Im Anschluss besteht die Gelegenheit, die Gespräche bei einem Glas Wein fortzuführen.

Donnerstag 19:30 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4, 23701 Eutin
www.lb-eutin.de


16. März 2018

Kundgebung
Bündnis für Solidarität und Weltoffenheit Eutin

Plakat Kundgebung Bündnis für Solidarität und Weltoffenheit Eutin Im Rahmen der weltweiten Internationalen Wochen gegen Rassismus (12. – 25. März 2018) möchte sich am Freitag das Bündnis für Solidarität und Weltoffenheit Eutin  einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Das Eutiner Bündnis ist ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, die sich gemeinschaftlich für eine werteorientierte Stadtentwicklung engagieren.
Wir stehen für Demokratie, Vielfalt und Zivilcourage.
Unser Handeln ist gewaltfrei, überparteilich, überkonfessionell.

Es wird geleitet von

– Akzeptanz gegenüber

  • Menschen aus anderen Kulturen
  • Menschen mit einer anderen Sprache
  • Menschen mit anderem Glauben
  • Menschen mit einem anderen Äußeren
  • Menschen mit – für uns – fremden Lebens- und Verhaltensweisen
  • Menschen mit Beeinträchtigung und/oder Einschränkung
  • Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung (hetero-, homo-, bi- und transsexuell)

Die Intoleranz anderer tolerieren wir nicht!

– Offenheit bedeutet

  • Ungewohntes zuzulassen
  • Unbekanntem mit Respekt zu begegnen
  • andere zu integrieren, sie nicht auszuschließen
  • Pluralität und Unterschiedlichkeit der Menschen als Gewinn für die Gesellschaft zu begreifen

– Solidarität mit Menschen

  • die Ausgrenzung und Hass erleben
  • denen psychische und/oder physische Gewalt widerfährt
  • die Diskriminierung erfahren

– Aufmerksamkeit

  • sich zu Wort melden und Stellung beziehen, wenn Unrecht geschieht
  • aktiv den Sozialraum mit anderen entwickeln
  • in Notsituationen helfen oder Hilfe organisieren
  • mutig, entschlossen und kraftvoll denen entgegentreten, die unsere Wertegemeinschaft zerstören wollen

Das Eutiner Bündnis ist offen für alle, die sich diesen Werten anschließen möchten.
Wir planen gemeinsame Aktionen und schaffen Vernetzung.

Freitag 13:30 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Marktplatz, 23701 Eutin


16. März 2018

Meine Sehnsucht ist das Meer –
Ringelnatz und Co.

Lidwina Wurth © Thomas BergLidwina Wurth, Armin Diedrichsen, Thomas Goralczyk und Martin Karl-Wagner nehmen Sie mit auf eine Reise in die Ferne.

Amüsante Lieder von tätowierten Matrosen, Taschentuch schwenkenden Mädchen, der Liebe im Hafen und der Freiheit auf See.
Folgen Sie spannenden und oft atemberaubenden Reiseabenteuern von Kuddeldaddeldu, Klabund und vielen anderen – an Seemannsgarn wird es keinen Mangel geben.

Freitag 20:00 Uhr

Eintritt: 18,00 €
Kartenvorverkauf:
musicbuero, Tel. 04521-74528 und www.musicbuero.de

Ort: Bootshaus, Seepark 1, 23701 Eutin

www.musicbuero.de

Foto © Thomas Berg


17. März 2018

Die Legende vom heiligen Trinker

Lisa Wildmann, Wolfgang Seidenberg und Ernst Konarek - Die Legende vom heiligen Trinker © Melanie FürstSchauspiel mit Musik nach Joseph Roth mit Wolfgang Seidenberg, Lisa Wildmann, Ernst Konarek

Gespielt wird die “Legende vom heiligen Trinker” nach einer Novelle von Josph Roth, als Schauspiel mit Musik dramatisiert und inszeniert von der Regisseurin Silvia Armbruster.

Es ist die letzte Erzählung, die der jüdische Autor ein Jahr vor seinem Tod im Pariser Exil schrieb, und die dann 1939 posthum erschien. Sie wird von der Kritik bemerkenswert gut aufgenommen und gerät auch späterhin nicht in Vergessenheit  –  es entstehen mehrere Verfilmungen, zahlreiche Hörspiele und in neuerer Zeit auch einige Theaterfassungen. Es ist eine Erzählung, die vielfältige Interpretationsmöglichkeiten anbietet: etwa biographische Bezüge zum Autor, der selbst dem Alkohol verfallen und stets in Geldnöten war; als Wunschphantasie oder auch als kritische Stellungnahme zur Situation des Alkoholikers, der mit besten Vorsätzen seiner Sucht nicht entkommen kann. Der Text hat hohe sprachliche Qualitäten in einer »vollkommenen, vollendeten Prosa«, wie Marcel Reich-Ranitzki lobte.

Dabei handelt es sich hier um einen seltsamen Stoff. So ausnehmend heilig erscheint Andreas  eigentlich nicht  – ein Trinker ist er aber tatsächlich.  Zudem ist er »ein Mann von Ehre«. Er lebt unter einer der vielen Brücken von Paris und kämpft tagein, tagaus den Kampf des Obdachlosen-Daseins. Eines Abends bekommt er von einem unbekannten und gut gekleideten Herrn 200 Francs geschenkt. Der Spender erteilt ihm allerdings einen Auftrag: Andreas soll mit dem Geld seine Schulden an die kleine Heilige Therese in der Kirche St. Marie de Batignolles begleichen. Ein Wunder ist geschehen! Und von diesem Moment an wird Andreas von immer mehr Wundern heimgesucht. Hat er die 200 Francs versoffen oder mit Frauen durchgebracht, gelangt er wie durch ein Wunder immer wieder in den Besitz der gleichen Summe, und immer wieder hat er den besten Willen, der kleinen Heiligen Therese seine Schulden zu erstatten. Doch nie gelingt es. Wie das bei Trinkern eben so ist. Bis sie schließlich selbst als letztes himmelblaues Wunder zu ihm kommt und ihn erlöst. Ein Heiliger – der Trinker.

In den letzten Jahren ist es geradezu Mode geworden, Romane und sonstige Prosatexte für die Bühne zu adaptieren. Sylvia Armbruster ist eine Meisterin in diesem Fach. Sie gastierte vor längerer Zeit schon mit den »Wahlverwandtschaften« beim Kulturbund in Eutin, damals allerdings noch auf der großen Bühne der Schlossterrassen. Es war eine unvergessliche Aufführung. Auch in der aktuellen Inszenierung verbindet sie mit leichter Hand Stoff und Spiel zu einer wundersamen Inszenierung, die am Ende eine zutiefst menschliche und tröstliche Geschichte erzählt. Die Presse lobte die Legende vom heiligen Trinker überschwenglich: es sei »ein ungeheuer lebendiger Theaterabend, der vor Spiellust nur so strotzt, der die Vielseitigkeit der Schauspieler und die spezifischen Qualitäten des Mediums ausschöpft. (…) In dieser kleinen Produktion stecken zahllose tolle Ideen und Regieeinfälle« – so etwa die Stuttgarter Nachrichten.

Das Publikum darf sich also auf einen phantasievollen Theaterabend freuen. Doch die Schauspieler stehen vor der großen Herausforderung, ein Stück, das für die große Bühne konzipiert ist, auf die kleine Spielfläche im Binchen zu transponieren. Aber wir sind zuversichtlich, dass sie diese Herausforderung mit Bavour meistern werden.

Samstag 20:00 Uhr

Eintritt: 14,- €, erm. 10,- €
Vorverkauf:
Tourist-Info Eutin, Markt 19, 23701 Eutin, Tel. 04521-70970
und unter www.kulturbund-eutin.de

Ort: Binchen FilmKunstTheater, Albert-Mahlstedt-Straße 2a, 23701 Eutin
www.kulturbund-eutin.de

Foto © Melanie Fürst


22. März 2018

Ausstellungseröffnung
Thomas Judisch:
Ein Gast und viele Musen
Ausstellung 23.03. – 21.05.2018

Thomas Judisch Das letzte Abendmahl, 2014, Latexdruck auf PVC, courtesy the artistDer Bildhauer Thomas Judisch (*1981) ist ein Agent des Unscheinbaren und des Alltäglichen. Selbst Einwegprodukte erfahren eine künstlerische Aufwertung, indem er sie aus wertvollen Materialien nachformt. Nun schleust Judisch eigene Arbeiten in die Beletage von Schloss Eutin ein, kommentiert barocke Raumsituationen oder einzelne Sammlungsobjekte.

Entstanden ist so ein abwechslungsreicher Rundgang, bei dem die Besucher mal augenzwinkernde, mal überraschende Gegenüberstellungen erwarten, die das historische Inventar in ein gegenwärtiges Licht rücken.

Die Ausstellung begleitet die letzten Wochen der Sammlungspräsentation in ihrer jetzigen Form, bevor der Südflügel für die Neugestaltung geschlossen wird.

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am Donnerstag, 22. März um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Gäste aus Kiel können zur Eröffnung den von der Muthesius Kunsthochschule kostenlos zur Verfügung gestellten Shuttle-Bus nutzen. Abfahrt: Muthesius Kunsthochschule, Legienstrasse 35, 17:30 Uhr. Rückfahrt in Eutin: Schloss Eutin, Schlossplatz 5, 21:00 Uhr.

Kuratorenführung mit Susanne Petersen
Freitag, 6. April, 27. April, 18. Mai, 16:00 Uhr
4 € zzgl. Eintritt

Kinderführung
Freitag, 4. Mai, 14:00 Uhr
4 € zzgl. Eintritt

Führung mit Thomas Judisch
Internationaler Museumstag, 13. Mai, 15:00 Uhr
Eintritt frei, Führung 4 €

Künstlergespräch
Pfingstsonntag, 20. Mai, 14:00 Uhr
8 €, ermäßigt 4 €

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Donnerstag 19:00 Uhr

Eintritt: zur Eröffnung frei, sonst:
Erwachsene 8,- €
ermäßigt 4,- €
mit ostseecard* oder Eintrittskarte Ostholstein-Museum 7,- €
Kinder bis 6 Jahre frei
Kinder und Jugendliche 6 – 18 Jahre 2,- €
Familie (2 Erwachsene und Kinder) 16,- €

Ort: Schloss Eutin, Schlossplatz 5, 23701 Eutin
www.schloss-eutin.de


22. März 2018

Abend-Führung
mit Frau Cornelia Patz-Nahm und Dr. Julia Hümme
durch die aktuelle Sonderausstellung
“Nur wer die Form beherrscht, kann mit ihr spielen” –
Versponnen und verwoben
(Themenjahresausstellung des BAK-SH)
Ausstellung 14.03. – 01.05.2018

Small shadows of sound © Trine MauritzBei einem Rundgang werden von der Vorsitzenden des BAK-SH, Frau Cornelia Patz-Nahm, und der Museumsleiterin Frau Dr. Julia Hümme anhand von ausgewählten Arbeiten die unterschiedlichen Herangehensweisen an das gestellte Thema Versponnen und verwoben, die Besonderheiten des jeweiligen Materials und seine Verarbeitung sowie das Ausstellungsprojekt ganz allgemein erläutert.

In seiner Frühjahrsausstellung widmet sich das Ostholstein-Museum der zeitgenössischen angewandten Kunst.

Unter dem Titel „Nur wer die Form beherrscht, kann mit ihr spielen“ findet in diesem Jahr bereits die zweite Schau in der Ausstellungsreihe des Berufsverbandes Angewandter Kunst Schleswig-Holstein (BAK-SH) und des Ostholstein-Museums statt, die alle drei Jahre in Eutin mit wechselndem Schwerpunktthema durchgeführt wird.

Der Titel der Ausstellungsreihe verdeutlicht die Intention und den Anspruch, die gleichermaßen an dieses Projekt geknüpft sind: Qualität, Erfahrung und Kreativität der angewandten Künstlerinnen und Künstler hier im Lande einem breiten Publikum vorzustellen. Alle Mitglieder des BAK-SH waren eingeladen, in diesem Jahr zu dem ausgesuchten Thema Versponnen und verwoben bis zu drei Arbeiten einzusenden, die schließlich durch eine fünfköpfige Fachjury begutachtet und für die Ausstellung ausgewählt wurden. Darüber hinaus wurden vier Gastkünstlerinnen aus Norwegen gebeten, sich mit textilen Arbeiten zu dem Thema an der diesjährigen Präsentation zu beteiligen, um ihre Exponate in den Dialog mit den Werken der schleswig-holsteinischen Künstlerinnen und Künstler zu setzen. Denn seit vielen Jahren widmet sich der BAK-SH aktiv der Kooperation mit Verbänden und Kunstschaffenden aus den Nachbarländern rund um die Ostsee.

Insgesamt sind 31 Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Keramik, Porzellan, Glas, Holz, Silber/Schmuck, Textil und Papier mit rund 50 Arbeiten in der Eutiner Ausstellung vertreten. Die Präsentation macht deutlich, wie facettenreich, professionell und kreativ in den verschiedenen Gewerken mit der gestellten Aufgabe umgegangen wurde. Denn sowohl in den kleinen als auch in den großformatigen Arbeiten zeigt sich ein qualitätvoller, spannender und repräsentativer Querschnitt durch das aktuelle künstlerische Geschehen in der angewandten Kunst.

Zur Ausstellung erscheint begleitend eine Broschüre.

Donnerstag 18:00 Uhr

Eintritt: 5,- €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de


22. März 2018

Norma

Norma © Konstantin ArticusHochdeutsch, Plattdeutsch, Friesisch – Norma hat gleich drei Sprachen in ihrem musikalischen Repertoire.

Die Sängerin und Liedermacherin ist im Norden zu Hause. Auf der Nordseeinsel Föhr geboren und aufgewachsen, lebt sie nun seit einigen Jahren in Hamburg. Föhr liegt in Nordfriesland und hat knapp 9000 Einwohner. Wenn Norma über ihre Kindheit spricht, bekommt sie leuchtende Augen: „Es war sehr schön! Das Besondere war, dass wir als Kinder sehr viele Freiheiten hatten. Es war normal, den ganzen Tag draußen zu sein, irgendwo auf einem Feld zu zelten oder sich am Strand zu treffen“.

Die Musik spielte seit frühester Kindheit eine wichtige Rolle: ob in der Musikschule, in Schulbands oder verschiedenen Chören – Hauptsache, es hatte was mit Musik zu tun. Nach der Schule zog die junge Sängerin nach Hamburg, um sich dort musikalisch auszutoben und ihr Talent weiter auszuleben. Als Backgroundsängerin sammelte sie erste Tour-Erfahrungen und durch ein Duett mit Roger Cicero durfte sie zum ersten Mal in der Campushalle Flensburg auf einer großen Bühne stehen.

Zwei Alben hat Norma bisher veröffentlicht, selbst getextet, komponiert, eingespielt und produziert. „Wie weit“ aus dem Jahr 2013 und das neue Album „Rückenwind“ vom Oktober 2017 erzählen mit lebensnahen Texten und gefühlvoller Vertonung musikalische Geschichten voller schöner Melodien und lebhafter Bilder.

Allein auf der Bühne, nur mit Gitarre, Mundharmonika und einer großartigen Stimme, präsentiert sich Norma als spannende Unterhalterin, direkt, norddeutsch und sehr persönlich.

Donnerstag 20:00 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr

Eintritt: 15,00 €
Kartenreservierung ist erforderlich unter Tel. 04521 776062

Ort: Kleiner Salon des Weingeistes, Markt 9a, 23701 Eutin
www.weingeist-eutin.de

www.normamusik.de

Foto © Konstantin Articus


24. März 2018

12. Earth Hour

Plakat Earth Hour

Am Samstag gehen weltweit für 60 Minuten die Lichter aus, 

nicht, um Strom zu sparen,

sondern als Botschaft für mehr Klimaschutz!!!

Am 24. März 2018 gehen von 20:30 – 21:30 Uhr rund um den Globus die Lichter aus. Während der sogenannten Earth Hour werden unzählige Privatpersonen zuhause das Licht ausschalten und viele tausend Städte symbolisch ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit hüllen, darunter Wahrzeichen wie den Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro.
In Deutschland steht die Aktion dieses Jahr unter dem Motto „Jeder kann Klima!“.

Jedes Jahr werden es mehr Menschen und Unternehmen, die sich ums Klima sorgen und vorangehen. Das Tolle an Earth Hour ist, dass jeder mitmachen kann.

Schalten Sie für eine Stunde zuhause das Licht aus und werden Sie Teil einer weltweiten Bewegung!

Die Aktion motiviert weltweit Millionen Menschen dazu, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus. Nicht nur zur Earth Hour, sondern auch im alltäglichen Leben.

Nur mit einem zügigen Ausstieg aus Atom- und Kohleenergie könnten die wichtigen Klimaschutzziele erreicht werden. Unterstützen kann dies jeder durch den Wechsel zu einem Ökostrom-Tarif.

Samstag 20:30 – 21:30 Uhr

Veranstalter: WWF – World Wide Fund For Nature
www.wwf.de/earthhour

www.earthhour.org


27. März 2018

„Grüsse Vossens recht herzlich …“
Der Briefwechsel zwischen
Heinrich Christian Boie und Luise Mejer (1776-1786)

Luise Mejer und Heinrich Christian BoieLesung mit Anne Feldmann, Hans-Volker Feldmann und Kerstin von Schwerin.
Gitarrenmusik mit Heike Fiehland und Wolfgang von Schwerin.

Zwischen 1776 bis 1786 schrieben sich Heinrich Christian Boie (1744-1806) und seine spätere Ehefrau Luise Justine Mejer (1746-1786) insgesamt 815 Briefe. Die umfangreiche Korrespondenz gibt Einblick in ihr Privatleben und schildert detailliert ihre Beobachtungen zur Politik und Kultur der Zeit sowie ihren Alltag.

Heinrich Christian Boie, der Schwager von Johann Heinrich Voß, war Dichter, Mitglied des Göttinger Hainbundes und Herausgeber des „Göttinger Musenalmanachs“. 1781 wurde er Landvogt in Meldorf/Dithmarschen.

Der bisher nur in Teilen bekannte und 2016 erstmals vollständig edierte Briefwechsel spiegelt Sehnsucht, Freundschaft und Liebe im Bürgertum des 18. Jahrhunderts wider.
Nicht zuletzt sind die Briefe selbst von hoher literarischer Qualität.

Dienstag 19:30 Uhr

Eintritt: 5,- €
Schüler, Studierende und Mitglieder der Voß-Gesellschaft haben freien Eintritt.

Ort: Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4, 23701 Eutin
www.lb-eutin.de


30. März 2018

Musik und Wort zur Sterbestunde

St. Michaelis-Kirche EutinHugo Distlers Totentanz
(Sprecher, Flöte, Eutiner Kantorei)

Freitag 15:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: St. Michaelis-Kirche, Schloßstraße 2, 23701 Eutin

www.kirche-eutin.de


31. März – 02. April 2018

1. Handgemacht-Ostermarkt in Eutin
Kunsthandwerk & Kurioses

Handgemacht Märkte © Carsten JensenÜber die Ostertage treffen sich ca. 60 ausgesuchte Künstler, Kunsthandwerker und Anbieter besonderer Dinge, die aus der gesamten Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland anreisen zu einem schönem Kunsthandwerkermarkt in Eutin unter dem Namen “HANDGEMACHT”.

Die Aussteller sind zum großen Teil professionell arbeitende Kreative, die ihre Werke in der eigenen Werkstatt bzw. dem eigenen Atelier fertigen.

Samstag, Sonntag und Montag jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Schlossterrassen, Schlossplatz 3, 23701 Eutin

www.handgemacht-maerkte.de

www.facebook.com

Foto © Carsten Jensen


31. März. 2018

„Rauswege“
Geführter Pilgerweg durch den Schlossgarten Eutin

Allee Schlossgarten EutinGemeinsam durch den Schlossgarten mit spirituellen Impulsen.

Samstag 15:00 – ca. 17:00 Uhr

Teilnahme: frei

Treffpunkt: Garten am frischen Wasser, Schloßstraße 13, 23701 Eutin

www.kirchenkreis-ostholstein.de


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