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Eutin Veranstaltungen
Mai 2017

 

01. Mai 2017

trio con brio – Lustige Welt der Oper

Jagdschlösschen am Ukleiseeund es wird garantiert nicht gesungen!

2 Damen, 1 Herr und über 10 verschieden Opern.

Ein amüsanter musikalischer Bilderbogen mit wunderbaren Opernmelodien in reizvollen Kammermusikarrangements und einem augenzwinkernden Blick hinter die Kulissen.

Musik von Rossini, Verdi, Donizetti, Weber, Mozart und vielen mehr.

Es spielen und erzählen Petra Marcolin – Viola, Inessa Tsepkova – Klavier und Martin Karl-Wagner – Flöte.

Montag 17:00 Uhr

Eintritt: 16,00 €
Kartenvorverkauf:
musicbuero, Tel. 04521-74528 und www.musicbuero.de

Ort: Jagdschlößchen am Ukleisee, Zum Ukleisee 19, 23701 Eutin-Sielbeck

www.musicbuero.de


02. Mai 2017

Eutiner MarktPlatzKonzerte:
“Rollin’ Drones”

Rollin' DronesGlasgow Pipe-Pop – Traditional music with modern flare!

Am Dienstag, den 02. Mai 2017, um 15:30 Uhr eröffnet eine 7-köpfige Band aus Schottland die diesjährigen, unregelmäßigen Eutiner MarktPlatzKonzerte: “The Rollin’ Drones” ist eine der aufregendsten Bands ihrer Art der letzten Jahre – wenn man sie denn überhaupt einer Schublade zuordnen kann.

Ihr “Pipe-Pop” ist eher eine ganz eigene Angelegenheit, und kombiniert klassisch-schottische Dudelsäcke mit Rock-Gitarren, E-Bass, Keyboard und Schlagzeug.
Auch das Repertoire enthält einerseits schottische Klassiker wie “Amazing Grace” oder “Caledonia”, andererseits aber auch Pop-Stücke wie Bruno Mars’ “Uptown Funk” oder Fleetwood Mac’s “Everywhere”.
Natürlich tragen die Jungs beim Auftritt Kilt, die karierten Original-Schottenröcke.

Die Dudelsack-Spieler Greg McAllister und Geordie Hunter stehen im Mittelpunkt. Sie wurden auf ihrem Instrument bereits mehrfach ausgezeichnet und werden unterstützt von Daniel Brennan und Ryan Oates an den Gitarren, Mike Farrell am Bass, David Blair am Keyboard und Adam McEachran am Schlagzeug.
Alle Musiker sind zwischen 20 und 35 Jahre alt.

Sie gründeten die Band 2014, nachdem sie aus Spaß zusammen bei einem Wohltätigkeitsabend aufgetreten waren. Seitdem wurden sie in ganz Schottland für Konzerte gebucht und auf Festivals eingeladen, haben eine CD produziert und wagen nun den Schritt von der britischen Insel herunter.
Lochgoilhead, Belfast, Glasgow, London, Paris, Maastricht … und Eutin sind nur rein paar Stationen dieser Tour.
Verwandtschaftliche Bande führen Sie übrigens in die Residenzstadt, die Tourist-Info Eutin hat Ihnen nur zu gerne den Auftritt in ihrer Reihe ermöglicht.

Bei Regenwetter muss die Veranstaltung leider entfallen.

Dienstag 15:30 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Marktplatz, Markt, 23701 Eutin

www.holsteinischeschweiz.de/eutin


03. Mai 2017

“Los, los”, schrie die Königin, “schneller, schneller!”-
wie Menschen ihre Umwelt verändern

Eutiner LandesbibliothekVortrag von Prof. Dr. Hans-Rudolf Bork (Universität Kiel)

Mittwoch 19:30 – 21:00 Uhr

Eintritt: 5 €
Mitglieder der Universitätsgesellschaft frei

Ort: Seminarraum, Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4, 23701 Eutin
www.lb-eutin.de


04. Mai 2017

Büchersprechstunde in der Eutiner Landesbibliothek

Lesende von Karlheinz Goedtke vor der Landesbibliothek EutinKostenlose Begutachtung und Bewertung alter Bücher sowie Beratung in Restaurierungsfragen.

Da sich der Aufwand für die Landesbibliothek in Grenzen halten muss, können nur einzelne Stücke begutachtet und bewertet werden.

Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Donnerstag 16:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4, 23701 Eutin
www.lb-eutin.de


05. Mai 2017

Chinesischer Nationalcircus
The Grand HONGKONG HOTEL
Die Welt zu Gast im Reich der Mitte

Chinesischer Nationalcircus - Hongkong Hotel © Tim Foltin Neues Programm, neue Wunder!
Auch in der Saison 2016/2017 wird die Einheit vonKörper, Geist und Seele durch unsere Ausnahmeartisten einem europäischen Publikum näher gebracht.

Nachdem der CHINESISCHE NATIONALCIRCUS in den letzten Jahren anhand von Geschichten in, mit und um legendäre Standorte, Städte und Metropolen Chinas deren fremde & faszinierende Kultur einer breiten Besucherschicht hat erfolgreich zugänglich machen können, will man im Produzententeam an dieser Serie unbedingt festhalten. Daher folgt nun nach den Erfolgsshows wie Shanghai Nights, Verbotene Stadt und Chinatown folgerichtig der letzte noch fehlende Hotspot aus dem Reich der Mitte: HONGKONG!

Hongkong war von Mitte des 19. bis zum Ende des letzten Jahrhunderts die britische Kronkolonie im südchinesischen Meer, umgeben von dem großen allgegenwärtigen Reich der Mitte. Nicht zuletzt ist es auch dieser besonderen Position zwischen den Welten geschuldet, dass in dieser Stadt Handel, Wirtschaft und Population boomten. Heute noch gehört diese Region zu den dicht besiedelten Gegenden der Welt. Und damit ist das dortige, stetige Leben auf der Überholspur prädestiniert, den Spirit dieser Stadt, die Geschäftigkeit Chinas, den Fleiß der Chinesen, das Wachstum von Handel und den Fortschritt des Lebens, im gesamtasiatischen Raum zu symbolisieren. Ihrer jahrtausendealten Tradition verpflichtet und der neuen modernen Welt zugewandt, sucht sich Hongkong so seinen Platz im globalen Wettstreit der Metropolen.

Als Handlungsstrang der neuen Show – einer Metapher gleich – spiegelt sich diese spannungsgeladene Situation in einem alten viktorianischen Grandhotel wider. Von hier aus machen sich Menschen aller Herren Länder aus verschiedensten Schichten und Epochen auf den Weg, in die mysteriöse, chinesische Kultur abzutauchen, um sie und sich zu erkunden, Geschäfte zu machen, Handel zu treiben oder um einfach das Glück zu finden. Die Magie des Fortschritts trifft auf die traditionell asiatische Poesie und ein erleichterndes Lachen folgt der akrobatischen Sensation.

Die circensischen Ingredienzien eignen sich dazu hervorragend, um ein akrobatisches Feuerwerk der Extraklasse entstehen zu lassen. Circus trifft Asien, Magie lässt staunen, Artisten verzaubern und die Clowns berühren. Die preisgekrönte Akrobatik aus dem Reich der Mitte wird wieder einmal die Gesetze der Schwerkraft aufheben. Wunderschöne Schlangenmädchen, elegante Handstandkünstler, charismatische Vasenjongleure, Clowns und Akrobaten finden sich wie Mosaikteilchen zu einem großen Ganzen im HONGKONG HOTEL zusammen und nehmen den Betrachter mit auf eine Reise.

Lassen Sie sich also auch mitnehmen in eine fremde faszinierende Welt.
Lassen sie sich durch dieses Weltklasseensemble bewegen!

Freitag 20:00 Uhr

Eintritt: 26,- bis 42,- €, ermäßigt 21,- bis 37,- €
Karten Hotline 01806-570070 oder www.eventim.de

Ort: Schloßterrassen, Schloßplatz 3, 23701 Eutin

www.chinesischer-nationalcircus.eu

Foto © Tim Foltin


07. Mai 2017

Sonntags-Führung mit Frau Ulrike Plötz
durch die Sonderausstellung
“Lübecker Bucht”
– gesehen von Lars Möller, Ulf Petermann und Till Warwas

Ulf Petermann, Feld bei Sierksdorf, 2016, Öl auf Karton, 19x20Bei einem Rundgang werden anhand von ausgewählten Arbeiten die individuellen künstlerischen Sichtweisen der drei Norddeutschen Realisten auf die hiesige Landschaft vorgestellt und dabei die Besonderheiten des aktuellen Malprojektes an der Lübecker Bucht erläutert.

In der Zeit vom 05. März bis 05. Juni 2017 zeigt das Ostholstein-Museum in seiner Frühjahrsausstellung aktuelle Bilder der drei Norddeutschen Realisten Lars Möller, Ulf Petermann und Till Warwas. Die Arbeiten entstanden in den vergangenen zwei Jahren an der Lübecker Bucht und werden nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Es ist bereits das fünfte Mal, dass die drei Künstler Lars Möller, Ulf Petermann und Till Warwas, die alle Drei seit vielen Jahren zu der bekannten Gruppe der Norddeutschen Realisten gehören, sich gemeinsam auf den Weg machten, um neue Landstriche zu erkunden und die typischen Merkmale der jeweiligen Region auf Leinwand und Papier festzuhalten. So waren sie in der Vergangenheit bereits am Flensburg Fjord, auf Sylt, auf Föhr und in der Schleiregion.

Bei ihrem aktuellen Malprojekt steht nun die Lübecker Bucht mit ihrer landschaftlichen Vielfalt von Lübeck bis nach Fehmarn im Mittelpunkt des künstlerischen Interesses.
Während dieser Aufenthalte in Lübeck und Ostholstein entstanden Ansichten von menschenleeren und touristisch bevölkerten Stränden, von Flutsäumen und Steilküsten, von Spaziergängern auf regennassen oder winterlichen Straßen in der Lübecker Altstadt, von ostholsteinischen Feldern, Gütern und heimischen Häfen. Die Vielgestaltigkeit der Küstenlandschaft und des Binnenlandes erscheint schier unendlich und findet ihre malerische Umsetzung in den für Lars Möller typischen großformatigen Arbeiten ebenso wie in den vornehmlich mittel- und kleinformatigen Werken von Till Warwas und Ulf Petermann.

Am Ende einer gemeinsamen künstlerischen Unternehmung steht stets eine Ausstellung mit den malerischen Ergebnissen der drei Künstler – und nicht selten zeigen sich dabei zwei oder gar drei unterschiedliche Sichtweisen auf ein und dasselbe landschaftliche Motiv. Gerade diese Gegenüberstellung individueller künstlerischer Standpunkte und Ausdrucksformen macht – neben der malerischen Qualität der Werke – den besonderen Reiz dieser Künstlerunternehmungen und der sich anschließenden Ausstellungen aus.

Die Ergebnisse dieses aktuellen neuen Malprojekts an der Lübecker Bucht sind nun in den kommenden Wochen in zwei (Parallel-)Ausstellungen zu sehen: zum einen im Ostholstein-Museum in Eutin (05.03. – 05.06.2017), zum anderen in der Galerie Koch-Westenhoff in Lübeck 11.03. – 22.04.2017).

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Sonntag 11:30 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © Ulf Petermann


11. Mai 2017

Guitavio
Acoustic Folk ‘n’ Soul

© GuitavoGuitavio – Acoustic Folk ‘n’ Soul: das bedeutet Lieder, deren Melodien sich schon beim ersten Hören perfekt ins Ohr schmiegen, deren Groove den Zuhörer einfach mitzieht.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht Coretta von Behr. Die zierliche Sängerin mit großer Stimme variiert gekonnt die Ausdrucksmöglichkeiten von Folk bis Blues, von der Ballade bis zum Gospel. Entsprechend vielseitig präsentieren sich die Instrumentalisten: Erik Böteführ (Gitarren und Gesang), Hella Matzen-Lembcke (Akkordeon), Ronald Kowalewski (Bass, Gitarre und Gesang) und Markus Zell (Drums und Percussion) weben aus Folk, Pop und Rhythm ‘n’ Blues den unverwechselbaren Guitavio-Sound.

Dieses oft augenzwinkernde Spiel mit den Merkmalen der unterschiedlichsten Musikstile sorgt für allerlei Überraschungen. Da kommt ein alter Shanty plötzlich als Rap daher, und die schöne Irin “Molly Brown” zeigt einen deutlichen Hang zum Rocken.

In den letzten Jahren hat Guitavio intensiv mit dem englischen Textdichter Paul Thomas zusammen gearbeitet und eine Vielzahl seiner Lyrics vertont.

Donnerstag 20:00 Uhr, Einlass 19:00 Uhr

Eintritt: 15,00 €
Kartenreservierungen ist erforderlich unter Tel. 04521-776062

Ort: Kleiner Salon des Weingeistes, Markt 9a, 23701 Eutin
www.weingeist-eutin.de

www.guitavio.de


12. Mai 2017

Gesundheits-Vortrag
mit Großmeister Wei Ling Yi

Großmeister Wei Ling Yi - 12. Mai 2017 in EutinGanzheitliche Gesundheit, die Entfaltung eines mitfühlenden Herzens und der heilsamen Kraft der Seele sind die wesentlichen Inhalte der Vorträge und Seminare von Gesundheits- und Weisheitslehrer Wei Ling Yi.

Die von ihm entwickelte YiXue – Lehre basiert auf der Einheit von Himmel, Erde & Mensch und dient als Wegweiser, um sich mit der Natur und der heilenden Kraft und Weisheit des Universums rückzuverbinden.

Durch praktische Übungen mit der Lebensenergie Qi und durch Energieübertragungen durch Großmeister Wei Ling Yi ist es möglich, Blockaden und Krankheitsinformationen aufzulösen und zugleich die eigene Vitalkraft zu stärken.

Durch regelmäßiges Praktizieren entwickelt sich allmählich die Fähigkeit, sich selbst zu heilen.

Folgende YiXue – Methoden werden u. a. vermittelt:
Bewegungsform – 100 Kinder Lotus Gong – kräftigend
Meditation – Sitzen & Stehen auf dem Lotus – ausgleichend
Reissack Methode – MiDai Klopftechniken – reinigend
Mantren – Singen heilender Laute – harmonisierend

Freitag 18:30 – 21:00 Uhr

Eintritt: 20,- €, (ohne Ermäßigung)
Informationen und Anmeldung, auch für die Übungsgruppe,
M. Eichhorn, Tel. 04521-72679

Ort: Konferenzsaal im L’ Etoile, Alte Straßenmeisterei, Lübecker Landstr. 36, 23701 Eutin

Veranstalter: YiXue Bildungszentrum gemeinnützige GmbH
www.yixue.de


12. Mai 2017

Mozart. Eine Ollapotrida
Das VOX Ensemble (Zürich) auf den Spuren des Genies.

Vox Ensemble - ZürichMan kennt sie, die selbst ernannten Experten: Fussball. Edle Weine. Feng-Shui. Oder, wie im vorliegenden Fall: Mozart! Man weiß es besser; besser, als wenn man dabei gewesen wäre, in Salzburg, in Mailand, London, Paris, Prag oder Wien. Man trifft sich im schöngeistigen Zirkel, disputiert spitzzüngig und schiebt sich spitzfingrig eine Mozartkugel zwischen die akkurat gespitzten Lippen.
Man kennt ihn, den Mozart. Man hört seine Musik. Kennt man ihn wirklich? Das VOX Ensemble jedenfalls, bestehend aus den drei Sänger-Schauspielern Claudia Dieterle (Sopran), Alexandra Forster (Mezzosopran) und Norbert Günther (Bariton), will hinter dem allzu Bekannten Neues sichtbar und hörbar werden lassen. Mit Tempo und Witz mäandrieren sie durch das Leben des Genies.

Dabei treffen sie auf Mozarts Familienangehörige, seine Weggenossen, seine Förderer und Neider. Sie lassen seine Opernfiguren aufleben und zitieren aus seinen frivolen Briefen. Sie schlüpfen in die Rolle des ehrgeizigen Papa Leopold ebenso wie in die des tumben Papageno, sind mal geschäftstüchtige Konstanze, frustriertes Nannerl oder kecker Cherubino.

Mit kenntnisreichen Zwischentexten von Volker Ranisch, der auch Regie führt, hangelt man sich musikalisch von »Così fan tutte« über die erotischen Kanons bis hin zum Requiem – kurz: eine theatrale Ollapotrida, was damals der Name für einen Eintopf aus unzähligen Zutaten war. Ob Mozart ihn je vorgesetzt bekam? Egal: jedenfalls dürfen wir ihn jetzt kosten und unwiderstehlich finden.

Texte und Sprache werden mit Tönen von mechanischen und elektronischen Apparaten – wie Spieldosen und imaginären Instrumenten durchsetzt. A-cappella-Gesang verbindet sich ebenso mit konzertanten und szenischen Elementen wie Musik und Theater.

Die Pressestimmen sind sich einig: «Unglaubliche Bühnenpräsenz, stimmgewaltig, abwechslungsreich, hoch musikalisch, packend, ein musikalischer Hochgenuss.»

Freitag 20:00 Uhr

Eintritt: 14,-/10,- €
Kartenvorverkauf: Tourist-Info Eutin, Markt 19, 23701 Eutin, Tel. 04521-709734
Abendkasse ab 19:00 Uhr

Ort: Filmkunsttheater Binchen, Albert-Mahlstedt-Straße 2, 23701 Eutin
www.koki-eutin.de

www.kulturbund-eutin.de


14. Mai 2017

Tag des Wanderns
in der Holsteinischen Schweiz

Rapsfelder am BungsbergIn allen 16 Bundesländern finden am 14. Mai 2017, dem “Tag des Wanderns“, über 400 geführte Ausflüge zu Fuß statt.
Die Holsteinische Schweiz ist mit vier von insgesamt fünf Angeboten in Schleswig-Holstein an diesem Tag Wander-Spitzenreiter. Ganz unterschiedlich sind die Möglichkeiten, vom 2-stündigen Spaziergang bis zur 10-stündigen Marathonwanderung.

Ab Eutin, vom Berliner Platz aus, starten zwei Wanderungen des Wandervereins Ostholstein: Die kürzere Tour führt von 11 bis 13 Uhr rund um den Malenter Holzberg. Für die längere trifft man sich bereits um 9 Uhr und wandert bis 13 Uhr vom Schönwalder Bungsberg nach Eutin. Die notwendigen Autofahrten für beide Touren werden am Treffpunkt organisiert, Kontakt-Tel. ist 04521-7959957. Mitfahrerbeitrag: 2,00 bzw. 3 €

Der Naturpark Holsteinische Schweiz, Initiator des regionsweiten Wanderwegenetzes, bietet eine spannende Themenwanderung an: Ziel sind Seeadlerhorste, die mit einem Fachmann aus der Ferne betrachtet und erläutert werden. Ab Plön geht es von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr in die Feldmark, eine Anmeldung unter Tel. 04522-749380 ist unbedingt erforderlich, auch um den Treffpunkt zu erfahren. Teilnahmebeiträge: Erwachsene 5,- €, Kinder 2,50 €, Familien 12 €

Die Wanderfreunde Nordheide bieten eine Marathonwanderung von Neustadt/Holstein über den Bungsberg bis nach Eutin an. Die 43 Kilometer werden von 10 bis 20 Uhr zurückgelegt, so dass – wie auch die Streckenlänge bereits verdeutlicht – nur geübte Wanderer mitgehen sollten. Anmeldung unter Tel. 04181-997849.

Alle Teilnehmenden erhalten vor Ort eine Überraschung, Infos und Aktionsgutscheine und können bei einem Gewinnspiel mit attraktiven Preisen mitmachen.
Schirmherr ist Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, andere europäische Länder wie Tschechien oder die Niederlande sind auch mit im Boot.

Mehr unter www.tag-des-wanderns.de.

Sonntag ab 10:00 Uhr

Ort: verschiedene Treffpunkte in der Holsteinischen Schweiz


14. Mai 2017

Skizzieren und Picknick am Muttertag

Ulrike PlötzBlumen spielen am Muttertag natürlich eine herausragende Rolle – beim geplanten gemeinsamen Skizzieren im Schlossgarten auch: Am Muttertags-Sonntag, den 14. Mai um 11:30 Uhr lädt die Eutiner Tourist-Info Zeichenfreunde, aber genauso auch bislang in dieser Hinsicht eher Unbedarfte jeden Alters zum gemeinsamen Malen von landschaftlichen und pflanzlichen Motiven in den Eutiner Schlossgarten ein.

Locker angeleitet wird das 2-stündige Angebot von Ulrike Plötz, die sowohl im Schloss als auch beim Ostholstein-Museum künstlerische Führungen anbietet und einer der Köpfe der quirligen Eutiner Urban Sketching-Szene ist. “Der Weg vom Urban- zum Garden-Sketching war nicht weit – wir wollten die Holsteinische-Schweiz-Kampagnen “Garten.Querbeet” und “Atelier.Tage” einmal verbinden”, so Per Köster vom Veranstalter Tourist-Info Eutin.

Die Teilnehmer sind aufgerufen, doch gleich die ganze Familie und außerdem Picknick-Ausrüstung mitzubringen, auch der Besuch im sanierten und umfangreich bepflanzten Küchengarten sollte unbedingt einbezogen werden.

Sonntag 11:30 Uhr

Teilnahme: 6 €
Material (Papier, Stifte) wird gestellt.
Nachfragen gerne bei der Tourist-Info Eutin am Markt 19 oder unter Tel. 04521-70970, eine Anmeldung wäre schön, ist aber nicht erforderlich.

Treffpunkt: Parkeingang in der Mitte des Jungfernstieges, 23701 Eutin

www.holsteinischeschweiz.de/eutin


14. Mai 2017

Musik und Prosecco in der Hornausstellung

Schloss EutinEin Vormittag rund ums Horn findet am 14. Mai 2017 um 12 Uhr mit Prof. Uwe Bartels (Hornsammler) und Anke Saxinger (Hornistin) im Schloss Eutin statt.

Bei Broten, Kaffee und Prosecco stellt Prof. Bartels in der 2016 neu eröffneten Hornausstellung der Stiftung Schloss Eutin ein Instrument seiner Sammlung ausführlich vor.

Anke Saxinger übernimmt den musikalischen Teil.

Sonntag 12:00 Uhr

Eintritt: 12 €, ermäßigt 8 €
Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 04521-70950

Ort: Schloss Eutin, Schlossplatz 5, 23701 Eutin
www.schloss-eutin.de


14. Mai 2017

Künstler-Führung
mit Herrn Till Warwas
durch die Sonderausstellung
“Lübecker Bucht”
– gesehen von Lars Möller, Ulf Petermann und Till Warwas

Till Warwas, Segler im Hafen, Neustadt, 2016, Acryl auf Leinwand, 45 x 50 cm © Klaus Warwas, BremenFreuen Sie sich auf den Bremer Künstler Till Warwas und seine Sicht auf die Malerei!

Bei einem Rundgang werden von dem Maler anhand von ausgewählten Arbeiten die individuellen künstlerischen Sichtweisen von ihm und seinen beiden Künstlerkollegen auf die hiesige Landschaft vorgestellt und dabei die Besonderheiten des aktuellen Malprojekts an der Lübecker Bucht erläutert.

In der Zeit vom 05. März bis 05. Juni 2017 zeigt das Ostholstein-Museum in seiner Frühjahrsausstellung aktuelle Bilder der drei Norddeutschen Realisten Lars Möller, Ulf Petermann und Till Warwas. Die Arbeiten entstanden in den vergangenen zwei Jahren an der Lübecker Bucht und werden nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Es ist bereits das fünfte Mal, dass die drei Künstler Lars Möller, Ulf Petermann und Till Warwas, die alle Drei seit vielen Jahren zu der bekannten Gruppe der Norddeutschen Realisten gehören, sich gemeinsam auf den Weg machten, um neue Landstriche zu erkunden und die typischen Merkmale der jeweiligen Region auf Leinwand und Papier festzuhalten. So waren sie in der Vergangenheit bereits am Flensburg Fjord, auf Sylt, auf Föhr und in der Schleiregion.

Bei ihrem aktuellen Malprojekt steht nun die Lübecker Bucht mit ihrer landschaftlichen Vielfalt von Lübeck bis nach Fehmarn im Mittelpunkt des künstlerischen Interesses.
Während dieser Aufenthalte in Lübeck und Ostholstein entstanden Ansichten von menschenleeren und touristisch bevölkerten Stränden, von Flutsäumen und Steilküsten, von Spaziergängern auf regennassen oder winterlichen Straßen in der Lübecker Altstadt, von ostholsteinischen Feldern, Gütern und heimischen Häfen. Die Vielgestaltigkeit der Küstenlandschaft und des Binnenlandes erscheint schier unendlich und findet ihre malerische Umsetzung in den für Lars Möller typischen großformatigen Arbeiten ebenso wie in den vornehmlich mittel- und kleinformatigen Werken von Till Warwas und Ulf Petermann.

Am Ende einer gemeinsamen künstlerischen Unternehmung steht stets eine Ausstellung mit den malerischen Ergebnissen der drei Künstler – und nicht selten zeigen sich dabei zwei oder gar drei unterschiedliche Sichtweisen auf ein und dasselbe landschaftliche Motiv. Gerade diese Gegenüberstellung individueller künstlerischer Standpunkte und Ausdrucksformen macht – neben der malerischen Qualität der Werke – den besonderen Reiz dieser Künstlerunternehmungen und der sich anschließenden Ausstellungen aus.

Die Ergebnisse dieses aktuellen neuen Malprojekts an der Lübecker Bucht sind nun in den kommenden Wochen in zwei (Parallel-)Ausstellungen zu sehen: zum einen im Ostholstein-Museum in Eutin (05.03. – 05.06.2017), zum anderen in der Galerie Koch-Westenhoff in Lübeck 11.03. – 22.04.2017).

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Sonntag 15:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © Klaus Warwas, Bremen


18. – 21. Mai 2017

28. BluesBaltica/Bluesfest Eutin
“Young Roots”

Earl Thomas © KSZAuch in diesem Jahr darf sich die internationale Bluesszene auf ein großes Bluesfestival in Eutin freuen: vom 18. bis 21. Mai 2017, bietet die 28. BluesBaltica/ Bluesfest Eutin wieder Blues mit den Größen der internationalen Szene zum „Nulltarif“ auf dem Eutiner Marktplatz.

Zum 28. mal bietet das mehrfach international für seine Qualität ausgezeichnete Festival ein abwechslungsreiches Programm unter dem hochinteressanten Motto “Young Roots”, das nicht nur ausgewiesene Blues-Liebhaber ansprechen dürfte. Man darf sich besonders auf junge Musiker aus 9 Ländern freuen, die Blues der verschiedensten Stilrichtungen anbieten und dabei traditionellen Blues mit artverwandten und modernen Musikstilen verbinden. Die Musiker der 14 Acts kommen USA, Polen, Frankreich, Finnland, Deutschland, Norwegen, Schweiz, Schweden und Argentinien. Ebenso vielfältig ist das Angebot der verschiedenen Stilrichtungen des Blues: Bluesrock, Traditional Blues, Jump Blues, Swingblues, Funk, Southern Style, Boogie Woogie, Shuffle, Roots, Rhythm´n´Blues, Bluegrass, Texas Blues,  Contemporary Blues, Swamp, Delta- und Chicagoblues.

Aus den USA konnten auch in diesem Jahr wieder einige Highlights engagiert werden: Trudy Lynn & Band, Jonn Richardson Band, Brian Keith Wallen, Shawn Holt & The Teardrops und The Steepwater Band werden sicherlich große Konzerte abliefern. Hinzu kommen mehrere exzellente Acts aus Europa und eine Band aus Argentinien, die Blues vom Feinsten im Gepäck haben werden.

Ein weiterer Höhepunkt kommt diesmal aus Deutschland: Georg Schroeter & Marc Breitfelder feiern am 18. Mai 2017 ihr 30-jähriges Bandjubiläum beim Eutiner Festival. Dazu haben die Kieler, die als einzige Europäer die Int. Blues Challenge (USA) gewonnen haben, zahlreiche nationale und international bekannte musikalische Mitstreiter eingeladen.

Neben dem Open-Air gibt es auch in diesem Jahr „Nightsessions“, welche vom 18. bis 20. Mai 2017 nach Programmschluss auf dem Marktplatz (ca. 23:15 Uhr) im „Brauhaus“ mit Konzerten und Sessions zelebriert werden. Hinzu kommt eine hochkarätige Ausstellung mit Bildern von Ole West (D) im Café Klausberger, die bereits am 14. Mai (19:30 Uhr) eröffnet wird, sowie einige Sonderkonzerte im kleineren Rahmen.

28. BluesBaltica/Bluesfest Eutin » Programm «

Eintritt: frei – Spende erwünscht!

Standeinnahmen, Fördermittel und Sponsorengelder ergeben den größten Teil des Budgets – der Rest wird durch Spenden vom Publikum erbeten!

Ort: Marktplatz, Cafés und Gaststätten, 23701 Eutin

Veranstalter: Kreativ + Konkret, Baltic Blues e. V.
www.bluesfest-eutin.de

Foto © KSZ


20. bis 21. Mai 2017

“Wenn das Käuzchen ruft …”

Papa-Tochter-Abend Eutin © Jessenfotografie/TZHSEin tolles Familienabenteuer zum Mitmachen steht in der Nacht vom 20. auf den 21. Mai auf dem Kalender der Aktion “Nacht.Geflüster Holsteinische Schweiz“: Der Eutiner Verein Erlebnis Natur e. V. (ERNA) bietet rund um das Tierheim und die naturnahe Streuobstwiese einen Natur-Nachmittag mit anschließender 1000-Sterne-Übernachtung für Eltern/Großeltern und Kinder an.

Auch wer so etwas noch nie gemacht hat, es aber immer schon mal wollte, ist besonders herzlich willkommen.

Unter naturkundlicher und natürlich kindgerechter Anleitung wird die Obstwiese erkundet, werden essbare Kräuter zum Backen im Lehmbackofen gesammelt, Naturspiele gespielt, wird über dem Lagerfeuer gekocht und als Höhepunkt unter dem offenen Sternenhimmel geschlafen – wenn es das Wetter zulässt.
Dass man dann vom Vogelgezwitscher geweckt wird, versteht sich natürlich von selbst.

Mitzubringen ist ein geeigneter Schlafsack.

Samstag 15:00 Uhr bis Sonntag ca. 11:00 Uhr

Teilnahme: Kind 15 €, Erwachsener 20 €, unter 6 Jahre kostenfrei, (inkl. Verpflegung und Getränke)
Voranmeldung (erforderlich!) und nähere Informationen unter Tel. 04521-70790

Treffpunkt: Tierheim Eutin, Diekstauen 5, 23701 Eutin

www.holsteinischeschweiz.de/nachtgefluester-2017

Foto © Jessenfotografie/TZHS


21. Mai 2017

Annette von Droste-Hülshoff
“Weh bin ich toll. (oder nahet mein End?)”

Annette von Droste-HülshoffEin Droste-Hülshoff-Abend von und mit Ellen Dorn, am Cello: Bettina Günst

Der Kulturbund Eutin erinnert im Filmkunsttheater Binchen an Annette von Droste-Hülshoff, deren 220. Geburtstag in diesem Jahr begangen wird.

Noch immer gehört die Dichterin zum Bildungskanon der deutschen Literatur, galt lange Zeit als Galionsfigur der Zunft der schreibenden Frauen, wurde als größte deutschsprachige Lyrikerin gewertet. Und doch ist es derzeit eher still um das adelige Fräulein aus dem erzkatholischen Münsterland geworden. Ihr Porträt mit der sorgfältig gedrechselten Zopffrisur erscheint seltsam ferngerückt, ihre Lebensgeschichte zurückgezogen und ereignisarm, und selbst die bekanntesten ihrer Gedichte sind wohl nur noch der älteren Generation geläufig.

Es ist der Kieler Schauspielerin Ellen Dorn zu verdanken, dass dieses Image gründlich entstaubt und aufgefrischt wird. Unter dem Titel “Weh bin ich toll? Oder nahet mein End?” hat sie ein szenisch-musikalisches Porträt der Droste auf die Bühne gebracht, das unerwartete Einblicke in die Lebensstationen der Künstlerin bietet.

Der Theaterabend ist chronologisch gestaltet. In einem ersten Teil begegnet man der jungen Annette, die 1797 auf Schloss Hülshoff in der Nähe von Münster geboren wurde, in ihrer Heimat, im Kreis ihrer Familie, ihrer Verwandschaft, ihrer Freunde, Lehrer und Bekannten. Eine junge, oft kränkliche Frau auf der Suche nach Orientierung, nach einem eigenen Lebensweg. Bei ihr findet man aufmüpfigen Protest gegen die Konventionen, aber auch munter ironische, sogar bissige Schilderungen.

Die Gesellschaft zeigt sich von der klugen, sogar an Wissenschaften interessierten, lebenshungrigen Frau irritiert, sie wird als “Freigeist” missbilligt oder als “dichtender Blaustrumpf” abqualifiziert. Sie erlebt ihr erstes großes Liebesdesaster, das sie zutiefst verletzt und erschüttert.
Dagegen verfestigt sich in ihr die Erkenntnis, dass sie eine außerordentliche Begabung besitzt, Erlebnisse, Stimmungen, auch Probleme kreativ in Sprache umzusetzen. Das Schreiben wird zu ihrer Lebensaufgabe. Damit schlägt sie einen Weg ein, der für eine Frau ihrer Zeit und aus ihren Kreisen eigentlich nicht vorgesehen ist. Aus den Gedichten und Briefen der Droste sowie den Äußerungen und Zeugnissen ihrer Zeitgenossen lässt die Schauspielerin Ellen Dorn mit viel Einfühlungsvermögen und zugleich dramatischem Temperament eine hochbegabte Frau lebendig werden, die sich an den Rollenvorgaben der Gesellschaft ihrer Zeit reibt. Die starren Standesregeln der Adelsgesellschaft mit all ihren Verpflichtungen zwingen sie in ein viel zu enges Korsett – andererseits genießt sie aber auch Privilegien: eine ausgezeichnete Bildung, kleinere Reisen und die Bekanntschaft mit bedeutenden Persönlichkeiten ihrer Zeit.

Im zweiten Teil des Abends, nach der Pause, begleitet Ellen Dorn die Dichterin in ihrer Spätphase. Sie lebt jetzt überwiegend auf Schloss Meersburg am Bodensee in der Familie ihrer Schwester, erwirbt sich dort sogar ein eigenes kleines Rückzugsdomizil für Ihre Arbeit, das “Fürstenhäusle“. Es bleiben ihr nur noch wenige Jahre, 1849 stirbt sie im Alter von nur 51 Jahren.
Doch die Jahre davor sind erfüllt von erstaunlicher Produktivität. Es entstehen die die großartigen Naturbilder, Sprachkunstwerke von tiefer Empfindung, aber auch die vergrübelten, zerquälten Gedichte, die ihre intensive Auseinandersetzung mit ihrer Religion bezeugen.

Ganz unerwartet erlebt sie nochmals eine große Leidenschaft, die sie beflügelt. Es ist die Beziehung zu dem 17 Jahre jüngeren Levin Schücking, dem sie die Stelle als Bibliothekar im Schloss vermittelt hat. Bald entwickelt sich eine inspirierende Zusammenarbeit, aber zumindest für die ältere Frau wird daraus auch mehr. Es ist eine aussichtslose Situation, für ihre Umgebung skandalös unpassend. Doch erst als ihr Schücking seine junge Braut vorstellt, ist Annette von Droste-Hülshoff der Situation nicht mehr gewachsen. Sie bleibt einsam zurück.
Ellen Dorn schafft in diesem Teil durch ihre Gestaltung der Droste-Texte sehr intensive, anrührende Momente. Hier wird kein eindimensionales Lebensbild vermittelt, sondern mit großer Anteilnahme eine Annäherung an das komplexe Leben einer Künstlerin versucht, eine Konzeption, der es gelingt, die ferne Figur der Dichterin dem Publikum nahe zu bringen und sie trotz der andersartigen historischen Bedingungen mit der heutigen Gegenwart zu verbinden.

Auf eine Besonderheit dieses Abends sei noch hingewiesen:
Ellen Dorn steht nicht allein auf der Bühne, sondern wird begleitet von der Cellistin Bettina Günst, die für den musikalischen Teil der Veranstaltung zuständig ist. Sprache und Musik stehen hier im Dialog miteinander. Das Cello begleitet, zitiert Motive, schafft Stimmungen.
Das breit angelegte Programm umfasst Franz Schubert, Volkslieder, Nina Hagen und auch eigene Kompositionen der Cellistin – besonders interessant, wenn sie zu eingespielten Loops zu improvisieren beginnt. Auch eine Komposition aus der Feder der Annete von Droste-Hülshoff ist zu hören – ein Hinweis auf die musikalische Begabung der Dichterin, die im familiären Umfeld als Pianistin konzertierte wie auch Klavier unterrichtete. Sie selbst schwankte lange Zeit, ob sie eher ihrer musikalischen oder ihrer dichterischen Begabung nachgehen sollte – heute ist ihr Musiktalent kaum noch bekannt, auch ihre vielen nachgelassenen Kompositionen sind vergessen.
Eine gute Gelegenheit, an diesem Abend auch an diese Facette aus dem Leben der Droste zu erinnern, um das Bild der Künstlerin abzurunden.

Sonntag 20:00 Uhr

Eintritt: 12, – €, erm. 10, – €
Kartenvorverkauf: Tourist-Info Eutin, Markt 19, 23701 Eutin, Tel. 04521-709734
Abendkasse ab 19:00 Uhr

Ort: Filmkunsttheater Binchen, Albert-Mahlstedt-Straße 2, 23701 Eutin
www.koki-eutin.de

www.kulturbund-eutin.de


28. Mai 2017

Ausstellungseröffnung
Pierre Schumann (1917-2011)
– Marmor und Bronze
Ausstellung 28.5. – 3.9.2017

Pierre Schumann, Vogelschwarm, 1978, Carrara-MarmorIn diesem Jahr wäre der bekannte Bildhauer Pierre Schumann, der viele Jahre in der Nähe von Eutin lebte und arbeitete, 100 Jahre alt geworden. Für das Ostholstein-Museum ist dies der Anlass, ihm und seinem facettenreichen Werk eine Ausstellung zu widmen. Zahlreiche klein- und mittelformatige Arbeiten sollen zeigen, wie meisterhaft er in der figürlichen und abstrakten Formgebung mit Marmor und Bronze umging.

Pierre Schumann  gehörte zu den bedeutenden Künstlern seiner Zeit und unterhielt ab 1976 viele Jahrzehnte lang sein Atelier in Sagau in der Nähe von Eutin. 1917 in Heide geboren, arbeitete er zuerst als Steinmetz. Nach dem 2. Weltkrieg absolvierte er ab 1947 eine fundierte Ausbildung an den Hochschulen für Bildende Künste in Hamburg bei Edwin Scharff und in Stuttgart bei Otto Baum. Anschließend lebte er viele Jahre in Itzehoe und Hamburg, hielt sich regelmäßig aber auch in Paris und Italien auf, um dort zu arbeiten.

Pierre Schumanns Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland; so auch im öffentlichen Raum im ostholsteinischen Kreisgebiet von Fehmarn bis Bad Schwartau sowie darüber hinaus z. B. in Schleswig und München. In zwei Ausstellungen konnte das Ostholstein-Museum bereits in den Jahren 1990 und 2002 das umfangreiche, vielseitige Werk des Bildhauers einem breiten Publikum zeigen.

Pierre Schumanns Werk ist vor allem durch die Themenkomplexe Mutter und Kind, Frauenfigurationen, herbe Natur und Tiere geprägt, die sowohl in Bronze als auch vor allem in dem markanten Carrara-Marmor ihren Ausdruck fanden. Bis heute faszinieren seine Skulpturen den Betrachter in ihrer Formensprache und künstlerischen Verarbeitung.

Nach der Begrüßung durch Herrn Kreispräsidenten Ulrich Rüder und einem Grußwort von Frau Elisabeth Schumann, Tochter des Künstlers, wird Herr Dr. Thomas Gädeke, Leiter der Graphischen Sammlung und Verantwortlicher für den Skulpturenpark der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, in die Ausstellung einführen.

Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von Herrn Andreas Schumann (Gitarre) von der Kreismusikschule Ostholstein.

Öffnungszeiten:
Di – Fr 11 – 17 Uhr, Sa, So, feiertags 10 – 17:30 Uhr

Sonntag 11:30 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum Eutin, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de


28. Mai 2017

Verkaufsoffener Sonntag
Oldtimer-Trecker-Treff

Marktplatz EutinKostenloses Parken

Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Innenstadt, 23701 Eutin


30. Mai 2017

Abend-Führung mit Dr. Julia Hümme
durch die Sonderausstellung
“Lübecker Bucht”
– gesehen von Lars Möller, Ulf Petermann und Till Warwas

Lars Möller, Strand von Bliesdorf, 2016, Öl auf Leinwand, 25x35Bei einem Rundgang werden anhand von ausgewählten Arbeiten die individuellen künstlerischen Sichtweisen der drei Norddeutschen Realisten auf die hiesige Landschaft vorgestellt und dabei die Besonderheiten des aktuellen Malprojektes an der Lübecker Bucht erläutert.

In der Zeit vom 05. März bis 05. Juni 2017 zeigt das Ostholstein-Museum in seiner Frühjahrsausstellung aktuelle Bilder der drei Norddeutschen Realisten Lars Möller, Ulf Petermann und Till Warwas. Die Arbeiten entstanden in den vergangenen zwei Jahren an der Lübecker Bucht und werden nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Es ist bereits das fünfte Mal, dass die drei Künstler Lars Möller, Ulf Petermann und Till Warwas, die alle Drei seit vielen Jahren zu der bekannten Gruppe der Norddeutschen Realisten gehören, sich gemeinsam auf den Weg machten, um neue Landstriche zu erkunden und die typischen Merkmale der jeweiligen Region auf Leinwand und Papier festzuhalten. So waren sie in der Vergangenheit bereits am Flensburg Fjord, auf Sylt, auf Föhr und in der Schleiregion.

Bei ihrem aktuellen Malprojekt steht nun die Lübecker Bucht mit ihrer landschaftlichen Vielfalt von Lübeck bis nach Fehmarn im Mittelpunkt des künstlerischen Interesses.
Während dieser Aufenthalte in Lübeck und Ostholstein entstanden Ansichten von menschenleeren und touristisch bevölkerten Stränden, von Flutsäumen und Steilküsten, von Spaziergängern auf regennassen oder winterlichen Straßen in der Lübecker Altstadt, von ostholsteinischen Feldern, Gütern und heimischen Häfen. Die Vielgestaltigkeit der Küstenlandschaft und des Binnenlandes erscheint schier unendlich und findet ihre malerische Umsetzung in den für Lars Möller typischen großformatigen Arbeiten ebenso wie in den vornehmlich mittel- und kleinformatigen Werken von Till Warwas und Ulf Petermann.

Am Ende einer gemeinsamen künstlerischen Unternehmung steht stets eine Ausstellung mit den malerischen Ergebnissen der drei Künstler – und nicht selten zeigen sich dabei zwei oder gar drei unterschiedliche Sichtweisen auf ein und dasselbe landschaftliche Motiv. Gerade diese Gegenüberstellung individueller künstlerischer Standpunkte und Ausdrucksformen macht – neben der malerischen Qualität der Werke – den besonderen Reiz dieser Künstlerunternehmungen und der sich anschließenden Ausstellungen aus.

Die Ergebnisse dieses aktuellen neuen Malprojekts an der Lübecker Bucht sind nun in den kommenden Wochen in zwei (Parallel-)Ausstellungen zu sehen: zum einen im Ostholstein-Museum in Eutin (05.03. – 05.06.2017), zum anderen in der Galerie Koch-Westenhoff in Lübeck 11.03. – 22.04.2017).

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Dienstag 18:00 – 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © Lars Möller


31. Mai 2017

“Barocke Klangpracht zur Zeit des Antependiums”

Schloss EutinDer Freundeskreis Schloss Eutin veranstaltet aus Anlass der Neupräsentation des Antependiums im Schloss Eutin und zu Ehren der Stifterin Maria Elisabeth, Herzogin von Gottorf in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und Schwägerin des Eutiner Fürstbischofs Hans, ein besonderes Barockkonzert.

Stifterin und Herzogin Maria Elisabeth förderte in der Tradition ihrer Herkunft als sächsische Prinzessin Kunst und Kultur in ihrem Herrschaftsgebiet in Schleswig-Holstein so nachhaltig, dass der Komponist und Arzt am Eutiner Hof, Johann Ph. Förtsch, sogar ein Requiem für sie schrieb.

Ihr zu Ehren werden Kantaten und Stücke für Barockvioline und Cembalo – auch von weiblichen Komponisten! – erklingen, für die wir das mitreißende Duo La Porta Musicale aus Hamburg und den lyrischen Sopran, Christina Roterberg, gewinnen konnten.

Die Barockgeigerin Gabriele Steinfeld und die Cembalistin Anke Dennert sind langjährige Spezialistinnen ihrer historischen Instrumente und erfahrene Kammermusikerinnen der Alten Musik. Nach begeistert aufgenommenen Konzerten als Duo begründeten sie 2012 LA PORTA MUSICALE. Seither gestalten die beiden Hamburgerinnen originelle Programme, in denen sie ihr Publikum mit in die Welt der höfischen Kammermusik nehmen. Sie rahmen sie mit Moderationen ein, die eine vergangene Musikkultur lebendig werden lassen.
www.laportamusicale.de

Christina Roterberg wurde in Dresden geboren, studierte an der Musikhochschule Carl Maria von Weber Dresden und ist seitdem in  Ensembles und als freiberufliche Sopranistin vielseitig und erfolgreich tätig.  Nicht nur im Bereich Konzert, auch als Opernsängerin hat Christina Roterberg sich einen Namen gemacht. 2011 sang sie im Rahmen der Batzdorfer Barockfestspiele, 2014 an der Berliner Staatsoper. Darüber hinaus hat sie Liederabende gegeben, mit renommierten Ensembles sowie unter der Leitung namhafter Dirigenten gesungen.
www.christina.roterberg.de

Gabriele Steinfeld – Barockvioline
Anke Dennert – Cembalo
Christina Roterberg – Sopran

Mittwoch 19:30 Uhr

Eintritt: 17 € (15 € für Mitglieder)
Karten gibt es im Museums-Shop und an der Abendkasse.

Ort: Rittersaal, Schloss Eutin, Schlossplatz 5, 23701 Eutin
www.schloss-eutin.de

www.freundeskreis-schloss-eutin.de


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