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Eutin Veranstaltungen
November 2019

 

01. November 2019

Büchersprechstunde in der Eutiner Landesbibliothek

Lesende von Karlheinz Goedtke vor der Landesbibliothek EutinKostenlose Begutachtung und Bewertung alter Bücher sowie Beratung in Restaurierungsfragen.

Da sich der Aufwand für die Landesbibliothek in Grenzen halten muss, können nur einzelne Stücke begutachtet und bewertet werden.

Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Freitag 16:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4, 23701 Eutin
www.lb-eutin.de


06. November 2019

Sternbilder – Sternsagen

Eutiner LandesbibliothekVortrag von Prof. Dr. Holger Kersten (Universität Kiel)

Veranstaltung der Universitätsgesellschaft Schleswig-Holstein, Sektion Eutin

Mittwoch 19:30 Uhr

Eintritt: 5 €, Mitglieder der Universitätsgesellschaft frei

Ort: Eutiner Landesbibliothek, Seminarraum, Schlossplatz 4, 23701 Eutin
www.lb-eutin.de


09. November 2019

Schlosskinder entdecken moderne Kunst

Schlosskinder © Stiftung Schloss EutinAm Samstag erforschen die Schlosskinder die Sonderausstellung KunstBetriebe3.

Was steckt hinter den Kunstwerken und welche Materialien, die uns aus dem Alltag bekannt sind, wurden hier kreativ verbaut?

Hinterher entstehen beim Basteln in der Museumswerkstatt schöne und nützliche Dinge aus Gegenständen, die man für gewöhnlich wegwirft.

Ein Angebot für junge Entdecker von 6 bis 10 Jahren.

Samstag 11:00 – 13:00 Uhr

Eintritt: 2 €

Ort: Schloss Eutin, Schlossplatz 5, 23701 Eutin
www.schloss-eutin.de

Foto © Stiftung Schloss Eutin


09. November 2019

Künstlergespräch in der Sonderausstellung

Foto Michael Haydn © Janine Gerber, VG Bild-Kunst, Bonn 2019Am Samstag findet in den Sonderausstellungsräumen von Schloss Eutin ein Künstlergespräch statt. Im Rahmen der Ausstellung KunstBetriebe3 ist Kuratorin Bettina Thierig im Gespräch mit der Künstlerin Janine Gerber. Im Dialog tauschen sich die beiden über die Erfahrungen der Künstlerin während des Projekts aus.

Dabei werden Fragen berührt wie:
Beeinflusst das Material die Ideenfindung?
Beeinflusst der Ort die Formfindung oder, wie war die Zusammenarbeit mit den Menschen im Betrieb?

Die aktuelle Ausstellung KunstBetriebe3 ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet und kann noch bis 17. November 2019 besichtigt werden.

Samstag 14:00 Uhr

Eintritt: 4 €, ermäßigt 2 €

Ort: Schloss Eutin, Schlossplatz 5, 23701 Eutin
www.schloss-eutin.de

Foto Michael Haydn © Janine Gerber, VG Bild-Kunst, Bonn 2019


12. November 2019

Abend-Führung mit Dr. Julia Hümme
durch die aktuelle Sonderausstellung
Friedel Anderson – Malerei und Grafik 2014-2019

Friedel Anderson, 26.10.18 III, 2018, Öl auf Leinwand, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019Bei einem Rundgang durch die Ausstellung werden anhand von ausgewählten Werken der Maler Friedel Anderson und seine in den vergangenen fünf Jahren entstandenen Ölbilder und Grafiken vorgestellt, die thematisch Landschaften, Stillleben, Stadtansichten, Interieurs und Figurenbilder umfassen. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Malweise des Künstlers gelegt und der Frage nachgegangen, welches Verhältnis zwischen Bildmotiv, Maler und Betrachter bei der Bildrezeption entsteht.

Nach einer sehr erfolgreichen Ausstellung in 2012 widmet sich das Ostholstein-Museum erneut dem malerischen und grafischen Schaffen des schleswig-holsteinischen Künstlers Friedel Anderson und zeigt nun unter dem Titel Malerei und Grafik 2014-2019 aktuelle Leinwand- und Papierarbeiten aus den vergangenen fünf Jahren.

In der Wahl des Motivs ist sich Friedel Anderson durch die Jahre treu geblieben: Noch immer sind es Stadt- und Hafenansichten, Reisebilder und Landschaften, Stillleben von einzelnen Alltagsgegenständen und Interieurs, die sein künstlerisches Werk bestimmen. Dabei hat er stets einen besonderen Blick für das unaufgeregte, in seiner Einfachheit bestechende Motiv. Dieses hält er in einem dem Realismus verpflichteten Malstil auf der Leinwand fest, der jedoch auf besondere Weise eine feine, atmosphärische Wirkung entfaltet, die charakteristisch für den Künstler und sein Werk ist. Als Freiluftmaler wählt Friedel Anderson Ausschnitte eines Ganzen, die dem Betrachter auf den ersten Blick alltäglich erscheinen, in der Umsetzung jedoch das Besondere des Augenblicks näher bringen.

Der Maler behält in der künstlerischen Wiedergabe stets den Blick für das Wesentliche, lässt seine vor Ort und unter freiem Himmel gesammelten Erfahrungen und Empfindungen in die malerische Darstellung scheinbar ungefiltert einfließen und vermittelt dem Betrachter damit das Gefühl, sowohl physisch als auch emotional Teil des Ganzen zu sein.

Friedel Anderson, geboren 1954, lebt und arbeitet seit vielen Jahren als freischaffender Künstler in Itzehoe. Er war lange Zeit aktives Mitglied der Künstlergruppe der Norddeutschen Realisten und gehört zu den führenden zeitgenössischen Malern Schleswig-Holsteins, wovon zahlreiche Ausstellungen in norddeutschen Museen und Galerien sowie verschiedene Auszeichnungen zeugen. So erhielt er beispielsweise im Frühjahr 2011 für seine künstlerischen Leistungen gemeinsam mit Klaus Fußmann, Peter Nagel und Tobias Duwe den Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein, 2014 veranstalteten die Schleswig-Holsteinischen Landesmuseen Schloss Gottorf eine vielbeachtete retrospektivische Ausstellung zum Schaffen Friedel Andersons anlässlich seines sechzigsten Geburtstages.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog.

Dienstag 18:00 – 19:00 Uhr

Eintritt: 6,00 €, ermäßigt 3,00 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © VG Bild-Kunst, Bonn 2019


14. November 2019

Vernissage
„Alles Zeichnen ist gut …“
Zeichnungen aus der Sammlung Becker
Ausstellung 15.11.2019–02.02.2020

Olga Weiß – Liegender Knabe 1886 – Bleistift auf PapierDas Ostholstein-Museum zeigt in den Wintermonaten eine repräsentative Auswahl an Zeichnungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts aus der Eutiner Privatsammlung Renate und Kay Becker, die in diesem Jahr dem Museum bereits in Teilen als Schenkung überlassen wurde und einen eindrucksvollen Einblick in eine Zeit gibt, die als herausragende Epoche der Zeichenkunst gilt.

Das Zeichnen war nicht nur ein wesentlicher Bestandteil der künstlerischen Ausbildung an den Kunstakademien, sondern begleitete die Künstler auch in ihrem weiteren Schaffen im Rahmen von Studien vor dem Motiv und als Erinnerungsskizzen für die Arbeit im Atelier. Interessant ist dabei vor allem die jeweilige Idee hinter der Zeichnung: So finden sich in der Ausstellung neben einer Vielzahl an vollendeten Arbeiten, die als direkte, bereits ausgearbeitete Vorstudien für spätere Gemälde dienten oder auch als selbständige Bildwerke gelten, vor allem spontane Zeichenstudien.

Gerade diese Skizzen faszinieren den Betrachter, denn sie lassen unerwartete Einblicke in künstlerische Schaffensprozesse zu und zeigen eindrucksvoll, dass sie im Gegensatz zu den Gemälden keinen malerischen Vorgaben oder Erwartungen des Kunstmarktes unterlagen.

In der Ausstellung vertreten sind Arbeiten von bekannten Künstlern wie Wilhelm Camphausen, Louis Gurlitt, Wilhelm Leibl, Ludwig Richter, Wilhelm Schadow und Heinrich Zille, aber auch äußerst qualitätvolle Zeichnungen von heutzutage weniger namhaften Künstlern wie Johann Riefesell und Franz Roth. Die thematische Spannbreite reicht dabei von Porträt- und Figurenstudien über Genreszenen und Interieurs bis hin zu Landschaftsansichten, Baumstudien und vielem mehr. Neben den Skizzen findet sich auch eine Vielzahl an aufschlussreichen Skizzenbüchern.

Nach der Begrüßung durch den Kreispräsidenten Harald Werner vom Kreis Ostholstein wird Frau Dr. Brigitte Heise, Kunsthistorikerin aus Lübeck, in die Ausstellung einführen.
Musikalisch wird die Eröffnung von der Kreismusikschule Ostholstein begleitet.

Öffnungszeiten:
dienstags – freitags 14:00 – 17:00 Uhr
samstags, sonn- und feiertags 11:00 – 17:00 Uhr

Donnerstag 18:00 – 19:00 Uhr

Eintritt: 6,00 €, ermäßigt 3,00 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de


15. November 2019

Führung durch die Sonderausstellung
KunstBetriebe3

Foto Michael Haydn © Kit Kjaerbye, VG Bild-Kunst, Bonn 2019Am Freitag führt Kuratorin Bettina Thierig durch die aktuelle Sonderausstellung KunstBetriebe3 im Schloss Eutin.

Eine Verbindung zwischen Wirtschaft und Kunst zu schaffen, das ist das Ziel des Projektes KunstBetriebe der Lübecker Künstlerin und freien Kuratorin Bettina Thierig gemeinsam mit der Vorwerker Diakonie.

Die dritte Ausgabe der KunstBetriebe zeigt bildhauerische und installative Arbeiten, die innerhalb eines Jahres aus der Partnerschaft zwischen elf Künstlern und Betrieben entstanden.

Die Künstler ließen sich von Material, Geräten, Arbeitsabläufen oder persönlichen Begegnungen mit den Mitarbeitern inspirieren und entwickelten daraus ihre Werke.  Einer der Teilnehmer ist der dänische Bildhauer Thomas Kadziola, der in dem Lübecker Handwerksbetrieb HSP – Holz und Projekte zu einer dreidimensionalen Skulptur aus Kirschholz inspiriert wurde.

Freitag 16:00 Uhr

Eintritt: 14 €, ermäßigt 10 €

Ort: Schloss Eutin, Schlossplatz 5, 23701 Eutin
www.schloss-eutin.de

Foto: Michael Haydn © Kit Kjaerbye, VG Bild-Kunst, Bonn 2019


17. November 2019

Literatur-Café
Von Raben und anderen Büchern

Gerd Haffmans – RabeDer Verleger Gerd Haffmans im Gespräch mit Wolfgang Griep

In diesem Jahr ist der Verleger Gerd Haffmans 75 Jahre alt geworden. Als blutjunger Werbe- und Vertriebsleiter bei Diogenes in Zürich hat er begonnen und damit »ein erstes großes Stück turbulenter Branchen und Verlagsgeschichte(n) mitgeschrieben.« 1979 wurde er Direktor des Diogenes Verlages, in dem auch die Bücher Loriots erschienen, mit dessen Tochter er damals verheiratet war. Dann hat er sich 1982 selbstständig gemacht und mit dem Haffmans Verlag vielen Autoren zum Erfolg und zum Ruhm verholfen: Gerd Polt, Robert Gernhard, Max Goldt und David Lodge, um nur einige zu nennen. Die Klassiker-Editionen des Verlages wurden gerühmt: Edgar Allen Poe, Gustave Flaubert, Oscar Wilde. Auch die große Karl-May-Ausgabe fand bei Haffmans eine Heimat ebenso wie die große Arno Schmidt-Ausgabe.

Seit 2002 ist er mit seinem Verlag exklusiv bei Zweitausendeins und hat erneut große Neu-Editionen realisiert: die Tagebücher von Samuel Pepys, die der hohe Beamte unter Charles II. von England zwischen 1660 und 1669 führte, und die zu den wichtigsten Quellen dieser Zeit zählen, hat er in vollständiger Übersetzung gemeinsam mit Heiko Arntz ediert. Und 2013 erschien sein bislang größtes Buchprojekt: die erstmals vollständig auf Deutsch edierten Tagebücher der französischen Schriftsteller Edmond und Jules de Goncourt, die als kulturhistorisches Dokument ersten Ranges für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts gelten.

Und in all diesen Jahren ist er immer wieder »gerühmt worden für sein Gespür für literarische Qualität, die hohe Unterhaltsamkeit nicht ausschloss«, wie die Zeitschrift »Buchmarkt« zum 75. schrieb: »Und nicht zuletzt: Als großer Vorleser mit Witz und Esprit ist er auf vielen Bühnen zu Gast. Ihm zuzuhören ist ein Genuss.«.
Grund genug, ihn an den Blauen Tisch im Binchen zu holen und über sein Verlegerleben plaudern zu lassen.

Sonntag 16:00 Uhr

Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 €
Vorverkauf bei der Tourist-Info Eutin am Markt 19, Telefon 04521 709734.
Möglich ist auch eine Reservierung über die Internetseite des Kulturbunds (www.kulturbund-eutin.de) oder per Mail (kultur@kulturbund-eutin.de).
Eventuelle Restkarten an der Abendkasse

Ort: Binchen FilmKunstTheater, Albert-Mahlstedt-Straße 2, 23701 Eutin
www.kulturbund-eutin.de


22. November 2019

Die Feuerzangenbowle

Ostholstein-Museum EutinEin vergnügliches Programm mit Armin Diedrichsen, musikalisch unterstützt durch WAGNERS SALONENSEMBLE.

Hören Sie den unvergessenen Roman über aufgeweckte Primaner und verschlafene Lehrkörper. Drücken Sie die Schulbank und freuen Sie sich auf Szenen aus längst vergangenen Zeiten, denn eine Feuerzangenbowle hat es in sich! Nicht wegen des Katers. Das ist eine Sache für sich. Eine Feuerzangenbowle ist keine Bowle. Sie ist ein Mittelding zwischen Gesöff und Hexerei. Bier sackt in die Beine, Wein legt sich auf die Zunge, Schnaps kriecht ins Gehirn. Eine Feuerzangenbowle aber geht ans Gemüt. Weich und warm hüllt sie die Seele ein, nimmt die Erdenschwere hinweg und löst alles auf in Dunst und Nebel.

Nur pünktliches Erscheinen im Klassenzimmer garantiert die Teilnahme – oder buchen Sie im Vorverkauf.

Freitag 19:30 Uhr

Eintritt: 18,00 €
Kartenvorverkauf:
musicbuero, Tel. 04521 74528 und www.musicbuero.de

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin

www.musicbuero.de


22. November 2019

Indien
Eine Schnitzeljagd durch die Provinz

Neues Globe Theater Potsdam – Indien © Gerrit WittenbergIndien ist das Sehnsuchtsland von Kurt Fellner, seines Zeichens technische Aufsichtskraft im Außendienst des Fremdenverkehrsamtes Brandenburg. Zuständig im Hotel- und Gaststättengewerbe u. a. für die Kontrolle und Beanstandungen unhygienischer Klobürstenhalterungen und anderer Hygienefallen. Mit seinem Kollegen, dem Restaurant-Inspektor Heinz Bösel, begibt er sich auf Dienstreise in die vermeintliche Servicewüste Brandenburg: Einer testet die Betten, einer die Schnitzel. Und sie entdecken auf dieser Tour de Force, was echte Männerfreundschaft ausmacht: saufen, streiten, sich versöhnen.

Aus der Fahrt durch die brandenburgische Provinz wird somit auch eine Reise zu sich selbst. Am Ende dieser bissigen Gaudi über zwei sympathische Unsympathler obsiegt der Krebs. An dem einer der beiden verreckt. Aber vielleicht wird er ja, wie man in Indien glaubt, wiedergeboren. Wahrscheinlich dann als Gemüse, er war doch fast ein Vegetarier. Zu wünschen wäre es ihm!

Indien ist eine Tragikomödie von Josef Hader, einem der bekanntesten und populärsten Schauspieler und Kabarettisten Österreichs, die 1993 auch erfolgreich verfilmt wurde. Ein Stück für zwei Vollblutkomödianten, angesiedelt irgendwo zwischen Gerhard Polt und Loriot, deftig, derb und mit einer hohen Pointendichte, aber auch mit dem österreich-spezifischen Schuss schwarzen Humors. Im Original war es noch das niederösterreichische Hinterland, in der Fassung des neuen Globe Theaters ist es die brandenburgische Provinz  – aber eigentlich gibt es überall solche provinziellen Niemandslandstriche, deren Lokalkolorit vor allem in Grau besteht.

Die TAZ schrieb zur Premiere: »Spaß macht „Indien“ durch die Spielfreude der drei Schauspieler, das Publikum darf fast durchgängig schmunzeln.« Das darf es auch in Eutin.

von Josef Haderer und Alfred Dorfer
Regie: Kai Frederic Schrickel
Mit Andreas Erfurth, Saro Emirze, Kai Frederic Schrickel in einer Inszenierung vom Neues Globe Theater Potsdam

Freitag 20:00 Uhr

Eintritt: 14 €, ermäßigt 10 €
Vorverkauf bei der Tourist-Info Eutin am Markt 19, Telefon 04521 709734.
Möglich ist auch eine Reservierung über die Internetseite des Kulturbunds (www.kulturbund-eutin.de) oder per Mail (kultur@kulturbund-eutin.de).
Eventuelle Restkarten an der Abendkasse

Ort: Binchen FilmKunstTheater, Albert-Mahlstedt-Straße 2, 23701 Eutin
www.kulturbund-eutin.de

www.neuesglobetheater.de

Foto © Gerrit Wittenberg


24. November 2019

Sonntags-Führung mit Dr. Julia Hümme
durch die aktuelle Sonderausstellung
Friedel Anderson – Malerei und Grafik 2014-2019

Friedel Anderson, 26.10.18 III, 2018, Öl auf Leinwand, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019Bei einem Rundgang durch die Ausstellung werden anhand von ausgewählten Werken der Maler Friedel Anderson und seine in den vergangenen fünf Jahren entstandenen Ölbilder und Grafiken vorgestellt, die thematisch Landschaften, Stillleben, Stadtansichten, Interieurs und Figurenbilder umfassen. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Malweise des Künstlers gelegt und der Frage nachgegangen, welches Verhältnis zwischen Bildmotiv, Maler und Betrachter bei der Bildrezeption entsteht.

Nach einer sehr erfolgreichen Ausstellung in 2012 widmet sich das Ostholstein-Museum erneut dem malerischen und grafischen Schaffen des schleswig-holsteinischen Künstlers Friedel Anderson und zeigt nun unter dem Titel Malerei und Grafik 2014-2019 aktuelle Leinwand- und Papierarbeiten aus den vergangenen fünf Jahren.

In der Wahl des Motivs ist sich Friedel Anderson durch die Jahre treu geblieben: Noch immer sind es Stadt- und Hafenansichten, Reisebilder und Landschaften, Stillleben von einzelnen Alltagsgegenständen und Interieurs, die sein künstlerisches Werk bestimmen. Dabei hat er stets einen besonderen Blick für das unaufgeregte, in seiner Einfachheit bestechende Motiv. Dieses hält er in einem dem Realismus verpflichteten Malstil auf der Leinwand fest, der jedoch auf besondere Weise eine feine, atmosphärische Wirkung entfaltet, die charakteristisch für den Künstler und sein Werk ist. Als Freiluftmaler wählt Friedel Anderson Ausschnitte eines Ganzen, die dem Betrachter auf den ersten Blick alltäglich erscheinen, in der Umsetzung jedoch das Besondere des Augenblicks näher bringen.

Der Maler behält in der künstlerischen Wiedergabe stets den Blick für das Wesentliche, lässt seine vor Ort und unter freiem Himmel gesammelten Erfahrungen und Empfindungen in die malerische Darstellung scheinbar ungefiltert einfließen und vermittelt dem Betrachter damit das Gefühl, sowohl physisch als auch emotional Teil des Ganzen zu sein.

Friedel Anderson, geboren 1954, lebt und arbeitet seit vielen Jahren als freischaffender Künstler in Itzehoe. Er war lange Zeit aktives Mitglied der Künstlergruppe der Norddeutschen Realisten und gehört zu den führenden zeitgenössischen Malern Schleswig-Holsteins, wovon zahlreiche Ausstellungen in norddeutschen Museen und Galerien sowie verschiedene Auszeichnungen zeugen. So erhielt er beispielsweise im Frühjahr 2011 für seine künstlerischen Leistungen gemeinsam mit Klaus Fußmann, Peter Nagel und Tobias Duwe den Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein, 2014 veranstalteten die Schleswig-Holsteinischen Landesmuseen Schloss Gottorf eine vielbeachtete retrospektivische Ausstellung zum Schaffen Friedel Andersons anlässlich seines sechzigsten Geburtstages.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog.

Sonntag 11:30 – 12:30 Uhr

Eintritt: 6,00 €, ermäßigt 3,00 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © VG Bild-Kunst, Bonn 2019


30. November und 01. Dezember 2019

Wo Dornröschen 100 Jahre schlief …
Märchenführung für Familien im Schloss Eutin

Märchenführung Dornröschen © Schloss EutinAm ersten Adventswochenende wird es märchenhaft im Schloss Eutin. Am Samstag und Sonntag nimmt Museumsführerin Monika Seeger-Schreiber Familien mit auf einen erzählten Streifzug durch die Säle und Gemächer von Schloss Eutin und begibt sich mit ihnen in die Zeit, als hier Dornröschen 100 Jahre schlief.

Vom Brunnen mit dem Frosch, der der Königin die Geburt einer Königstochter prophezeit, über die Küche, in der der Küchenjunge vom Essen nascht bis hin zum geheimnisvollen Turmzimmer mit dem Spinnrad – im Schloss wird die Geschichte von Dornröschen lebendig.

Samstag und Sonntag jeweils 15:00 Uhr

Teilnahme: kleine Familie 14 €, große Familien 24 €

Ort: Schloss Eutin, Schlossplatz 5, 23701 Eutin
www.schloss-eutin.de

Foto © Schloss Eutin


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